Archive for Juni, 2009

Innovative Ergebnisse ohne Kreativität

Dienstag, Juni 30th, 2009

In welchem Schnellrestaurant sind die Gäste am kreativsten? Das klingt wie eine Scherzfrage. Denn Kreativität ist nicht  unser erster Gedanke, wenn wir an Schnellrestaurants denken.

Tatsächlich lebt eine Imbisskette seit ihrer Gründung genau dieses Konzept. Bei Subway “erfinden” die Gäste mit jeder Bestellung individuelle Gerichte.

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Selbstdisziplin – gelebte Freiheit

Montag, Juni 29th, 2009

© Mauro Saivezzo - Fotolia.com

Wir Deutschen haben es gut. Verglichen mit anderen Teilen der Welt genießen wir ein hohes Maß politischer und persönlicher Freiheit. Theoretisch könnten wir alles tun, was wir wollen.

Um so erstaunlicher finde ich, dass wir es oft genug nicht tun. Unsere Rechte sind in erster Linie ein Potenzial. Wir können sie ausschöpfen, wir müssen aber nicht.

Ungeliebte Selbstdisziplin

Freiheit und Selbstdisziplin sind die beiden Seiten einer Medaille. Menschen mit Selbstdisziplin machen sich häufig nicht beliebt, weil sie als ehrgeizig gelten. Streber eben.

Verpflichtung für uns selbst

Tatsächlich bedeutet Selbstdisziplin ja nichts anderes, als sich selbst und anderen gegenüber seine Versprechen einhalten zu können.

Was passiert, wenn ich diese Selbstdisziplin nicht leben möchte? Dann kommt der große Rechtfertigungsblues, warum ich nicht da bin, wo ich eigentlich hin gehöre. Die anderen sind schuld, weil sie mir keine Chancen gegeben haben oder meine Arbeit nicht zu schätzen wissen. :-o

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Eine Handvoll Fehler – Mindmaps einmal richtig

Samstag, Juni 27th, 2009

Imindmap In den 90er bin ich das erste Mal mit Mindmaps in Kontakt gekommen. Dabei hatte ich die besten Voraussetzungen, denn ich kaufte mir das Mindmap-Buch von Tony Buzan.

Wie alle jungen Menschen war ich ungeduldig. Die Theorie dahinter interessierte mich nur mäßig. Die Erfolge dagegen, die Tony Buzan mit seiner Methode erzielt hatte fand ich sehr spannend.

Fastfood fürs Hirn

Ich habe mir daher schnell angesehen, wie Mindmaps aussehen und auch die Regeln dafür erlernt. Im Gedächtnis war mir geblieben, dass es wichtig ist, seine Mindmaps zu malen, um damit auch die rechte, kreative Gehirnhälfte zu stimulieren.

Auf einen Blick war für mich klar geworden, dass wir mit Mindmaps ein Thema wunderbar durchstrukturieren können. Daher empfand ich es aber auch immer als störend, dass man pro Zweig nur ein Wort verwenden sollte. Das ist doch ungenau!

Als heller Kopf, hatte ich also schnell verstanden, wie Mindmaps meiner Meinung nach funktionierten. Große Unterschiede gegenüber einem Leben ohne Mindmaps konnte ich aber nicht feststellen.

Dumme Zeichnerei

Daher blieb es eine relative selten eingesetzte Methode im Hause Lietz. Denn die ganze “Zeichnerei” war ja auch zeitaufwendig. Vermutlich war mein Gehirn ja von Hause aus so gut entwickelt, dass die durch Mindmaps erschlossenen Zusatzpotentiale nicht weiter ins Gewicht fielen. :-o

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Keine Vision? So entscheiden Sie trotzdem

Freitag, Juni 26th, 2009

© Maceo - Fotolia.com

Entscheidungen sind richtungsgetriebenes Handeln. Das lesen wir in diesem Blog immer wieder. Der Umkehrschluss: Ich muss wissen wo ich hin will, wenn ich eine gute Entscheidung treffen will.

Vorgestern hatte ich einen Anrufer, dem seine Vision noch fehlt. Er weiß nicht, wo er in zehn Jahren stehen wird. Gleichzeitig muss er bis Ende der Woche über ein neues Jobangebot entscheiden.

“Für die eigene Vision habe ich jetzt nicht genügend Zeit. Was mache ich jetzt? Haben Sie einen Tipp, wie jemand ohne Vision entscheiden sollte?”

Gestaltungsspielräume

Wir haben in diesem Fall einige Möglichkeiten unsere Entscheidung zu treffen. Dabei sollten wir allerdings auf eines achten: wer noch keine Vision hat, wird in der Zukunft große Gestaltungsspielräume brauchen, sobald er weiß, wo er herauskommen möchte.

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Tagebuch mit einer Mindmap

Mittwoch, Juni 24th, 2009

© Maceo - Fotolia.com

In diesem Beitrag schreibe ich darüber, wie wir Mindmapping für unser Entscheider-Tagebuch einsetzen. Einerseits sparen wir so Zeit ein, andererseits nutzen wir die Fähigkeiten beider Gehirnhälften.

Wer Tagebuch führt, der gewinnt Klarheit und arbeitet bewusst an sich und seinen Zielen. Ich werde allerdings auch immer wieder von Menschen angesprochen, die den Zeitaufwand scheuen.

Es stimmt. Die fünf Fragen am Morgen kosten etwas Zeit. Wobei ich selten länger als eine Viertelstunde damit beschäftigt bin.

Anders ist das mit der Ventilfunktion. Wenn ich mich z.B. über jemanden geärgert habe oder eine Situation mich belastet, dann schreibe ich darüber.

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