SpiegelEin neues Auto steht an, eine neue Anlage, ein neues Laptop oder manchmal nur ein neuer Staubsauger. Je größer die Investition, desto intensiver investieren sich Entscheider in das ihnen fremde Thema.

Richtig so! Möchte man meinen. Tatsächlich beschäftigen sie sich aber mit dem falschen Thema.

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Helmut Schmidt soll einmal gesagt haben, “wer eine Vision hat, sollte zum Arzt gehen”. Dieses Zitat nutzt dann der eine oder andere auch gerne, um nicht zugeben zu müssen, dass er keinen blassen Schimmer hat, wo er in zehn Jahren stehen wird.

Ganz ohne Scheuklappen

Vielleicht sollten wir uns dem Thema ohne jede Scheuklappen nähern. Es kostet natürlich Arbeit, ein Bild der eigenen Zukunft zu entwerfen und es kostet auch Mut sich dazu zu bekennen. Viele fürchten das Verdikt ihrer Umgebung, sollten sie ihre Vision nicht umsetzen können.

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Unternehmen wie Arcandor, Schaeffler und Porsche zeigen uns gerade eindrucksvoll, was es heißt, geringe Gestaltungsspielräume zu haben. Allerdings geht es dem Einzelnen nicht anders, wenn er seinen Job verliert und gleichzeitig die Raten für sein Haus und die Leasingraten für das Auto bedient werden müssen.

Diese Situationen haben eines gemeinsam. Sie sind die Folge der vergangenen Entscheidungen. Sie lassen sich in der Regel nicht ungeschehen machen. So tragisch es für den Betroffenen ist, so anschaulich ist es für uns Außenstehende.

Denn meistens ist es ein einziger Engpass, der den Spielraum der Entscheider so dramatisch schrumpfen lässt. Oberflächlich heißt der Engpass “Geld”. Schauen wir jedoch tiefer, erkennen wir, dass es der Mangel an Vertrauen ist, der die Entscheider so einschränkt.

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Ein Leser meines aktuellen Buches “Die Entscheider-Bibel” schreibt mir: “… Eine Frage blieb mir jedoch bei der Lektüre noch offen: Ich höre häufig von Gewissensentscheidungen. Darüber habe ich jetzt nichts gelesen – oder habe ich da etwas überlesen?”

Fotolia_10285498_S_Maßstab Gewissensentscheidungen führen uns in der Regel in ein Dilemma. Vielleicht sind Sie ihrem persönlichen Traum, an dessen Verwirklichung Sie schon viele Jahre arbeiten sehr nahe gekommen. Denn Ihr Chef ist in einen Bestechungsskandal verwirklicht. Der Mehrheitsgesellschafter hat Sie wissen lassen, dass Sie die logische Nachfolge sind. Durch Zufall finden Sie einen Beweis, dass Ihr Chef weder von der Bestechung wissen konnte, geschweige denn daran beteiligt war.

Auf der einen Seite ist das DIE Chance. Sie müssen lediglich warten und den Beweis erst dann “finden”, wenn Sie bereits den Platz Ihres Chefs eingenommen haben. Er würde Ihnen sogar dankbar sein, dass Sie seinen Namen reinwaschen. Gleichzeitig hätten Sie die Traumposition, auf die Sie seit Jahren scharf sind. Weiterlesen

 

lonely wolfWie werden Sie ein besserer Entscheider?

“Ich lerne aus meinen Entscheidungen” Das würden vermutlich die Meisten sagen. Das klingt vernünftig. Denn im am Ende sind wir ja alle schlauer. Was einst Zukunft war und im Nebel lag, ist jetzt für alle offen zu sehen.

Wirklich?

In der Gegenwart sind wir mit zahlreichen Ereignissen konfrontiert. Wer kann da schon sagen, das ist auf die Entscheidung X zurückzuführen? Selbst wenn wir spezifisch danach schauen, ist es bestenfalls schwierig. Wir könnten zum Beispiel im Rahmen einer Entscheidung planen: In einem halben Jahr sehen wir nach, wie sich unsere Marketing-Maßnahme ausgewirkt hat.

