Archive for September, 2010

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Selbständigen und einem Unternehmer?

Donnerstag, September 30th, 2010

zeit-und-geldIch weiß, ich weiß! Das ist ein Thema über das sich viele Menschen den Mund fusselig reden können. :-)

Trotzdem oder gerade deswegen schreibe ich diesen Beitrag, weil ich ich vor Jahren über eine recht griffige Unterscheidung gestolpert bin, die mit dafür verantwortlich ist, was ich heute mache.

Ein Unternehmer kann sein Unternehmen für ein halbes Jahr verlassen und wenn er zurückkommt läuft es besser als zuvor. Wenn ein Selbständiger sein Geschäft für ein halbes Jahr verläßt, hat er keines mehr. (gefunden bei Robert T. Kiyosaki, Rich Dad’s Cashflow quadrant).

In dieser einfachen Unterscheidung steckt mehr Intelligenz, als es zunächst den Anschein macht. Denn es klassifiziert auch diejenigen als “Selbständige” im eigenen Unternehmen, die vielleicht über 100 Mitarbeiter haben, aber es versäumen, die richtigen Menschen mit den richtigen Aufgaben zu betrauen und alles selbst machen wollen.

Denn dann ist es wirklich eine Katastrophe, wenn dieser “Selbständige” im eigenen Unternehmen einmal ausfällt. Schlimmer noch: Ab einer bestimmten Größenordnung wird er zum Engpass für das Unternehmen und Wachstum kann nicht mehr stattfinden.

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Das Schloss gibt es nicht ohne Selbstbild

Mittwoch, September 29th, 2010

image »Eines Tages habe ich ein Schloss auf dem Hügel, meinen eigenen Tennisplatz und eine große Jacht im Mittelmeer!«

»Sehr schön. Wie werden Sie sich ver­ändern? Wie sehen Sie sich in dieser Zu­kunft? Was haben Sie an sich verändert?«

»Ich mich verändern? Nein, natürlich werde ich mich nicht ändern. Das wäre ja schlimm. Ich bleibe, so wie ich bin. Ich brauche nur einen Tritt in den Hintern.«

Die schnöde Wirklichkeit

Die Vision mit dem Schloss auf dem Hügel hat Mark Stein* (Name geändert) schon viele Jahre. Persönlich hat er gerade eine Eidesstatt­liche Versicherung abgeben müssen und seinetwegen macht der Ge­richts­vollzieher eine burnout-Therapie. :-o Bei ihm ist nichts mehr zu holen.

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Entscheidungen kennen nur eine Richtung

Dienstag, September 28th, 2010

image »Ich wünschte ich hätte das nie ge­tan!«

Überfällt uns erst einmal die Entschei­dungsreue, sehnen wir den Moment zu­rück, an dem wir noch alle Schicksals­fäden in den Händen gehalten haben.

Mehr über die Reue und ihre Ursachen lesen Sie im Beitrag »Entscheider haben nichts zu bereuen«.

Dann möchten wir das Geschehene lie­bend gerne rückgängig machen. Doch auch wenn es manchmal so aussieht als könnten wir es. Entscheidungen lassen sich nicht rückgängig machen. Oder wie es Heraklit formulierte, wir steigen niemals in den selben Fluss.

Alles ist anders

Wir haben zum Beispiel Zeit verloren. Vielleicht sind neue Alternati­ven dazu gekommen, die auch die Reue ausgelöst haben.

Zum Beispiel möchte die Oma jetzt doch das Geld für unsere Firma zur Verfügung stellen. Hätten wir das nur vorher gewusst! Jetzt haben wir einen zwar inkompetenten aber kapitalkräftigen Partner rein­ge­nom­men, um die Finanzlücke zu schließen.

Wir haben vielleicht auch neue Erfahrungen gesammelt und wissen jetzt, wie es richtig geht.

»Hey! Das klingt doch nicht alles schlecht!«

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Streit und Entscheidungen

Montag, September 27th, 2010

image »Was ist Ihr Ziel. Was wollen Sie mit dem Streit erreichen?«

»Hallo! Mein Kompagnon hat damit angefangen! Er ist die un­treue Tomate. Er hat eine zweite Firma gegründet und lässt mich hier hängen.«

»Ich weiß! Zum Streiten braucht es zumindest zwei entschlos­se­ne Parteien. Stimmen Sie mir zu?«

»Ja! …?«

»Ok! Sie sind also auch entschlossen. Zu was sind Sie denn entschlossen, jenseits der Verletzung, die Ihnen Ihr Kompagnon bei­gebracht hat. Was wollen Sie erreichen?«

»Er soll sich bei mir entschuldigen, seine Fehler einsehen und wieder voll in unserer gemeinsamen Firma mitarbeiten

»Ok! Versuchen wir das einmal neutral zu sehen. Wir haben jetzt Klarheit über Ihr Ziel. Als Entscheider brauchen Sie jetzt attraktive Entscheidungsalternativen. Was könnten Sie tun, um Ihr Ziel zu er­rei­chen?«

»Dem Hundesohn kräftig in den Hintern treten?«

(Lacht) »Gut! Gehen wir es von der Seite an. In welche Zukunft führt sie der “kräftige Tritt in den Hintern”?«

(Grinst) »Ich werde mich richtig gut fühlen

»Und danach?«

(Seufzt) » … stehe ich wahrscheinlich ohne Partner da

»Kommen wir Ihrem Ziel damit näher?«

» … «

Streit ist wichtig

Jeder von uns wird hin und wieder in einen Streit hineingezogen. Das lässt sich nicht vermeiden. Zudem ist Streit auch ein effektives Instrument, um unserer Umgebung ein deutlich sichtbares Stopp­sig­nal zu setzen. Und manchmal braucht es auch ein reinigendes Ge­wit­ter, damit danach alles besser wird.

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Öfter das Unmögliche wagen

Freitag, September 24th, 2010

image Manche Ziele scheinen uns so unglaublich, dass wir es gleich bleiben lassen wollen. Zu gering die Chancen, das wir Erfolg ha­ben könnten. Lass es sein, das kostet Dich nur unnötig Ener­gi­en! Sagt uns eine innere Stimme dann. Was aber, wenn wir Er­folg hätten? Fragt eine an­de­re.

Wofür also sollen wir uns entscheiden? Vielleicht sind wir mit un­se­rem normalen Leben schon so beschäftigt, dass wir es uns nicht erlauben wollen, Kraft und Energie zu verschenken?

Bevor wir uns der schwäbischen Hausfrau an der Haustür anschließen – »wi gäbbe nix« – sollten wir vielleicht noch einmal nachdenken.

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