Archive for Juli, 2009

Das Macher-Gen der Erfolgreichen

Freitag, Juli 31st, 2009

GEN “Die Vergangenheit können wir nicht ändern. Aber wir können unsere Gegenwart mit den Sorgen über unsere Zukunft ruinieren.” Aus “50 Erfolgsmodelle, M. Krogerus, R. Tschäppeler, Kein & Aber Verlag

Manchmal wollen wir keine Entscheidung treffen, weil uns die Zukunft Sorgen macht. Kommt dann jemand Unbedarftes mit dem Satz: “Jetzt entscheide Dich! Was kann schon passieren?”, fallen uns auf Anhieb tausendende schlimme Ereignisse ein. Die Klimakatastrophe, ein sich destabilisierendes Pakistan, die Rohstoffdominanz der Russen und die Chinesischen Arbeiterhorden, die uns mit ihrer Billigarbeit den Wohlstand rauben.

Oder aber wir haben gerade eine schlechte Zeit durchgemacht. Vielleicht haben wir ein Projekt versiebt, einen Kunden verloren oder einfach viel Geld vernichtet.

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Das wertvollste Werkzeug

Donnerstag, Juli 30th, 2009

Fotolia_76249_XS “Was ist das beste Entscheider-Werkzeug?” Mit dieser Frage überraschte mich gestern ein Anrufer.

Ich hätte natürlich gerne meinen Entscheidungskompass genannt oder die Osborn Methode oder meinen Plan zu Sicherung der Unterstützung. Allerdings ist das beste Werkzeug viel einfacher und auch grundlegender.

Viele Entscheider sind Opfer

Denn die weitaus meisten Entscheider sehen sich eine Situation an, informieren sich kurz über Alternativen und entscheiden dann. Sie sind also Opfer der Situation.

So würde sich natürlich kein Entscheider selbst bezeichnen. Denn schließlich sind sie ja so wichtig, dass sie eine Entscheidung treffen müssen.

Aber wie würden Sie jemanden nennen, der mehr oder weniger unerwartet vor einer Situation steht, die er nicht selbst gestaltet hat. Vielleicht darf er sich zwischen drei verschiedenen Alternativen entscheiden, vielleicht stellt sich ihm nur die Frage, ob er in ein Geschäft einsteigt oder nicht. Seine Wahl verdient dann das Attribut “Pseudo”. Denn keine der Alternativen hat er selbst geschaffen.

Wer so wenig Kontrolle über sein Handeln hat, kann mit Fug und Recht als “Opfer der Umstände” bezeichnet werden.

Das Werkzeug der Mächtigen

Das beste Werkzeug, das ich einem Entscheider daher empfehle, ist Stift und Papier. Denn schriftliches Denken führt zu überlegtem Handeln und das schafft in der Regel Gestaltungsspielräume.

Oft fehlt es an den einfachen Dingen

Oft sind es nicht die komplexen Dinge, die uns zu unserem Erfolg fehlen, sondern die ganz einfachen. Die Enttäuschung ist dann nicht weit. Denn natürlich erwarten viele einen Tipp, von dem sie bisher noch nie etwas gehört haben. Das fehlende Teil in ihrem Puzzle des Lebens. Doch wer noch nicht einmal angefangen hat, die Teile ineinanderzustecken, würde noch nicht einmal wissen, ob etwas fehlt oder nicht.

Dankbarkeit

Mein Anrufer quittierte meinen Rat übrigens dankbar mit “auf den Arm kann ich mich selber nehmen”, was er offensichtlich auch tat.

Tausche Kuh gegen Coaching

Mittwoch, Juli 29th, 2009

© bilderbox - Fotolia.com

Dies ist mein zweiter Beitrag zur Blogparade über Preisstrategien. Den ersten Artikel dazu finden Sie unter “Heiße Preise”.

Wenn der Bauer eine Kuh aufzieht, wird er dafür viel Zeit aufwenden. Von der Besamung über das Heu, die Energie. Das alles macht einen Teil der Kosten aus.

Vor der Erfindung des Geldes musste der Bauer seine Kuh danach gegen andere Waren eintauschen.

Er ist dann vielleicht zu Starbucks gegangen und hat 100 Grande Latte und 75 Schokoladen-Muffins für seine Kuh bekommen. Die betreffende Starbucks Filiale genoss dagegen den Luxus einer natürlichen Milchzapfanlage.

Heute ist das viel einfacher. Eine Kuh kostet je nach Rasse zwischen 500 und 900 Euro. Der Bauer muss sich über Stückelung und Haltbarkeit seiner Ware keine Gedanken mehr machen.

Ein Coaching = eine Kuh?

Mir hat ein Bauer einmal zu meinem Coaching Preisen gesagt, dass ich für meine Doppelstunde fast eine Kuh verlangen würde. Damals habe ich darüber gelacht. Wenn man dann allerdings vor so einer echten Kuh steht, die einen groß anschaut, bekommt man doch einen Heidenrespekt vor der Leistung des Bauern.

Woher nehme ich also die Chuzpe, am Tag drei Kühe verdienen zu wollen?

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Später ist zu spät

Dienstag, Juli 28th, 2009

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Margit Finster ärgert sich. Gerade erst ist sie mit ihrer Internet-Seite online gegangen. Sie hat viel Geld für das tolle Design investiert, aber kein Kunde verirrt sich auf ihre Seiten. Auch die teure Werbung fruchtet nicht. Denn die Konkurrenz ist hier erheblich mächtiger als in ihrer kleinen Stadt.

Ein schleichender Prozess

Viele Jahre hat sie Finanzanlagen verkauft, ohne dass sie einen Internetauftritt brauchte. Aber die Kunden haben heute nicht nur viele Alternativen, sie können sogar die Produkte online vergleichen. Wer nicht online ist, wird nicht gefunden und büßt sogar Reputation ein. So verabschiedete sich ein langjähriger Kunde von ihr mit den Worten: “Sie sind ja nicht einmal online”.

Jede Chance verpassen wir nur einmal

Sie wünschte sich, es wäre wieder 1996 und sie hätte sich damals eine erste Website programmieren lassen. Zu der Zeit fand sie das teuer und überflüssig. Doch heute sieht sie das in einem ganz anderen Licht.

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Voll aktiv dank Selbstvertrauen und Motivation

Freitag, Juli 24th, 2009

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Wie lange brauchen wir, um unsere Ziele umzusetzen? Das ist natürlich davon abhängig, wie ehrgeizig wir unser Ziel gesetzt haben.

Allerdings nutzt es nichts, sich das Ziel nur vor Augen zu führen, wir müssen auch aktiv werden. Denn Ziele werden aus dem Baumaterial “Ergebnisse” gebaut. Schaffen wir es, viele Ergebnisse in kurzer Zeit zu produzieren, dann sind unsere Ziele nicht weit.

Damit wir für unsere Ziele auch die nötige Aktivität entfalten, braucht es zwei Grundvoraussetzungen:

  1. Wir müssen motiviert sein.
  2. Wir sollten uns selbst vertrauen.

Ersteres ist banal. Denn wenn uns unsere Ziele nicht bewegen, dann bewegen wir auch nichts. Denn Pflichtgefühl lässt uns in den Minimalmodus fallen. Wir tun also nur soviel, um kein allzu schlechtes Gewissen zu haben.

Das Umstände-Märchen

Klappt es dann nicht mit dem Ziel, so liegt es einfach an den schlechten Umständen. Sie haben gegen uns gearbeitet und alle Erfolge vereitelt. :-o

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