Archive for Juli, 2009

Fünfhundert kleine Schritte zum Erfolg

Dienstag, Juli 21st, 2009

Dies ist mein 500. Artikel im Entscheiderblog.

image Als ich vor ein paar Tagen zufällig auf die Zahl meiner Artikel blickte, war ich erstaunt. Denn ich hatte fast 500 Beträge erreicht. “Wie kann man nur derart viel übers Entscheiden schreiben?” War einer meiner ersten Gedanken dazu.

Eigentlich ist das gar nicht weiter schwierig. Denn mit jedem Tag, an dem ich als Entscheidercoach arbeite, bekomme ich neue Einsichten.

Zeugnis einer Entwicklung

Wo die Dinge anfänglich vielleicht unscharf waren und ich sehr vorsichtig darüber schrieb, zwang mich jeder Schritt meines Wegs, tiefer in die Dinge einzutauchen.

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Für flexible Entscheidungen schwärmen

Montag, Juli 20th, 2009

499 Viele Entscheidungen, die wir treffen, führen nicht direkt zu einer Handlung, sondern zu weiteren Entscheidungen. So müssen wir nach dem Entschluss, in den Urlaub zu fahren, darüber nachdenken, wohin die Reise geht, welchen Veranstalter wir wählen, wo wir wohnen werden, was wir alles sehen wollen, etc.

Ich nenne so etwas einen Entscheidungsschwarm.

Schwärme bringen die Wissenschaftler in den letzten Jahren immer wieder zum Staunen. Denn zum einen sind sie Überlebenskünstler und zum anderen finden wir eine sog. Schwarmintelligenz wieder, die dem einzelnen Fisch oder der Ameise fehlt. Ameisenvölker lösen beispielsweise sehr komplexe Aufgaben, um wesentliche größere Insekten zu erlegen oder ihren Bau gegen Feinde zu verteidigen. Starenschwärme “erledigen” Raubvögel, in dem sie sie in die Mitte nehmen und so dicht fliegen, dass der Räuber nicht mehr fliegen kann und wie ein Stein abstürzt.

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Sich gegen das Aufschieben entscheiden

Freitag, Juli 17th, 2009

498 Beiträge Was hat Aufschieberitis mit Entscheiden zu tun? Eigentlich nicht sehr viel, außer dass wichtige Entscheidungen auch gerne einmal aufgeschoben werden.

Letzte Woche machte mich meine Frau auf einen Bericht im Economist aufmerksam. Danach schieben wir Aufgaben umso eher auf, je abstrakter sie gestellt werden.

Das ließ mich aufhorchen. Denn aus meinen Coaching-Erfahrungen weiß ich genau, dass sich Entscheider umso schwerer tun, eine gute Entscheidung zu treffen, je weniger genau sie wissen, was sie wollen.

Die Aufschieberitis-Studien bestätigen das.

Was heißt das für uns als Entscheider?

Bevor wir in eine Entscheidung gehen, sollten wir äußerst genau erarbeiten, was wir wollen, uns dann die Alternativen dazu schaffen, uns soweit nötig, Unterstützung sichern und unsere Entscheidung treffen.

Der Anfang aber, ist das Wissen was wir wollen.

Wie lange wollen Sie noch darauf warten?

Tun Sie es nicht!

Donnerstag, Juli 16th, 2009

stop “Auf keinen Fall will ich, dass sich die Meier-Leute den Kunden schnappen. Eher mache ich einen Verlust, als dass ich das zulasse.” Solche und andere markige Sprüche kennen wir. Oft kommen sie sogar aus dem eigenen Mund.

Witzig ist dabei nur, dass es das Konzept des “Etwas nicht Tun” gar nicht gibt. Unser Unterbewusstsein ignoriert jede Verneinung. Denn ein Gedankenbild ist ein Tatsache und die Verneinung ist nicht Bestandteil dieses Bildes.

Denken Sie gar nicht daran!

Sie wollen ein Beispiel? OK! Bitte kaufen Sie auf keinen Fall eines meiner Bücher, kaufen Sie auf keinen Fall die Entscheider-Bibel, kaufen Sie nicht das Entscheider-Buch und bitte kaufen Sie nicht “Sparen ohne Opfer”!

Während wir das gelesen haben, entstand in unserem Kopf das Bild, wie wir meine Bücher kaufen. Denn wir können uns nicht vorstellen, etwas nicht zu tun.

Vielleicht denken Sie sich, das ist alles sehr spannend, aber doch irgendwo ein alter Hut. Recht haben Sie!

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Der Preis spielt keine Rolle

Mittwoch, Juli 15th, 2009

PreisballonWir treffen unsere Entscheidungen auf der Grundlage von Informationen. Zumindest glauben wir das. Die Realität sieht anders aus. Tatsächlich treffen wir unsere Entscheidungen meistens auf der Grundlage der einfach zugänglichen Informationen.

Kein Wunder also, dass bei einer Mehrzahl der Kaufentscheidungen der Preis die Hauptrolle spielt.

Allerdings hat der Preis meistens wenig mit dem zu tun, was wir in einer Situation wollen. Oder sagen Sie dem Autoverkäufer “Ich suche ein Auto für 42.320,- Euro”?

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