Archive for the 'Einfach umsetzen' Category

Keine Geduld mit der Ungeduld

Donnerstag, März 11th, 2010

image Ungeduldige Zeitgenossen sind für ihre Umwelt nicht angenehm. Trotzdem gilt Ungeduld als vernachlässigbare Alibischwäche im Einstellungsinterview. Völlig zu unrecht.

Wir alle kennen sie. Die Menschen, die uns niemals in Ruhe arbeiten lassen, die alle Ergebnisse gleich wollen und denen es egal ist, dass wir andere dafür vernachlässigen müssten. Die Ungeduldigen.

Genauso gibt es aber auch die Menschen, die Ungeduld geradezu provozieren. Menschen, die sich im Zeitlupentempo zu bewegen scheinen, unnütze Umwege gehen und trotz ihrer Behäbigkeit nicht sorgfältig genug arbeiten, um beim ersten Wurf gleich das richtige Ergebnis zu produzieren. :-o

Dann werden wir alle schnell zum Ungeduldigen, auch wenn es sonst nicht unsere Gewohnheit ist.

Im Falle von Entscheidungen geht der Schuss allerdings nach hinten los.

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In 7 Schritten zur gemeinsamen Sache

Dienstag, März 9th, 2010

image Viele Entscheidungen scheitern, weil sie mangels Unterstützung nicht umgesetzt werden. Wie viele tolle Ideen verenden auf dem Müll der Geschichte, weil es seinem Kreator an Einfluss gemangelt hat? In diesem Beitrag lesen Sie, wie wir in sieben Schritten jeden zum Unterstützer machen.

Der erste Kreis

Natürliche Unterstützer bilden den ersten Kreis von Unterstützern. Das sind enge Freunde, Familie und Mitarbeiter, so wir denn welche haben.

Ich stelle allerdings immer wieder fest, dass es vielen Menschen unangenehm ist, den eigenen engen Kontaktkreis um ihre Mithilfe zu bitten.

Vermutlich liegt es daran, dass wir uns so lange kennen. Fragen wir dann um Hilfe, tischt uns der alte Freund eine alte Geschichte aus Jugendzeiten auf. In der wir vielleicht nicht so zuverlässig waren, wie wir es heute sein wollen.

Der zweite Kreis

In einem zweiten Kreis haben wir unsere mehr oder weniger guten Kontakte. Es hilft, wenn wir schon ein dickes Plus auf dem Beziehungskonto haben. Diesen Kreis bitten wir allerdings auch nicht so gern, weil wir uns ungern eine Absage einfangen wollen.

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Authentisch entscheiden

Freitag, März 5th, 2010

image “Wir sind eine große Familie! Wir halten auch in schweren Zeiten zusammen. Daher bin ich ganz gerührt vom Beitrag unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.” So der Geschäftsführer eines weltweit operierenden mittelständischen Unternehmens.

Drei Monate später verkündet derselbe Geschäftsführer: “Unsere Zukunft liegt im Wachstum in China. Daher werden wir einen Großteil unserer Produktion dorthin verlegen”.

Sechs Monate später. Geht es wieder in die umgekehrte Richtung. “Wie sich zeigt, können unsere chinesischen Partner unsere strengen Vorgaben nicht einhalten. Daher holen wir unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wieder zurück.”

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Das absolut Beste

Dienstag, März 2nd, 2010

image “Deine Leiter lehnt am falschen Baum”, lautetet ein altes Sprichwort. Sein anonymer Verfasser meint damit, wer Obst ernten will, sollte seine Leiter an den richtigen Baum stellen, sonst erntet er nur Blätter.

Jeder von uns greift auf eine bestimmte Auswahl an Strategien zurück, mit denen wir unsere Ziele (soweit vorhanden) umsetzen wollen.

Klappt das nicht, dann versuchen wir oft, in der Umsetzung unserer Strategien noch besser zu werden. Denn wir waren einfach noch nicht gut genug. Klappt das auch nicht, drehen wir dieselbe Runde noch einmal, weil wir ja dieses Mal auch noch nicht gut genug waren. Und so weiter. :-o

Jugenderinnerung

Vielleicht erinnern wir uns ja noch an unsere erste Fahrstunde. Wir waren aufgeregt und hatten vielleicht etwas feuchte Hände. Aber ganz und gar erstaunlich war, dass wir nach nur wenigen Minuten das Auto in Bewegung gesetzt hatten und durch den Verkehr schwammen.

Wie gut hätte es wohl geklappt, wenn wir uns nicht auf den Fahrersitz sondern auf die Rückbank gesetzt hätten? Gar nicht! Das ist der Punkt.

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Dumme Regeln und der freie Wille

Freitag, Februar 26th, 2010

image Vieles von dem was wir heute tun ist anerzogen. Kommt jemand mit ausgestreckter Hand auf uns zu, haben die meisten Menschen den Reflex, die Hand zu schütteln. In anderen Kulturen ist das Händeschütteln nicht üblich. Daher würde die ausgestreckte Hand auf wenig Verständnis stoßen.

Wenn ich “anerzogen” sage, meine ich eigentlich konditioniert. Automatisch würden wir die Hand reichen, außer wir konzentrieren uns bewusst darauf, es nicht zu tun.

Spielregeln

Aber warum sollten wir das? Hier geht es um die Spielregeln unserer Gesellschaft. Da ist es gut, wenn wir darüber nicht weiter nachdenken müssen.

Dem einen oder anderen von uns ist es schon passiert, dass wir jemanden die Hand reichten, der sie geflissentlich übersah. Na viel Glück, sollte dieser Regelbrecher jemals etwas von uns brauchen. :mrgreen:

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