Archive for Juli, 2010

Mut zum Original

Freitag, Juli 30th, 2010

image Manche Menschen meinen, es brauche nur eine gute Ent­schei­dung, um erfolgreich zu werden. Ich halte das für ei­nen Mythos. Denn Erfolg ist das Ergebnis unserer vielen kleinen Entscheidungen, die wir täg­lich treffen.

Entscheidungen geben un­se­rem Handeln eine Richtung. Kennen wir die Richtung, kann zwar immer noch einiges schief gehen. Aber früher oder später werden wir dort herauskommen, wo wir uns das vorstellen.

Unsere Entscheidung

Doch wo soll das sein? Das entscheiden wir ganz allein.

Wie sehen wir uns in der Zukunft?

Sehen wir eine angepasste, stromlinienförmige Version von uns oder sehen wir ein Original mit Ecken und Kanten?

Widersprüchlich

Die meisten würden Letzteres sagen, aber ihre Entscheidungen er­zäh­len uns etwas anderes. Egal wo sie hingehen, sie passen sich an und schwimmen mit dem Strom.

Das ist nicht negativ. Allerdings dürfen wir uns schon fragen, warum wir nicht das umsetzen, was wir zumindest öffentlich als Ziel aus­ge­ben.

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Einsamer Wolf – verbissen und erfolglos

Donnerstag, Juli 29th, 2010

image Wenn Unternehmer scheitern. Dann hat das oft viele Gründe. Aber einige davon wirken sich stärker aus als andere. Sieht sich ein Unternehmer als “ein­sa­mer Wolf”, wird es kritisch. Denn dann fehlt ihm oft die rich­ti­ge Unterstützung.

Alle anderen sind dann “dumm” und “verstehen” einfach nicht, worum es geht. Wie in dem fol­ge­nden Gesprächsausschnitt.

»Warum hat es mit Ihrem Unternehmen denn nicht geklappt!«

»Das waren viele Faktoren. Aber der Hauptfaktor war wohl, dass sich alle gegen mich verschworen hatten.«

»Wie das?«

»Die Banken wollten mir nicht genügend Geld geben, die VC-Geber hatten völlig unrealistische Vorstellungen über das Erreichen des Break Even Points und die KfW kann man ja völlig abhaken.«

»Hat Sie das zum Aufgeben gezwungen?«

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Unvergleichlich Entscheiden

Mittwoch, Juli 28th, 2010

image Wir kritisieren gerne. Sogar be­son­ders gerne, wenn die Ent­schei­dun­gen anderer in der Ver­gan­gen­heit liegen und wir die Ergebnisse schon kennen. Aber auch so ärgert es uns, wenn Menschen aus un­se­rem Umfeld anders entscheiden, als wir es tun würden.

Alle Menschen sind verschieden. So auch ihre Erfolgsmodelle. Eine Mut­ter Theresa hatte sicher andere Le­bens­vor­stel­lun­gen als Bill Clinton. Al-bert Einstein muss sich auch nicht mit Albert Schweitzer vergleichen lassen und Josef Ackermann nicht mit Larry Ellison. Und Mahamta Gandhi lässt sich auch nicht mit Nelson “Madiba” Mandela in einen Topf werfen.

Andere Erfolge

Ich finde es spannend, dass jeder dieser Menschen herausragende Erfolge erzielt hat, auf gänzlich anderen Gebieten. Ihre Ziele un­ter­schei­den sich teilweise wie Tag und Nacht. Auch deshalb haben und hätten sie in der gleichen Situation jeweils anders entschieden.

Unterschied ist Erfolg

Wir Menschen sind alle verschieden. Und das ist gut so. Denn an­son­sten würde Arbeitsteilung nicht funktionieren und wir wären alle Selbstversorger. So aber sind wir prädestiniert, spezialisierte Funk­ti­o­nen in unser Gesellschaft zu übernehmen.

Sympathie für die Konkurrenz

Allerdings hat Gott Humor. Daher gilt unsere Sympathie nicht den Menschen, die sich von uns unterscheiden, sondern denjenigen, die uns besonders ähnlich sind. Mit anderen Worten, wir mögen unsere unmittelbare Konkurrenz tendenziell lieber als Menschen, die uns wert­vol­le Dienste leisten könnten.

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Warum wir Fehlentscheidungen treu bleiben

Dienstag, Juli 27th, 2010

image Unsere jetzige Situation ist die Summe aller unserer Ent­schei­dun­gen der Vergangenheit. Das ist nicht weiter überraschend. Spannend dagegen wird es, wenn wir wissen, dass viele Menschen einen für sie falschen oder fatalen Weg wissentlich wei­ter gehen, also bewusst Fehlentscheidungen in Kauf nehmen.

Das kann der Unternehmenslenker sein, der die Hände nicht von ei­nem erfolglosen Produkt lassen kann, in das er bereits Millionen von Euro versenkt hat und das kann Hänschen Müller sein, der weiter sei­nem Beruf treu bleibt, der ihn krank und schließlich arbeitslos ge­macht hat.

In den Abgrund

Mit unseren Entscheidungen geben wir unserem Handeln eine Rich­tung. Nicht selten gehen wir in die falsche Richtung, weil wir uns über den Platz, den wir eines Tages in unserem Leben einnehmen wollen niemals Gedanken gemacht haben. Irgendwann wissen wir nur, dass der gerade beschrittene Weg nicht der richtige für uns ist.

So weit so gut. Dann müssten wir doch einfach die Richtung ändern, oder? Das allerdings ist für viele von uns zu einfach.

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Der Schatz in uns selbst

Montag, Juli 26th, 2010

image Als Unternehmer sollten wir es uns ab­schmin­ken, dass alle uns mö­gen müs­sen.

Da gibt es einzelne Kunden, die nie zu­frie­den sind, Konkurrenten, die uns aus taktischen Gründen schlecht machen und Kritiker, die um der Kritik Willen schlecht über uns reden. Selbst Mitarbeiter sehen haben eine Faible für die Fehler ihrer Chefs.

Ungleichgewicht

Wenn wir etwas gut machen, wird das in der Regel seltener gewür­digt, als wenn wir kleine Fehler machen. Wobei die Fehler ja nicht selten nur im Auge des Betrachters existieren.

Mit anderen Worten: Verlassen wir uns auf externe Impulse, be­kom­men wir im Regelfall kein gutes Bild von uns.

Keine Harmonie

Für harmoniesüchtige Menschen ist das also nichts. Sie wollen es vielleicht allen recht machen und müssen über kurz oder lang ver­sa­gen.

Allerdings wollen wir natürlich auch Feedback aufnehmen und daran wachsen.

Den Schatz in uns sehen und schätzen

Meine persönliche Meinung dazu: Wir müssen zunächst uns selbst zu schätzen wissen, bevor wir andern Menschen unser Ohr leihen. Wir haben nur uns selbst. Oder kennen Sie einen Laden, in dem wir mal eben eine neues Selbst kaufen könnten? ;-)

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