image Manche Menschen meinen, es brauche nur eine gute Ent­schei­dung, um erfolgreich zu werden. Ich halte das für ei­nen Mythos. Denn Erfolg ist das Ergebnis unserer vielen kleinen Entscheidungen, die wir täg­lich treffen.

Entscheidungen geben un­se­rem Handeln eine Richtung. Kennen wir die Richtung, kann zwar immer noch einiges schief gehen. Aber früher oder später werden wir dort herauskommen, wo wir uns das vorstellen.

Unsere Entscheidung

Doch wo soll das sein? Das entscheiden wir ganz allein.

Wie sehen wir uns in der Zukunft?

Sehen wir eine angepasste, stromlinienförmige Version von uns oder sehen wir ein Original mit Ecken und Kanten?

Widersprüchlich

Die meisten würden Letzteres sagen, aber ihre Entscheidungen er­zäh­len uns etwas anderes. Egal wo sie hingehen, sie passen sich an und schwimmen mit dem Strom.

Das ist nicht negativ. Allerdings dürfen wir uns schon fragen, warum wir nicht das umsetzen, was wir zumindest öffentlich als Ziel aus­ge­ben.

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image Wenn Unternehmer scheitern. Dann hat das oft viele Gründe. Aber einige davon wirken sich stärker aus als andere. Sieht sich ein Unternehmer als “ein­sa­mer Wolf”, wird es kritisch. Denn dann fehlt ihm oft die rich­ti­ge Unterstützung.

Alle anderen sind dann “dumm” und “verstehen” einfach nicht, worum es geht. Wie in dem fol­ge­nden Gesprächsausschnitt.

»Warum hat es mit Ihrem Unternehmen denn nicht geklappt!«

»Das waren viele Faktoren. Aber der Hauptfaktor war wohl, dass sich alle gegen mich verschworen hatten.«

»Wie das?«

»Die Banken wollten mir nicht genügend Geld geben, die VC-Geber hatten völlig unrealistische Vorstellungen über das Erreichen des Break Even Points und die KfW kann man ja völlig abhaken.«

»Hat Sie das zum Aufgeben gezwungen?«

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image Wir kritisieren gerne. Sogar be­son­ders gerne, wenn die Ent­schei­dun­gen anderer in der Ver­gan­gen­heit liegen und wir die Ergebnisse schon kennen. Aber auch so ärgert es uns, wenn Menschen aus un­se­rem Umfeld anders entscheiden, als wir es tun würden.

Alle Menschen sind verschieden. So auch ihre Erfolgsmodelle. Eine Mut­ter Theresa hatte sicher andere Le­bens­vor­stel­lun­gen als Bill Clinton. Al-bert Einstein muss sich auch nicht mit Albert Schweitzer vergleichen lassen und Josef Ackermann nicht mit Larry Ellison. Und Mahamta Gandhi lässt sich auch nicht mit Nelson “Madiba” Mandela in einen Topf werfen.

Andere Erfolge

Ich finde es spannend, dass jeder dieser Menschen herausragende Erfolge erzielt hat, auf gänzlich anderen Gebieten. Ihre Ziele un­ter­schei­den sich teilweise wie Tag und Nacht. Auch deshalb haben und hätten sie in der gleichen Situation jeweils anders entschieden.

Unterschied ist Erfolg

Wir Menschen sind alle verschieden. Und das ist gut so. Denn an­son­sten würde Arbeitsteilung nicht funktionieren und wir wären alle Selbstversorger. So aber sind wir prädestiniert, spezialisierte Funk­ti­o­nen in unser Gesellschaft zu übernehmen.

Sympathie für die Konkurrenz

Allerdings hat Gott Humor. Daher gilt unsere Sympathie nicht den Menschen, die sich von uns unterscheiden, sondern denjenigen, die uns besonders ähnlich sind. Mit anderen Worten, wir mögen unsere unmittelbare Konkurrenz tendenziell lieber als Menschen, die uns wert­vol­le Dienste leisten könnten.

