Archive for the 'Selbstwertgefühl' Category

Genius und Geniestreich

Donnerstag, April 12th, 2012
Elisbeth Gilbert: Ein neuer Weg, wie wir Kreativität verstehen könnten.

Geht Ihnen das auch manchmal so? Sie schauen sich eine Ihrer früheren Arbeiten an und sind überrascht, wie gut Sie damals waren. Vielleicht fragen Sie sich sogar: Habe ich das wirklich selbst gemacht?

Mir geht es häufig so, wenn ich eines meiner Bücher aufschlage, einen alten Blogbeitrag lese oder ein Video meiner Vorträge sehe.

Der nächste Gedanke ist entscheidend. Einige von uns denken dann: »Ja, das war ich!« Viele andere dagegen machen vielleicht günstige Umstände dafür verantwortlich. »Ich habe Glück gehabt!«

Die Selbstwertfrage

Laut Martin Seligman, dem Begründer der positiven Psychologie, dürfen wir uns mit letzterer Einstellung den Pessimisten zuordnen. Das mag stimmen, allerdings ist es sicherlich auch eine Frage des  Selbstwerts.

Ich frage mich beispielsweise manchmal, ob ich noch einmal etwas so Gutes schreiben werde. Rational gesehen ist das lächerlich. Denn aufgrund von Übung und Erfahrung werden wir zwangsläufig immer besser.

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Niemand braucht einen Coach

Mittwoch, April 11th, 2012

imageIn Deutschland gibt es rund 60.000 Coachs. Tendenz stei­gend. Es gibt Coachs für das Business, für die richtige Posi­tio­nie­rung, für die Partner­schaft, für Glück im Leben, für Zie­le, für Umsetzung, für Erfolg und sogar für Entscheidungen. ;-)

Angesichts dieser großen Zahl müsste man denken, dass Coaching ein einträgliches Geschäft ist. Allerdings kann nur eine schmale Elite von rund 2.000 wirklich von den Einnahmen leben.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Denn auch wenn die meisten Coachs gegenteiliges behaupten. Niemand von uns braucht einen Coach. Wir können alle unser Leben einfach weiter führen und darauf hoffen, dass sich mit etwas Glück unserer Business, unsere Partnerschaft, unser Glück und unser Erfolg eines Tages dramatisch zum Besseren wendet.

Eine Entscheidung

Nein, wir können auch ohne Coachs leben. Das ist nicht der Punkt. Stattdessen dürfen wir uns entscheiden. Machen wir so weiter mit den bereits bekannten Ergebnissen? Oder sind wir und unser Leben es uns wert, mehr daraus zu machen?

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Menschen wie Du und Ich

Dienstag, Februar 7th, 2012

image“Sie schreiben ja nur für Entscheider”, erklärte mir Maria. “Ich bin aber einfach nur ein normaler Mensch”.

Ich: Sie entscheiden also nicht?

Maria: Nein, jedenfalls nichts Weltbe­wegendes.

Ich: Ich verstehe. Was entscheiden Sie denn dann?

Maria: Na ja, das Übliche eben. Mit wem ich mich unterhalte, wohin ich in den Urlaub fahre, ob  ich meinen Job wechseln soll. Welches Auto ich kaufe, usw.

Ich: Welche Bedeutung haben diese Entscheidungen für Sie?

Maria: Mir sind sie wichtig.

Ich: Sie treffen also Entscheidungen, die wichtig für Sie sind?

Maria (kämpft, ein Grinsen zu unterdrücken): Ja! Das habe ich gesagt.

Ich: Und sie halten sich nicht für eine Entscheiderin?

Maria: Na gut! Überzeugt! Aber trotzdem interessiert die meisten Leute nicht, was ich entscheide.

Ich: Warum sollte es wichtig sein, ob andere Leute sich für Ihre Entscheidungen interessieren?

Maria: :-)

Jeder Mensch ist ein Entscheider. Es ist völlig egal, was wir entscheiden. Uns ist es wichtig.

Kein Wunder! Schließlich geben unsere Entscheidungen unserem Handeln eine Richtung. Für uns persönlich gibt es nichts Wichtigeres als unsere Entscheidungen.

Auch wenn ich hier im Blog immer von Entscheidern spreche, meine ich doch immer Menschen wie du und ich.

Manche dieser Menschen haben Unternehmen, andere nicht.

Was spielt das für eine Rolle?

Es kann nicht sein, was nicht sein darf

Dienstag, Mai 24th, 2011

imageNicht wenige erfolgreiche Unter­nehmer pflegen von sich ein Selbstbild, das keine Schwächen zulässt. Das ist auch Teil ihres Erfolgs. Denn Selbstzweifel sind dem nicht förderlich. Allerdings können wir uns auch zugestehen, dass nicht alles spurlos an uns vorüber geht.

Momente, an denen das eigene Lebenswerk kurz vor dem Schei­tern steht, in denen vielleicht nichts so läuft, wie es laufen soll­te. Wenn es vielleicht nur noch eine Interpretation der Definition ist, ob der Unternehmer sich der Insolvenzverschleppung schuldig macht oder nicht. Solche Momente hinterlassen Spuren.

Erlebter Schmerz

Haben wir dann mit viel Finesse, Intelligenz und Sturheit unser Unternehmen gerettet, soll unser Leben normal weiter gehen.

Doch das tut es nicht. Denn die Situation ist natürlich traumatisch, wenn wir monatelang nicht schlafen konnten, der Stress unglaubliche Höhen erreicht. Keiner wird behaupten, dass die Arbeit in diesen Zeiten  Spaß gemacht hätte. Nein! Es ist täglich erlebter, kaum zu ertragender Schmerz!

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Spielball unserer Angst

Montag, Mai 23rd, 2011

Der SchreiAngst macht eng”, heißt es. Gerade für Entscheidungen trifft dieser Spruch zu. Manche Alterna­tiven könnten uns schneller zum Ziel führen. Doch wenn uns unsere Ängste dazwischen funken, ent­scheiden wir uns lieber für die risikoloseren Varianten.

Das “Risiko” findet allerdings eher im Kopf des Entscheiders statt. Möchte er sich beispielweise nicht bei der Kaltakquise oder in öffent­lichen Vorträgen blamieren, engt das seine Möglichkeiten zur Kundenakquise deutlich ein.

Was tun wir dann?

Es kommt darauf an. Auf der einen Seite stellen unsere Ängste ein selbstgeschaffenes Gefängnis dar. Auf der anderen Seite sollten wir uns nicht in Aktivitäten aufreiben, die nicht zu unseren persönlichen Talenten zählen.

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