Gestaltungsspielraum »Ich hätte hier anders ent­scheiden müssen!« So Ludwig Klein*, nachdem sich sein wert­vollster Mitarbeiter per Kündi­gung verabschiedet.

Ein Jahr zuvor hatten beide über eine Lohnerhöhung oder alternativ über eine Erfolgsbeteiligung verhandelt. Damals war Klein noch stolz darauf gewesen, dass sein Mitarbeiter klein bei gab und sich mit einer Einmalzahlung (Bonus) zufrieden gab.

Angesichts des jetzt drohenden Verlusts von Know-How und Einfluss bei diversen Kunden bot Klein dem Mitarbeiter dieses Jahr erheblich mehr an. Doch natürlich ging es jetzt nicht mehr um rationale Argumente.

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SpiegelIch schreibe hier keinen Artikel über einen Politiker, den gerade die Sünden der Ver­gangenheit einholen. Darüber mag sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

Viel interessanter finde ich dagegen die­jenigen, die täglich darüber schreiben.

Ich bin kein neutraler Beobachter, sondern ich fühle mich inzwischen massiv gestört durch die Berichterstattung über etwas so völlig Irrelevantes.

Im Englischen gibt es einen Begriff dafür, was ich ihnen entgegenrufen möchte: »Get a life!« – »hast Du kein eigenes Leben?«

15 Minuten laufen … Jetzt!

Offensichtlich können die Autoren es nicht fassen, dass sie den Minister noch immer nicht aus dem Amt geschrieben haben. Jeder Hinterbänkler der SPD, der Grünen und der Linken darf daher jetzt einen Kommentar abgeben.

Viele nutzen die Gelegenheit einen Teil ihrer 15 Minuten abzugreifen. Vermutlich kommt der Tankstellenpächter um Ecke bald auf eine Titelseite. Denn auch er möchte gerne, dass der ihm ver­hasste CSUler endlich das Handtuch wirft.

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Kennen Sie das auch? Sie haben einen begabten Kollegen oder Freund. Wenn Sie eine gute Idee, eine schnelle Lösung brauchen oder einen genialen Redner. Sie wählen seine Nummer und sie haben ihn. Doch das Schlüsselwort ist hier »begabt«. Denn viele dieser Talente bekommen ihre Fähigkeiten nicht auf die Straße.

Versagen ohne Grund

Der eine ist zu ängstlich, der nächste traut sich nichts zu, wieder ein anderer kann keinen Konflikt ertragen oder ist nicht tolerant genug, eine gegensätzliche Meinung stehen zu lassen.

Das alles sind echte Erfolgskiller. Da muss jemandes Begabung schon außergewöhnlich sein, dass die Umwelt seine Fehler toleriert. Solche Entscheider erleben häufig extrem geringe Gestaltungspielräume.

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Apfel Wer in den letzten Tagen die Zeitung aufschlug, konnte le­sen, dass Apple einen kleinen Skandal angezettelt hat.

Was ist passiert?

Der Tausendsassa aus Cuperti­no hat ein paar neue Regeln für seinen App-Store innerhalb von itunes eingeführt.

Für die Nichteingeweih­ten: Wer ein Apple-Gerät besitzt, sei es ein iPod (zum Musikhören), ein iPhone (zum Musik Hören, Spielen, Internet Surfen und rechtshändig Telefonieren) oder ein iPad (Konsum von Medien aller Art), kauft bauartbedingt nur im Apple eigenen iTunes-Shop ein.

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Logo_RGB_75Eine der attraktivsten Veran­staltungen für Unternehmer im Rhein-Main-Gebiet öffnet am 24. März wieder seine Tore.

Die Aufschwung-Messe hat in den vergangenen Jahren einen Rekord nach dem anderen gebrochen. Selbst als der Veranstalter die Messe von zwei auf einen Tag komprimierte, hatte das wenig Einfluss auf ihr Wachstum.

Der Entscheidercoach spricht

Das Besondere an der Aufschwung-Messe ist natürlich sein feines Kongress-Programm. Jedes Jahr pilgern viele Top-Speaker extra nach Frankfurt, um dort ihr Publikum in ihren Bann zu schlagen.

Daher halte auch ich einen Vortrag, wie bereits in den letzten beiden Jahren. Extra für die Aufschwung-Messe gibt es meinen neuen Vortrag »Die fünf erfolgreichsten Entscheider-Werkzeuge«. In aller Beschei­denheit kann ich jetzt schon sagen: Das wird ein echtes Highlight.

