Archive for August, 2010

Die Anderen – Teil 1

Dienstag, August 31st, 2010

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Unsere Entscheidungen sind eigentlich unsere Entscheidun­gen. Trotz­dem versucht unsere Umwelt immer mitzumischen.

Der gut gemeinte Rat aus der Familie, wie auch die “ich an Deiner Stelle würde”-Freunde machen uns die Entscheidungen nicht leichter. Im Gegenteil, man­che Entscheider heben die Be­find­lich­kei­ten der Mitmischer über die Bedeutung ihrer Entschei­dung.

Wie war das noch einmal? Entscheidungen geben meinem Handeln eine Richtung. Welche Richtung wird das wohl sein, wenn es die Vorstellung der Anderen sind, die sich in meinen Entscheidungen wiederspiegeln?

Wir könnten hier jetzt viel über die Motive unserer Umwelt sprechen. Doch das hilft uns nicht wirklich dabei, wie wir unsere Entscheidungen treffen sollten. Denn auch ein völlig selbstloser Rat kann nutzlos sein.

Bevor wir über Entscheidungen nachdenken, müssen wir uns darüber klar sein, dass am Ende des Tages jemand die Verantwortung dafür tragen wird.

Für unser Leben sind wir das und für unser Unternehmen auch.

Verantwortung ist unteilbar. Daher ist auch jedes Grup­pen­ent­schei­dungs­ver­fah­ren immer ein fauler Kompromiss. Als Unternehmer und noch mehr als Individuum lassen wir besser die Finger davon.

Aber die Erfahrungen und die Kreativität unserer Umgebung ist eine wichtige Ressource, die wir nutzen sollten.

Allerdings sollten wir niemals – wirklich niemals – die Frage, “was würdest Du an meiner Stelle tun?” stellen.

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Angst und Entscheidung

Montag, August 30th, 2010

image Die wichtigste Person beim Ent­schei­den ist der Ent­schei­der. Aber was ist, wenn der Ent­schei­der – im Zweifelsfall wir – Angst hat?

Was ist, wenn es von unserer Ent­scheidung abhängt, wie sich unser weiteres Leben ge­stal­tet? Was ist wenn wir in einer schwie­ri­gen Situation sind und ei­ne gute Lösung brauchen?

Kennt jeder

Beides hat garantiert jeder von uns schon erlebt. Auch wenn es uns meistens nicht bewusst ist. Der erste Fall ist der Normalfall. Meistens wird uns das allerdings erst bewusst, wenn wir am Abgrund ent­lang­wan­dern, in den wir stürzen könnten.

Im zweiten Fall sind wir schon einen Schritt weiter.

Angst ist ein schlechter Ratgeber

In jedem Fall ist ein ängstlicher Entscheider nicht geeignet, unser Le­ben zu gestalten. Denn wie es das Wort bereits sagt. Angst engt uns ein, raubt uns die Freiheit. Unsere Gestaltungsspielräume sind dann kleiner als sie es sein müssten.

Denk einmal darüber nach, wie und wo Angst Deine Entscheidungen schon einmal beeinflusst hat. Wie hättest Du entschieden, wenn Du keine Angst gehabt hättest?

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Das Macher-Gen der Erfolgreichen

Freitag, August 27th, 2010

image“Die Vergangenheit können wir nicht ändern. Aber wir kön­nen unsere Gegenwart mit den Sorgen über unsere Zukunft ruinieren.” Aus “50 Er­folgs­modelle, M. Krogerus, R. Tschäppeler, Kein & Aber Verlag

Manchmal wollen wir keine Ent­schei­dung treffen, weil uns die Zukunft Sorgen macht. Kommt dann jemand Un­be­darf­tes mit dem Satz: “Jetzt ent­schei­de Dich! Was kann schon passieren?”, fallen uns auf Anhieb tausendende schlimme Er­eig­nisse ein. Die Klimakatastrophe, ein sich destabilisierendes Pa­kis­tan, die Rohstoffdominanz der Russen und die Chinesischen Ar­bei­ter­hor­den, die uns mit ihrer Billigarbeit den Wohlstand rauben.

