Ein Opfer muss ich bringen

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Entscheiden kann etwas befreiendes haben. Eine Situation der Ungewissheit wird innerhalb eines Moments geklärt. Wo kriegen Sie das schon geboten?

So wie ein halb volles und ein halbleeres Glas nur eine Frage der Betrachtungsweise ist, so geht das natürlich auch mit dem Entscheiden.

Wem ist das nicht schon so gegangen? Sie schwelgen in den tollen Alternativen, die Sie sich erarbeitet haben und sollen jetzt eine Entscheidung treffen.

Die Situation, quasi alles machen zu können hat ihren eigenen Reiz. Eine Sache dann auch tatsächlich umzusetzen, ist solange ein unerfülltes Versprechen, bis Sie den Weg bis zum Ende gegangen sind.

Rein vom Verstand her wissen wir natürlich, dass wir als Unternehmer das Heft des Handelns an uns ziehen sollten. Allerdings gibt es aus dem rein emotionalen Abwägen hin und wieder Blockaden, die das Entscheiden schwer machen.

Daher: Seien Sie sich einfach bewusst, im Rahmen unserer Entscheidung zahlen wir den Entscheidungspreis in Form des Abschieds von allen übrigen Alternativen.

Interessant dabei: Je höher der Preis, also je mehr attraktive Entscheidungsalternativen zur Verfügung stehen, desto besser wird auch am Ende Ihr Ergebnis sein. Also: Hoher Preis = Super Ergebnis.

Wieso das?

Die Erfahrung zeigt, wenn Sie viele attraktive Alternativen haben, entspricht am Ende die gewählte Alternative fast dem Ideal. Wenn Sie hingegen kaum Auswahl haben, müssen Sie viele Kompromisse eingehen. :-o

Mein Tipp: Stellen Sie in den Ablaufplan Ihrer Entscheidung den Punkt “Entscheidungspreis bezahlen” und sehen Sie es als eine Pflichtübung wie das tägliche Zähne putzen. Denn es lohnt sich wirklich nicht, sich zu lange damit aufzuhalten :-)

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  1. [...] Doch zurück zum Ausgangsthema. Die Fragestellung, die Pfeiffer anspricht habe ich bereits vor 1,5 Jahren in diesem Blog behandelt. Wenn Sie wissen wollen, was Sie demnächst darauf antworten können, wenn ein Pfeiffer Ihnen ein Ohr abknabbert, finden Sie hier eine (hoffentlich) gute Anwort. [...]

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