Eigenlob stinkt? Das stimmt, aber ich bin selbst außerordentlich be­geistert und habe eher das Gefühl, hier tief zu stapeln. 😯

Mit Sternstunde für Unternehmer

Dabei bleibt es nicht, denn mit der Sternstunde für Unternehmer, der erfolgreichsten Rednerveranstaltung in Hessen sind wir auch wieder dabei. Seit 2006 haben wir bisher 56 Veranstaltungen von der Wetterau bis Bensheim, von Rüsselsheim bis nach Aschaffenburg im ganzen Land gehabt mit tausenden von begeisterten Teilnehmern. Zudem ist es wohl die einzige Veranstaltung, die jedes Jahr ein eige­nes Buch herausbringt. 🙂

Und diese Sternstunde für Unternehmer wird mit sechs Referenten auch die Aufschwung-Messe krönen:

  1. Peter Hupke: Angst vor der Kaltakquise?
  2. Uwe Hiltmann: Der ConversionBooster – So machen Sie im Internet aus Besuchern zahlende Kunden!
  3. Cosima Reichwein: Mit Bildern Klarheit schaffen
  4. Elke Behrendt: ECHT gute Beziehungen
  5. Graham Rogers: So lernen wir
  6. Matthias Garten: Erfolgreich überzeugen und verkaufen

Ach so: Ich mache natürlich die Moderation 🙂

Faltin, Kobjoll und Sawtschenko sind auch dabei

Daneben hören Sie so bekannte Redner wie Peter Sawtschenko und Klaus Kobjoll und Prof. Dr. Guenter Faltin.

Der Veranstalter hat mir einen offiziellen Informationstext zur Auf­schwung-Messe geschickt, der es m.E. sehr gut auf den Punkt bringt:

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ZuhörenNicht nur wir treffen Entschei­dungen. Andere Menschen ma­chen das auch. Als professio­neller Dienstleister wollen wir natürlich, dass potentielle Kun­den sich für uns entscheiden.

Vielleicht haben Sie meinen Arti­kel »Alles will niemand kaufen« gelesen und sind selbst ein hochspezialisierter Anbieter. Dann müssen Sie die Welt wissen lassen, was sie von Ih­nen erwarten kann.

Spezialisten haben oft ein Problem. Sie sind so sehr in ihrem Thema, dass sie jede Ungenauigkeit vermeiden. Da prüft der Wirtschafts­prüfer nicht einfach die Bücher, sondern “überprüft sämtliche Ge­schäftsvorgänge auf ihre fiskalische und handelsrechtliche Kompatibili­tät, nicht  nur nach deutschen Rechnungslegungsvorschriften sondern auch nach US-GAAP”.

Das langweilt nicht nur den Laien. Denn in der Zeit, in der diese druckreife Definition abgeliefert wird, sind gute Verkäufer schon mitten im Gespräch.

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image Entscheidungen geben unserem Handeln eine Richtung. Daher ist es sinnvoll, eine klare Vorstellung da­von zu haben, wo wir eines Tages herauskommen wollen.

Hin und wieder treffen wir Men­schen, denen das augenscheinlich gelungen ist. Zum Beispiel möchte ein junger Mann eines Tages der Oberbürgermeister seiner Stadt sein.

Politik ist sein Leben

Warum möchte er das werden? Solange er zurückdenken kann, sieht er die Dinge in einem politischen Kontext. Politik ist sein Le­ben. Gleichzeitig hat es ihm die Kommunalpolitik angetan, weil man die Ergebnisse des eigenen Handelns relativ schnell sehen kann.

Der Haken

So weit so gut. Allerdings hat seine Vision einen Haken. Was für einen Haken gibt es da? Der gleiche Haken, der ihn gerade sehr frustriert. In den Gremien seiner Partei wurden ihm gerade andere junge Kolle­gen vorgezogen.

Nicht in der eigenen Hand

Er hat es nicht selbst in der Hand, ob er jemals Oberbürgermeister wird. Denn erst muss er die aktiven Mitglieder seiner eigenen Partei von sich überzeugen und später in den Wahlen die Bürger. Solange er nicht der Spitzenkandidat seiner Partei ist, hat er auch wenig Einfluss darauf, mit welchen Themen er bei den Bürgern punkten könnte, um zum Beispiel in den Stadtrat gewählt zu werden.

Diese Vision wird ihn also eher langfristig frustrieren als ihm gute Entscheidungsgrundlagen zu liefern.

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