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image Unsere jetzige Situation ist die Summe aller unserer Ent­schei­dun­gen der Vergangenheit. Das ist nicht weiter überraschend. Spannend dagegen wird es, wenn wir wissen, dass viele Menschen einen für sie falschen oder fatalen Weg wissentlich wei­ter gehen, also bewusst Fehlentscheidungen in Kauf nehmen.

Das kann der Unternehmenslenker sein, der die Hände nicht von ei­nem erfolglosen Produkt lassen kann, in das er bereits Millionen von Euro versenkt hat und das kann Hänschen Müller sein, der weiter sei­nem Beruf treu bleibt, der ihn krank und schließlich arbeitslos ge­macht hat.

In den Abgrund

Mit unseren Entscheidungen geben wir unserem Handeln eine Rich­tung. Nicht selten gehen wir in die falsche Richtung, weil wir uns über den Platz, den wir eines Tages in unserem Leben einnehmen wollen niemals Gedanken gemacht haben. Irgendwann wissen wir nur, dass der gerade beschrittene Weg nicht der richtige für uns ist.

So weit so gut. Dann müssten wir doch einfach die Richtung ändern, oder? Das allerdings ist für viele von uns zu einfach.

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image Als Unternehmer sollten wir es uns ab­schmin­ken, dass alle uns mö­gen müs­sen.

Da gibt es einzelne Kunden, die nie zu­frie­den sind, Konkurrenten, die uns aus taktischen Gründen schlecht machen und Kritiker, die um der Kritik Willen schlecht über uns reden. Selbst Mitarbeiter sehen haben eine Faible für die Fehler ihrer Chefs.

Ungleichgewicht

Wenn wir etwas gut machen, wird das in der Regel seltener gewür­digt, als wenn wir kleine Fehler machen. Wobei die Fehler ja nicht selten nur im Auge des Betrachters existieren.

Mit anderen Worten: Verlassen wir uns auf externe Impulse, be­kom­men wir im Regelfall kein gutes Bild von uns.

Keine Harmonie

Für harmoniesüchtige Menschen ist das also nichts. Sie wollen es vielleicht allen recht machen und müssen über kurz oder lang ver­sa­gen.

Allerdings wollen wir natürlich auch Feedback aufnehmen und daran wachsen.

Den Schatz in uns sehen und schätzen

Meine persönliche Meinung dazu: Wir müssen zunächst uns selbst zu schätzen wissen, bevor wir andern Menschen unser Ohr leihen. Wir haben nur uns selbst. Oder kennen Sie einen Laden, in dem wir mal eben eine neues Selbst kaufen könnten? 😉

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image Unser Leben ist immer das, was wir daraus machen. Eine einfache Wahrheit, aber oft vergessen.

Ein Maler, der vor einer weißen Leinwand steht, könnte einfach mit ein paar Farbspritzern an­fan­gen und diese dann wild ver­schmie­ren. Möglicherweise fir­miert das auch unter “Mo­der­ner Kunst”, aber ein Mei­ster­werk wird daraus nie.

Ein echter Meister hat eine klare Vorstellung davon, was er malen will. Er arbeitet vielleicht mit einem Modell und skizziert sein Motiv mit etwas Kohle, um später mit den selbstgemischten Ölfarben seinem Bild Leben einzuhauchen.

Eine weiße Leinwand

Unser Leben vor uns ist auch wie so eine weiße Leinwand. Die Frage ist nur, ob wir “Moderne Kunst” fabrizieren oder ob wir es zu einem Meisterwerk machen wollen.

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image Die meisten Menschen haben keine klare Vorstellung davon, was sie erreichen wollen und wo sie beispielsweise in zehn Jahren stehen wollen.

Allerdings müssten wir das wissen, wenn wir gute Entscheidungen treffen wollen. Denn mit unseren Entscheidungen geben wir unse­rem Handeln eine Richtung. Dazu sollten wir wissen, wo wir hin wollen.

Also brauchen wir eine eigene Vision

Eine Metapher

In unserem Leben sind wir bereits einer ganzen Menge von Hinweisen begegnet, wie unsere Vision aussehen könnte. Allerdings fehlt uns oft der Blick fürs Ganze. Es ist als betrachteten wir ein Puzzleteil, ohne zu wissen, dass es Teil eines Ganzen ist. Es ist dann nur ein merk­wür­dig geformtes Bild ohne Aussage.

