Archive for Januar, 2010

Zeitmangel – Frech in die Tasche gelogen

Freitag, Januar 22nd, 2010

image

“Zeit ist Mangelware. Wir können kaum Aufgaben delegieren, da niemand mehr da ist, der sie machen könnte. Ich kann mir den Luxus nicht leisten, Zeit für meine Entscheidungen zu nehmen.”

Ob Hochkonjunktur, Wirtschaftskrise oder Erholungsphase, diese Aussage können wir überall in der Republik täglich hören.

Spannend finde ich dabei den Bezug von Zeit und Entscheidungen. Denn diejenigen die so sprechen, sind sich oftmals nicht bewusst, was sie da sagen.

(weiterlesen…)

Neustart

Donnerstag, Januar 21st, 2010

image

Vielleicht geht es Ihnen auch so. Nach einem Jahr macht mich meine eigene Website (nicht dieser Blog) unruhig. Die Zeiten ändern sich. Aber das Design bleibt immer das Gleiche. Jetzt gehöre ich nicht zu den Menschen, die sofort loslaufen und einer Laune nachgeben. Denn seit dem letzten Redesign habe ich ein CMS – ein Content Management System dahinter. Änderungen kann ich pfeilschnell vornehmen. Aber die Texte fand ich zum großen Teil sehr gut.

Was mich störte war der Mangel an Präsentationsmöglichkeiten. Immerhin habe ich inzwischen drei Bücher veröffentlicht, den Entscheidungskompass und mit Manager Magazin und Harvard Business Manager jeweils einen Online-Test am Laufen.

Dafür war das alte Design nicht ausgelegt. Zudem hat der CMS-Anbieter inzwischen ein ganz neues System herausgebracht. Das von mir verwendete ist daher veraltet und nicht mehr sicher. :shock:

(weiterlesen…)

Gefährliche Brandung der Konsequenzen

Donnerstag, Januar 21st, 2010

image Als Entscheider sind wir der Kapitän des Schiffs unseres Schicksals. Haben wir nicht weit vorausgedacht, steuern wir vielleicht ein gefährliches Riff an. Ragen dann die mordgierigen Felszähne vor uns aus dem Wasser während von hinten die Brandung schiebt. Wird es schnell hektisch.

Ausguck: Riffe voraus, kommen mit 15 Knoten schnell näher!

Kapitän: Mist! Ich Armleuchter! Ich habe den falschen Kurs gesetzt. Steuermann, drehen Sie mal wild am Steuer!

Steuermann: Was soll das denn für ein Kurs sein?

Kapitän: Na gut! Dann eben hart Backbord! Volle Fahrt zurück!

Ausguck: Wir sind jetzt im Riff!

image

Ausguck: Wir sind durch die Riffe durch! Wir haben ernsthafte Schäden! An eine Weiterfahrt ist nicht zu denken.

Kapitän: Ich wusste doch, dass es geht! Ich habe nie daran gezweifelt. Setzt das Schiff auf Grund. Wir bleiben erst einmal hier! Das war ja mein Ziel!

Steuermann: Wirklich? Hier? Was gibt’s hier denn?

Kapitän: Nichts! Aber wenn es so schwer war, hier her zu kommen, dann ist das ein Erfolg. Und ich wüsste nicht, wo wir sonst sein sollten. Also ist es hier so gut wie sonst wo.

(weiterlesen…)

Bahnhof der Alternativen

Dienstag, Januar 19th, 2010

image “Was denn? Sie haben schon einen neuen Auftrag angenommen und können mich wirklich nicht mehr dazwischen schieben? Da kann man nichts machen! Ich hätte mich wohl schneller entscheiden müssen.”

Ist ihnen auch schon einmal die beste Alternativen vor der Nase davon gefahren? Das kann den Besten passieren.

Denn anders als es viele Entscheidungsmodelle gerne suggerieren, stehen nicht immer alle unsere Handlungsalternativen gleichzeitig zur Verfügung.

Wie treffen wir trotzdem gute Entscheidungen?

(weiterlesen…)

Die Erfolgsgeschichte einer Verlegenheitslösung

Freitag, Januar 15th, 2010

Die Entwicklung der Sternstunde für Unternehmer

image “Was würden Sie uns denn zahlen, wenn Sie Ihren Vortrag bei uns halten?” Mit dieser Frage war ich 2005 konfrontiert, als ich einen meiner Vorträge in einer kleinen Gemeinde nahe Mainz platzieren wollte.

Der Fragesteller war Wirtschaftsförderer und aus seiner Sicht machte sie Sinn. Denn er hätte seine Unternehmer und Selbständigen in den Gemeindesaal einladen müssen und das Gebäude an dem Abend länger offen halten müssen. Zu seinen Aufgaben gehörte es, das örtliche Gewerbegebiet zu vermarkten, aber Vorträge für die örtliche Wirtschaft hatte er nicht in seinem Programm. Die Kosten sollte daher der Referent tragen.

Aller Anfang ist schwer

2005 hatte ich mich gerade vor einem Jahr selbständig gemacht und hatte weder diesen Blog noch Bücher veröffentlicht. Auch wenn ich für meine Vorträge kein Geld verlangte, waren sie schwer zu platzieren.

Ich war zu unbekannt und die Veranstalter konnten nicht kalkulieren, wie gut meine Veranstaltungen besucht sein würden. Tatsächlich waren sie immer proppenvoll mit einer einzigen Ausnahme.

Einmal hielt ich meinen Vortrag “Entscheiden ohne Reue” vor 3 Gründern im TGZ Karlsruhe. Der Veranstalter hatte lediglich einen Aushang gemacht. Das reicht in der Regel nicht, um Massen anzuziehen. :-o

Selbst mit meinen wachsenden guten Referenzen blieb es schwer, Vorträge halten zu dürfen. Ohne Buch und Blog war ich allerdings auf Vorträge angewiesen, um mich bekannt zu machen.

(weiterlesen…)


 
This blog uses DigoWatchWP an anti-fraud plugin for Wordpress.