Von Mitmachern, Mitdenkern und Querdenkern
Freitag, Mai 21st, 2010
Als Unternehmer hoffen wir immer, dass unsere Mitarbeiter in unserem Sinne handeln. Dabei wissen wir, dass es Mitmacher, Mitdenker und Querdenker gibt. Mitmacher tun zwar, was wir ihnen sagen, aber sie überlegen sich selten eigene Wege, um unsere Ziele umzusetzen.
Mitmacher
Unternehmen, die nur aus Mitmachern bestehen haben in der Regel wenig Zukunft. Aber durch die richtige Führung werden aus Mitmachern schnell Mitdenker.
Mitdenker
Mitdenker stellen vieles in Frage, aber sie helfen uns dabei, unsere Ziele besser umzusetzen. Sie denken und arbeiten selbständig und finden neue Wege, die wir allein vielleicht nie gesehen hätten Das macht sie zum Motor innovativer Unternehmen.
Querdenker
Viele Mitdenker bezeichnen sich als Querdenker. Doch jene sind eine Klasse für sich. Querdenker befinden sich häufig in einer Fundamentalopposition. Sie sind fachlich allen anderen überlegen und zeigen das auch gerne.










Nichts ist stärker als eine Idee deren Zeit gekommen ist, heißt es so schön. Aber das stimmt nicht. Es kommt auf die Menschen an, die diese Idee transportieren.
Wichtige Angelegenheiten erfordern unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Das klingt toll, lässt sich aber in der Realität kaum durchhalten. Denn wir leben in einer Störer-Kultur. Egal was wir gerade machen, es gibt immer eine kleine oder größere Störung.
Entscheidungen, die wir schon einmal getroffen haben, treffen wir normalerweise auch beim zweiten oder dritten Mal auf die gleiche Weise.
“Niemand wird es jemals erfahren!” Denkt sich die Unternehmerin Karin Frühling*. Als sie die Chance bekommt, den Einkäufer eines potentiellen Kunden zu bestechen. “Aber ich würde es immer wissen, daher mache ich es nicht.”