Archive for Februar, 2008

Erstmals: Das Entscheider-Buch in den Top 10!

Freitag, Februar 29th, 2008

© www.pixeltrap.de - Fotolia.comHerr Lengen wird sich freuen, dass ich begeistert bin. :-) Denn “Das Entscheider-Buch” ist in die TOP-Ten eines Rankings vorgestoßen!

Wie ich gerade erfahren habe, ist mein Buch als Neueinsteiger in die getAbstract Top Ten Rankinglist deutscher Wirtschaftsbücher der Financial Times Deutschland vom 29. Februar 2008 aufgenommen worden.

Hier das Ranking: Top Ten Ranklist GetAbstract

Peer und die jungen Unternehmer

Freitag, Februar 29th, 2008

Der BJU Unternehmertag am 28.02.2008 fuhr gestern eine ganze Reihe prominenter Redner auf. Neben Dr. Josef Ackermann hatten wir z.B. auch das Vergnügen mit Peer Steinbrück.

Ein hartes Schicksal

Der deutsche Finanzminister war trotz seiner sauertöpfischen Miene in Hochform und fand bei den versammelten Unternehmern durchaus auch Akzeptanz. Ich habe mich am Ende allerdings gefragt, warum der Mann Politiker geworden ist. Denn zum einen beklagt er zwar, dass der liebste Urlaubsort der Deutschen “das Jammertal” sei, gleichzeitig spricht er davon, dass “wir Politiker so oft in den Hintern getreten bekommen, dass mitunter gar keiner mehr da ist.” :-) (mehr…)

Nicht jedes Risiko ist es wert

Freitag, Februar 29th, 2008

“Mit Opportunitätskosten schläft es sich leichter als mit Verlusten”

Dr. Josef Ackermann auf dem BJU Unternehmertag am 28.02.2008 in Frankfurt. Als Fazit, warum die Deutsche Bank nicht mit in den Strudel der Wertberichtigungen in der vergangenen Finanzkrise gezogen wurde.

Matura für Entscheidungen

Dienstag, Februar 26th, 2008

© momanuma - Fotolia.com
Letzte Woche habe ich auf der Didacta in Stuttgart meinen Vortrag “Salomon, Cäsar und die Fugger - auch große Entscheider fallen kleinen Fallen zum Opfer” gehalten. In der anschließenden Fragesession fragte mich eine Zuschauerin, ob man Entscheidungen nicht einfach eine Zeit lang liegen lassen müsste, um sie reifen zu lassen.

Was denke ich darüber? 

Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden. Allerdings ist es schade, wenn dann der Zeitpunkt der Entscheidungen gekommen ist und sich bei den Alternativen nichts getan hat. Tatsächlich brauchen wir viele Entscheidungen nicht sofort zu treffen - auch wenn dies heute von vielen Managern gerne praktiziert wird. Allerdings heißt das nicht, dass wir untätig sind.

Entscheidungsklarheit

Ganz wichtig: Wir müssen herausfinden, was wir mit dieser Entscheidung für uns erreichen wollen. Wenn wir das exakt wissen, hilft uns schon einmal unser retikuläres Aktivierungssystem (RAS) und unser Bewußtseinsfilter läßt uns ab diesen Zeitpunkt Informationen wahrnehmen, die uns in der Sache weiterbringen.

Attraktive Alternativen

Wenn wir schon die Zeit haben, warum erarbeiten wir uns dann nicht gleich auch ein paar Alternativen, die unserem Bedarf entsprechen? Das unterscheidet Gestalter und Macher von dem rein reaktiven Normalo.

Unterstützung sichern

Last but not least: Sprechen Sie mit Ihrer Umgebung über die Ziele, die sie gemeinsam haben und sichern Sie sich die Unterstützung für ihre Umsetzung.

Reifen lassen oder Handeln?

Wenn Sie das erledigt haben, können Sie die Entscheidung gerne ein Weile liegen lassen, denn Sie sind optimal vorbereitet. Allerdings kenne ich niemanden, der dann noch warten wollte :-P

Entscheidungen sind gut, aber nicht für alle

Freitag, Februar 22nd, 2008

© Clemens Haselböck - Fotolia.comIch weiß nicht, wie es Ihnen gegangen ist, als Sie vom zumwinkelschen Steuerskandal gelesen haben. Ich persönlich habe die Nachricht selbst mit großem Gleichmut genommen. Ich habe nichts übrig für Steuerhinterziehung, aber es interessiert mich auch nicht, was ein Herr Zumwinkel macht. Schließlich wird er bestraft werden, sollte er schuldig sein.

Tacheles 

Was mich allerdings schon stört, ist die Art, wie die Nachricht überbracht wurde. Da fielen Sätze wie, “wir haben die Bank gehackt” oder Hubertus Heil sprach von “Asozialen” und schien damit sämtliche Manager und Unternehmer zu meinen.

Als Bürger frage ich mich, ob das nicht mir mehr Fingerspitzengefühl und mehr Vertraulichkeit von Seiten der Behörden und der Politik behandelt werden kann. Das Kalkül dahinter ist mir natürlich auch klar: Alle anderen Steuerhinterzieher sollen so zur Selbstanzeige getrieben werden.

Ein ungutes Gefühl bleibt, denn es gibt unserer Öffentlichkeit ein Proll-Image, das wir nicht verdient haben.

So weit meine persönliche Meinung.

Die Wahrheit über gute Entscheidungen 

Aber hier geh’s ans Eingemachte. Denn wenn mich jemand fragt, ob es eine gute Entscheidung war, so zu handeln lautet meine Antwort: “Es kommt darauf an, welches Ziel damit verfolgt wurde und welche gewünschten Ergebnisse sich die Entscheider in den Behörden und in der Politik davon erhoffen.”

Entscheiden ist individuell. Wenn mir die Entscheidungen anderer Menschen nicht passen,  heißt das nicht, dass deren Entscheidungen schlecht waren. Es heißt nur, dass ich andere Ziele verfolge. :-)


 
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