Archive for August, 2007

Für Sie gelesen - frisch aus der Blogroll

Donnerstag, August 30th, 2007

© Jennie Book - Fotolia.com

Grundsätzlich lesen Sie hier im Excellence-Blog nur originäre Inhalte. Allerdings habe ich meine Blogroll nicht aus Jux und Dollerei. Daher schreibe ich in der Rubrik “frisch aus der Blogroll” über andere spannende Beiträge aus der Blogosphäre.

Jochen Mai beschäftigt sich in der Karrierebibel, wie man am besten auf eine Prüfung lernt. Das ist für die meisten eher passé und auch wieder nicht. Denn wir bilden uns ständig weiter und hin und wieder macht es sich ja gut, ein Zertifikat nachweisen zu können. Auch wenn man über derlei Eitelkeiten hinaus ist, will man das einmal Gelernte auch im richtigen Moment parat haben, das ist dann eine Lebensprüfung. :-)

Joachim Zischke schreibt in seinem Dialogus Blog über Ideenfindung. Ich habe im Excellence-Blog bestimmt auch schon ein Dutzend Artikel darüber geschrieben. Allerdings erreichen mich immer wieder verzweifelte Anrufe, wo der Entscheider eher ein Kreativitätsproblem denn ein echtes Entscheidungsproblem hat. Also definitiv lesen!

Elke Fleing schreibt in Selbst und Ständig, genauso wie Marcel Widmer im Jobblog über das Arbeiten zuhause und das oft leidige Thema Selbstdisziplin. Marcel hat es ein wenig einfacher, weil er sich selbst aus einem Artikel in der Publikation heute-online zitieren kann, meine Gratulation! :-)

Blogtechnisch sind wir leider immer noch im Sommerloch, so dass es das für heute auch schon war. :-( Aber vielleicht kennen Sie noch aktuelle Beiträge, die Leser des Excellence-Blog unbedingt kennen müssen. Dann tun Sie uns was Gutes und weisen im Kommentar darauf hin. :-)

Entscheidungserfolg - eine klare Zielsetzung

Mittwoch, August 29th, 2007

© Pandora1 - FOTOLIATeil II meiner Beitrags-Serie über erfolgreiches Entscheiden. 

Jede Entscheidung gibt meinem Leben und/oder meinem Unternehmen eine Richtung. Ich kann das nicht verhindern. Denn unterschiedliche Alternativen, die zur Wahl stehen führen auch in unterschiedliche Richtungen.

Ziele haben einen Zeithorizont. Das heißt, es gibt kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Wenn ich mich in der Mittagspause auf den Weg mache, etwas gegen ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend zu tun, will ich vermutlich meinen Hunger mit etwas essbarem bekämpfen. Das ist ein sehr kurzfristiges Ziel. Als potentiell passende Lösungen kommt alles von der Schweinhaxe bis zum probiotischen Salat in Frage. Wenn der Hunger schon am Wüten ist, eher das Erste denn das Zweite. :-)

Würde meine Wahl sich verändern, wenn ich ein Ziel mit einem längeren Zeithorizont verfolge?

Angenommen, ich möchte über die nächsten 3 Monate 10 Kilo abnehmen. Dann würde ich mich (mehr…)

Endspurt für den Summer Citation Contest 2007

Montag, August 27th, 2007

Summer Citation Contest 2007Zu Beginn dieses Sommers habe ich den Summer Citation Contest 2007 ins Leben gerufen. Wer immer Lust dazu hat, kann seitdem Zitate zum Thema “Entscheiden” beisteuern.

Am Ende dieser Woche (31.08.2007 um 24 Uhr) endet der SCC. Es ist also Zeit für den Endspurt!

Das sind die bisher beigesteuerten Zitate:

Konfuzius sagt: “Wer das Ziel kennt, kann entscheiden; wer entscheidet, findet Ruhe; wer Ruhe findet, ist sicher; wer sicher ist, kann überlegen; wer überlegt, kann verbessern.
Beigesteuert von Alexandra Graßler

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Entscheidungserfolg - sieben Schrauben musst Du drehen

Freitag, August 24th, 2007

© Konstantin Inozemtsev - Fotolia.com

Teil I meiner Beitrags-Serie über erfolgreiches Entscheiden. 

40 Prozent aller Ehen werden geschieden, etwa genauso erfolgreich sind internationale Großfusionen und beinahe 70 Prozent der Menschen bereuen Ihre Berufswahl. 3000 Jahre nach König Salomon, der durch sein bekanntes Urteil immer noch in aller Munde (oder zumindest in der Bibel) ist, treffen wir Menschen immer noch Entscheidungen, deren Ergebnis wir im nachhinein nicht gewollt haben. Dabei lernen wir doch seit frühester Kindheit Entscheidungen zu treffen. Warum geht das so häufig völlig daneben?