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Die Entscheider-BibelIch bin begeistert! Die Presse scheint meine Entscheider-Bibel zu lieben. Zum Beispiel eben erst die Kür zum Buch der Woche im Hamburger Abendblatt.

Auch die Kurzrezension im Harvard Business Manager erfreut mein Herz.

Genauso wie die sechsteilige Serie im Manager-Magazin.

Allerdings geht es ja nicht nur darum, was Journalisten denken. Ich möchte auch die Bestätigung von Ihnen, die Geld für mein Buch ausgegeben haben, dass es seinen Preis nicht nur wert war, sondern Sie begeistert hat.

Mit dem Entscheider-Buch ist mir das gelungen. Der Vorschusslorbeer für die Entscheider-Bibel war auch groß. Doch jetzt warte ich auf Ihr Urteil. Bitte schreiben Sie für die Entscheider-Bibel eine Rezension bei Amazon.

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Dieser Beitrag wird am 19.05.2009 durch Twitternachrichten unter @Entscheidertipp begleitet. Ich sehe das als ein Experiment, um das Beste aus Blogosphäre und Microblogging zu verbinden.

© Patrizier-Design - Fotolia.com Wenn wir Entscheidungen treffen, dann machen wir das oft pragmatisch. Ein Server ist vielleicht ausgefallen, ein wichtiger Mitarbeiter hat gekündigt, der Aktienmarkt testet seine unteren Grenzen und so weiter. Jede dieser Situationen stellt uns vor eine Aufgabe, die wir lösen möchten.

Unser Leben besteht aus diesen Aufgaben und den Lösungen, für die wir uns entschieden haben. Da jede Entscheidung unserem Handeln eine Richtung gibt, hat jede Entscheidung Einfluss auf den Kurs, den wir nehmen.

Wir können uns dabei gerne auf den wirtschaftlichen Erfolg konzentrieren. Das machen viele so. Aber warum gibt es dann so viele Erfolgsfiguren, die drogenabhängig sind oder krank werden?

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Ulf Runge hat einen schönen Beitrag in seinem Blog veröffentlicht. Er kennt das Geheimnis, wie selbst die Mutlosesten wieder zu Sinnen kommen.

http://ulfrunge.wordpress.com/2009/05/17/mut/

“Sehr geehrter Herr Lietz,…
Sie fordern Entscheider auf, eine langfristige Vision zu haben und auf dieser Grundlage Entscheidungen zu treffen. Das habe ich versucht. Leider gelingt es mir nicht, meine Vision in Entscheidungen zu übersetzen. Denn es gibt ja meistens viele Wege, die Vision umzusetzen…”

So eine Email, die mich dieser Tage erreichte. Vielleicht betrifft das geschilderte Problem auch andere Leser. Daher hier eine verkürzte Fassung meiner Antwort.

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© M.W. - Fotolia.comSie Surfen gerne im Hochgeschwindigkeits-Internet? Sie duschen jeden morgen ausgiebig? An den letzten Stromausfall können Sie sich gar nicht mehr erinnern? Vielleicht gehört das bald der Vergangenheit an.

Die Steuerschätzungen für die Jahre bis 2013 zeichnen ein grimmiges Bild für die Politik. Wer in Zukunft Wohltaten verteilen will, muss Schulden aufnehmen. Sieben fette Jahre sind vorbei. Auch in dieser Zeit wurde ohne große Rücksicht auf Verluste gewirtschaftet. Das lässt in den sieben mageren Jahren geringe Spielräume.

Städte wie Trier und Wuppertal sind dermaßen verschuldet, dass selbst Schmalhans als Küchenmeister nicht in Frage kommt. Viele andere Städte sind nicht besser dran. Weiterlesen