Archive for Dezember, 2008

Alltagsentscheidungen

Freitag, Dezember 12th, 2008

Schon Aristoteles wusste, dass einer Handlung immer eine Entscheidung vorausgeht. Das ist uns nicht fremd. Wenn wir diesen Text hier am Bildschirm lesen, haben wir zuvor die Entscheidung dazu getroffen. Gehirnforscher gehen davon aus, dass wir über den Tag 20.000 solcher Entscheidungen treffen. Die meisten davon ganz unbewusst.

Nichts Neues

Angesichts dieser großen Praxiserfahrung müssten wir doch eigentlich immer genau wissen, was wir wollen. Aber jeder von uns kennt mindestens eine Person auf die das nicht zutrifft. Und einige werden sich dabei sogar selbst wieder erkennen. :-o (weiterlesen…)

Nikolaus Sturm

Samstag, Dezember 6th, 2008

Ja, heute ist Nikolaus. Vor zwei Jahren habe ich in diesem Blog den Beitrag “Nikolaus – das Deutsch-Türkische Fest” veröffentlicht. Dazu hatte ich ein schönes Bildmotiv bei einer Agentur gekauft, um die Botschaft zu untermalen.

Nun, dieses Bild beschert mir jetzt seit Anfang der Woche rund 400 Prozent mehr Besucher. Denn Google spuckt meine Site bei der Bildersuche sehr prominent aus.  :-) Ärgerlich nur, dass die meisten direkt wieder wegklicken. :-x

“Hey, wenn Ihr schon kostenlose Bilder abstauben wollt, dann nehmt Euch doch zumindest etwas Zeit, wenn Ihr auf ein hochwertiges Angebot trefft”, möchte ich den vorbeirennenden Besuchern zurufen. Aber da sind sie schon wieder weg, schade. :-(

Siegermentalität

Samstag, Dezember 6th, 2008

“Wir spielen, um zu gewinnen… und nicht um nicht zu verlieren!” So Außenverteidiger Andreas Beck vom TSG 1899 Hoffenheim nach dem denkwürdigen Spiel gegen die Bayern.

Wie so oft ist der Sport auch ein Spiegelbild der Gesellschaft.

Denn es gibt Macher, die etwas entscheiden, weil Sie ein paar Dinge bewegen wollen. Andere hingegen entscheiden mit dem Gedanken im Hinterkopf, bloß keinen Fehler zu machen.

Hier zeigt sich allerdings, dass Gott Humor hat. Denn ich stelle immer wieder fest, dass letztere Einstellung der größte Fehler ist. :mrgreen:

Versenkt! Aber kein Treffer!

Montag, Dezember 1st, 2008

In “Wir retten keinen Musterknaben” habe ich darüber geschrieben, dass eine kaum fassbare Summe an Geld ausgegeben wird, eine Wirtschaft zu retten, die unsere Welt mittelfristig in den Klimakollaps treibt.

Den einen oder anderen mag das empören. Doch sind wir als Privatentscheider wirklich besser? Wieviel Menschen rennen einem Menschen nach, der ihre Liebe gar nicht wert ist? Wie viele Führungskräfte halten an einem Job fest, der sie krank macht? Wie viele Unternehmer geben ihr letztes Hemd, um ein Unternehmen zu retten, das noch nicht mal eine mittelfristige Überlebenschance hat?

Wir halten gerne an dem Bekannten fest, egal wie schlecht es ist. Dabei können wir die Energie, die in solchen Situationen steckt nutzen, um endlich reinen Tisch zu machen.

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Wir retten keinen Musterknaben

Montag, Dezember 1st, 2008

Die Finanzkrise bringt selbst sehr marktwirtschaftlich geprägte Regierungen zum Sündenfall. Der Westen hat inzwischen einen Billionenbetrag locker gemacht, in dem Versuch, die uns bekannte Welt zu erhalten. Werden wir damit das Ziel erreichen? Die Rezession ist nicht mehr aufzuhalten. Das viele Geld wird aber dazu beitragen, dass weniger Unternehmen die Tore schließen werden als es sonst der Fall wäre, mehr vermutlich aber auch nicht.

Angesichts der enormen Lasten, die wir für die nachfolgenden Generationen auftürmen, stellt sich die Frage, ob es das Wert ist. Denn die Welt, wie wir sie kennen, führt uns ohnehin in den Klimaabgrund. So zumindest sagt es eine Mehrheit der Wissenschaftler. Bisher war nie genug Geld da, um das Steuer herumzuwerfen und eine nachhaltig geprägte Wirtschaft zu schaffen.

Ich vermute, dass wir das Kommende ohnehin nicht aufhalten können. Daher werden wir die Veränderung mit den Staatsgeldern nur beschränkt steuern. Wäre es da nicht spannender das in die Wege zu leiten, was laut Wissenschaft ohnehin notwendig ist, um den Klimakollaps zu vermeiden?


 
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