Wenn wir heute über Entscheidungen sprechen, dann ist der Begriff so klar, dass sich niemand mehr Gedanken macht, was dahinter steckt. Denn jedes Kind weiß, was das Ergebnis ist: Meistens eine Maßnahme, die umgesetzt wird.

Fragt man Zeitgenossen, was denn bei einer Entscheidung passiert, so wird häufig eine Situation beschrieben, bei der wir unter verschiedenen Möglichkeiten eine Wahl treffen müssen. In der Tat würden die meisten Menschen das als die klassische Entscheidungssituation abnicken.

Will man jetzt also eine erfolgreiche Entscheidung treffen, muss man nur die beste Alternative wählen. Ein Kinderspiel also. Da kann man nicht viel falsch machen, oder? :-)

Mir greift das etwas zu kurz. Denn der Entscheider hätte danach lediglich eine einzige Stellschraube mit der er den Erfolg seiner Entscheidungen beeinflussen kann, den Bewertungsmaßstab, den er auf die vorliegenden Alternativen anwendet. Das ist ein zu simples Bild, das gerade viele Betriebs- und Volkswirte aus den akademischen Modellen (Betrachtungen “unter ceteris paribus”) mitbringen.

Meines Erachtens ist die Aufgabe des Entscheiders etwas aufregender. Denn was ist der Auslöser für eine Entscheidung? Entweder handelt es sich um ein zu lösenden Problem, das den Weg zu einem Ziel versperrt oder eine zu nutzende Chance, um ein gesetztes Ziel schneller zu erreichen. Andere Gründe gibt es nicht.

Damit ist auch klar, dass jede Entscheidung ein übergeordnetes Ziel hat und daher auch immer richtungsbestimmend ist.

Wenn wir ein Problem lösen, stellen wir Anforderungen daran, die unserem eigenen Bedarf entsprechen. Der Fachmann nennt diese Anforderungen Entscheidungskriterien. Diese Bedarfsbezogenheit heißt letztlich auch, dass die zur Bewertung der Wahlmöglichkeiten herangezogenen Kriterien immer subjektiv sind und sich von Entscheider zu Entscheider unterscheiden werden. Da nicht jede Anforderung gleich wichtig ist, muss ich sie als Entscheider zudem gewichten.

Doch damit nicht genug. Denn es ist natürlich auch die Aufgabe des Entscheiders, geeignete Alternativen zu schaffen, aus denen er am Ende die relativ beste auswählt.

Das alles hilft wenig, wenn er nicht gleichzeitig darauf achtet, dass er bei der Umsetzung der Entscheidung auf die größtmögliche Unterstützung seiner Umgebung setzen kann.

Ein Entscheider hat also erheblich mehr Stellschrauben, die über seinen Erfolg oder Misserfolg entscheiden, als nur seinen Bewertungsmaßstab.

Hier noch einmal die Checkliste dazu:

  1. Klare Zielsetzung?
  2. Problem oder Chance als Entscheidungsauslöser erkannt?
  3. Eigener Bedarf geklärt?
  4. Praktikable Entscheidungskriterien entwickelt?
  5. Gewichtung entspricht der eigenen Nutzenvorstellung?
  6. Attraktive Alternativen entwickelt?
  7. Unterstützung für die Umsetzung?

Tun Sie sich einen Gefallen und aktzeptieren Sie meine sieben Stellschrauben für erfolgreiche Entscheidungen nicht einfach kritiklos. Probieren Sie sie an einer beliebigen Entscheidung aus. Würde das Ergebnis davon profitieren?

Ich weiß, Sie haben keine Zeit, das zu tun. Aber bedenken Sie, jede schlechte Entscheidung ist wie ein Bumerrang und wird uns in der Zukunft in der einen oder anderen Form Zeit kosten. Heute gut entschieden heißt, morgen mehr Zeit für die Familie oder was immer sie gerne machen zu haben. :-)

Teil II der Serie wird sich intensiver mit der Frage der richtigen Zielsetzung in Entscheidungen beschäftigen.

Chapeau! Der weiß genau, was er will

Donnerstag, August 23rd, 2007

Gerade lese ich bei Robert Basic, wie er sich sein ultimatives Surf-Terminal für unterwegs vorstellt. Seine Anforderungen sind naturgemäß sehr technischer Natur. Dennoch ist es ein Beispiel, wie man zuerst seinen Bedarf definiert und sich erst danach am Markt umsieht. Leider zeigt das bekannte Angebot hier noch große Lücken. Hoffentlich sieht die namenlose chinesische Firma das, die sein Gerät schon längst produziert. :-)

siehe auch: Das Spiegelbild von the Long Tail


 
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