Stellen wir uns vor, wir wüssten, wie das Gesamtbild aussieht. Wir könnten dann einordnen, wohin der kleine Bildausschnitt gehört. Das Puzzle-Teil ergibt plötzlich einen Sinn.

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Wenn wir immer wieder die gleichen Dinge auf die gleiche Weise machen, bekommen wir auch immer die gleichen Ergebnisse.

Diesen Spruch hat vermutlich jeder von uns schon in der einen oder anderen Form gesehen. Ursprünglich stammt er aus der Psychiatrie.

Unbewusst wiederholen manche von uns ihr untaugliches Verhalten, in der falschen Hoffnung, dass irgendwann das Schicksal zuschlägt und sich unser Leben (das Ergebnis) ändern möge.

Umstände ändern nichts

Natürlich passiert das nicht. Denn selbst wenn das Schicksal außer der Reihe einen Glücksfall wie einen Lottogewinn produziert, ist das Glück selten von Dauer.

So ein Glücksfall verändert allerdings manche Menschen. Sie werfen dann alte Glaubenssätze und Werte über Bord und bilden nützlichere neue. Sie erkennen, was sie anders machen müssen und verändern so die Ergebnisse des eigenen Handelns.

Der Entscheidercoach würde sagen, “sie treffen andere Ent­schei­dun­gen und geben ihrem Handeln eine andere Richtung.” 🙂

Allerdings verlieren viele der unverhofften Lottogewinner ihr Geld wieder ganz schnell und sind genauso arm wie vorher. Weil sich le­dig­lich die äußeren Umstände verändert haben und nicht der Mensch, der in ihnen lebt.

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imageViele Menschen machen sich an die Umsetzung ihres Ziels, ohne vollständige Klarheit darüber zu haben. Einmal, weil sie glauben sie hätten Klarheit, ohne sie tatsächlich zu haben oder sie machen sich von vorne herein keine Gedanken darü­ber.” So Tony Jeary, Autor des Buches “Strategic Acceleration”.

Many people start down their goal without having clarity, either believing, they have clarity when they don’t or no even thinking about it at all

Tony Jeary

Ich sehe das ähnlich. Die meisten glauben ungefähr zu wissen, was sie wollen. Das wird dann gerne als das berühmt berüchtigte Bauch­ge­fühl bezeichnet. Manche wehren sich sogar geradezu, Klarheit zu erlangen, um ihre Intuition nicht zu gefährden.

Ausflucht

Das ist natürlich vorgeschoben. Denn was hilft es, wenn wir noch nicht einmal unserer engsten Umgebung mitteilen können, was wir erreichen wollen? Was hilft es, wenn unsere Ziele so unklar sind, dass wir beim besten Willen nicht sagen können, ob wir sie schon erreicht haben oder noch Wegstrecke vor uns liegt?

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image “Tut mir Leid. Aber ich werde doch nicht bei Ihnen kaufen. So sehr ich mich auf unsere Zusammenarbeit gefreut habe, so sehr weiß ich auch, dass es unsinnig wäre, weiter fort zu fahren.”

“Aber das können Sie doch nicht machen. Wir haben doch schon so viel investiert.”

“Bisher gibt es keinen gültigen Vertrag. Wenn Sie da etwas investiert haben, ist das Ihr Problem.”

Wahnsinn ohne Methode

Mit unseren Entscheidungen können wir andere in den Wahnsinn treiben. Insbesondere dann, wenn wir wir uns häufig um ent­schei­den.

Der falsche Weg

Auf Verständnis hoffen können wir allerdings, wenn sich der einge­schla­gene Weg als nicht zielführend herausstellt.

Denn wir sind oft auf den Rat von Fachleuten angewiesen. Haben wir vorher gut kommuniziert, was wir erreichen wollen, sollten sie uns dabei unterstützen, die richtige Wahl zu treffen.

Müssen wir unsere Entscheidung kurze Zeit später neu treffen, dann wurden wir voraussichtlich nicht gut beraten.

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