Oder aber wir haben gerade eine schlechte Zeit durchgemacht. Vielleicht haben wir ein Projekt versiebt, einen Kunden verloren oder einfach viel Geld vernichtet.

In so einer Situation fehlt uns dann das Selbstbewusstsein, uns eine rosige Zukunft auszumalen.

Erfolgsregel Nummer Eins

Vielleicht hilft es Ihnen dann zu wissen, dass es jedem irgendwann so geht. Denn Erfolg ist Definitionssache. Sie mögen jemanden wie Josef Ackermann oder Martin Winterkorn sehen und sich denken: “Denen geht es gut.” Dabei müssen auch sie Niederlagen einstecken. Auch diese Dax-Lenker befällt hin und wieder ein Zweifel.

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Die Entschlossenheit, bis zum Ende zu gehen

Donnerstag, August 26th, 2010

image Kurzfristige Ziele setzen sich heute viele. Das machst Du be­stimmt auch. Aber echter Erfolg basiert auf einer besonderen Fähigkeit: Stehvermögen. Das heißt, sich nicht gleich von Schwierigkeiten und Hin­der­nis­sen einschüchtern zu lassen, sondern auch einmal die Zähne zusammen zu beißen und ein­fach weiter zu machen.

Wir können es auch Entschlossenheit nennen.

Kein Grund

Ohne langfristige Ziele gibt es dafür aber gar keinen Grund. Wir alle kennen solche Situation:
Anfänglich war es eine gute Idee und Du warst voll motiviert. Doch dann läuft es nicht so glatt wie es eigentlich sollte und wir fragen uns: Wieso tun wir uns das an? Wieso müssen wir hier vor Leuten buckeln, die uns eh nicht zu schätzen wissen? Doch so sehr wir uns das auch fragen. Wir bekommen keine Antwort, weil es sie nicht gibt.

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Pfötchen oder Pfote?

Mittwoch, August 25th, 2010

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»Ich bin 47 Jahre alt. Da kann ich nicht einfach etwas Neues anfangen und mein eigenes Café aufmachen. So sehr ich auch glaube, dass es mir gefallen wür­de.«

»Wenn Sie das so sagen … Darf ich Ihnen dazu noch ein paar Fragen stellen?«

»Ja …«

Was wir für möglich halten, wird zum Teil unserer Ge­stal­tungs­spiel­räu­me. Je größer sie sind, desto freier fühlen wir uns. Wir können dann unsere Ziele frei setzen und unsere Entscheidungen so treffen, dass sie uns zuverlässig auf den Weg dorthin bringen.

Der Zwang der Verhältnisse

Anders dagegen, wenn wir unter dem Zwang der Verhältnisse handeln. Zum Beispiel wenn uns das Geld fehlt und wir deshalb kaum über die Runden kommen. Oder wir müssen uns um die pfle­ge­be­dürf­tigen Eltern kümmern. Dann sind unsere Gestaltungsspielräume ent­spre­chend klein.

Ausbruch und Genügsamkeit

Der Zwang der Verhältnisse ist real. Es gibt ihn. Allerdings gehen wir damit unterschiedlich um. Manche wachsen über sich selbst heraus und finden z.B. eine Möglichkeit, sich weiter zu bilden und schließlich mehr zu verdienen. Andere begnügen sich damit, über die Ver­hält­nis­se zu lamentieren. Sie sehen für sich keine Möglichkeit, aus der Falle, die ihnen das Leben gestellt hat, auszubrechen. Was unterscheidet die beiden Gruppen voneinander?

Der Paw-Prozess

Zeit für den guten alten PAW-Prozess. Ich habe ihn vor einigen Jahren in Joseph O’Connors NLP-Workbook gefunden.

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