imageNicht wenige erfolgreiche Unter­nehmer pflegen von sich ein Selbstbild, das keine Schwächen zulässt. Das ist auch Teil ihres Erfolgs. Denn Selbstzweifel sind dem nicht förderlich. Allerdings können wir uns auch zugestehen, dass nicht alles spurlos an uns vorüber geht.

Momente, an denen das eigene Lebenswerk kurz vor dem Schei­tern steht, in denen vielleicht nichts so läuft, wie es laufen soll­te. Wenn es vielleicht nur noch eine Interpretation der Definition ist, ob der Unternehmer sich der Insolvenzverschleppung schuldig macht oder nicht. Solche Momente hinterlassen Spuren.

Erlebter Schmerz

Haben wir dann mit viel Finesse, Intelligenz und Sturheit unser Unternehmen gerettet, soll unser Leben normal weiter gehen.

Doch das tut es nicht. Denn die Situation ist natürlich traumatisch, wenn wir monatelang nicht schlafen konnten, der Stress unglaubliche Höhen erreicht. Keiner wird behaupten, dass die Arbeit in diesen Zeiten  Spaß gemacht hätte. Nein! Es ist täglich erlebter, kaum zu ertragender Schmerz!

Weiterlesen

Lutz Lochner ist ein guter Freund von mir. Ebenso ist er ein niemals rastender Unternehmer. Sein Seminarportal gilt als eines der größten Seminarportale für den Mittelstand.

Da immer mehr seiner Kunden sich ihre Seminare auf dem iPhone und dem iPad auswählen wollen, hat er dafür eine eigene App entwickeln lassen.

Interessierte erfahren mehr unter http://seminarportal.de/app

Der SchreiAngst macht eng”, heißt es. Gerade für Entscheidungen trifft dieser Spruch zu. Manche Alterna­tiven könnten uns schneller zum Ziel führen. Doch wenn uns unsere Ängste dazwischen funken, ent­scheiden wir uns lieber für die risikoloseren Varianten.

Das “Risiko” findet allerdings eher im Kopf des Entscheiders statt. Möchte er sich beispielweise nicht bei der Kaltakquise oder in öffent­lichen Vorträgen blamieren, engt das seine Möglichkeiten zur Kundenakquise deutlich ein.

Was tun wir dann?

Es kommt darauf an. Auf der einen Seite stellen unsere Ängste ein selbstgeschaffenes Gefängnis dar. Auf der anderen Seite sollten wir uns nicht in Aktivitäten aufreiben, die nicht zu unseren persönlichen Talenten zählen.

Weiterlesen

imageVielleicht geht es Ihnen auch so? Sie haben sich kaum an eine Aufgabe gesetzt, schon unter­bricht eine E-Mail, eine SMS oder ein Anruf Ihre Konzentra­tion. Ein paar Momente küm­mern wir uns darum und kehren wieder zurück zu unserer ei­gentlichen Aufgabe. Nur Minuten später sorgt die nächste dring­liche Meldung für eine weitere Unterbrechung.

So geht es den ganzen Tag und an seinem Ende fühlen wir uns wie gerädert. Die Arbeit an unserem Projekt war wie ein ständiger Hindernislauf.

Dummheit ist der Unterbrechung Lohn

In zahlreichen Versuchen wurde nachgewiesen, dass die ständigen Unterbrechungen unseren effektiven IQ um 10 Punkte und mehr senken. Das ändert zwar nichts an unserer eigentlichen Intelligenz, aber bei der ständig unterbrochenen Arbeit stellen wir uns dümmer an als wir könnten.

Droge Unterbrechung

Allerdings gewöhnen wir uns an die vielen Unterbrechungen. Unsere Aufmerksamkeitsspanne ist in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Inzwischen brauchen wir die Unterbrechung. 😮

(Hier kommt die Unterbrechung des Artikels)

Weiterlesen

imageNicht jede Entscheidung, die wir treffen gefällt uns und nicht je­des Ergebnis, was sich daraus ergibt war so geplant. Das ist fast ein wenig rätselhaft. Denn wir sind natürliche Entschei­der. Jeden Tag treffen wir über 20.000 Entscheidungen, wie die Gehirnforschung herausgefun­den hat.

Bei soviel Übung sollte doch nichts mehr schief gehen, oder?

Tatsächlich treffen wir jedes Mal drei Entscheidungen. Die Entschei­dung, die wir treffen wollen, die Entscheidung, die wir glauben zu treffen und die Entscheidung, die wir tatsächlich treffen.

Weiterlesen

Kanone Wir lernen aus unseren Fehlern. Fehler sind daher ein notwen­diger Teil unserer Entwick­lung. Das klingt gut. Was aber, wenn wir die falschen Dinge lernen?

Entscheidungen führen uns oft auf einen neuen Weg. Möglicherweise stellt sich der schnell als kostspielig heraus. Wir haben vielleicht den Lieferanten gewechselt und haben anschließend mit Qualitätsproble­men zu kämpfen. Anstatt einer Einsparung wachsen die Kosten erst einmal in den Himmel.

Eine neue Entscheidung

Die Lernerfahrung ist klar: »Never touch a running system!«

An dieser Stelle werden einige Entscheider aussteigen und den früheren (teureren) Lieferanten wieder ins Boot holen.

Weiterlesen

rote Ampel Ziele sind gut, eine langfristige Vision noch besser. Doch die Tatsache, dass rund 80 Prozent von uns keine klare Vor­stellung davon haben, wo wir in zehn Jah­ren stehen wollen spricht eine klare Spra­che.

Es scheint schwieriger zu sein, sich eine eigene Zukunft vorzustellen, als sich planlos durch das eigene Leben zu labo­rieren.

Ein Grund, warum es uns nicht gelungen ist, unser eigenes Zukunftsrätsel zu lösen: Selbstkritik.

Wir machen Fehler

Oft tun wir nicht, was wir tun sollten. Wir sind zum Beispiel träge und lesen im Internet Blogbeiträge, anstatt unsere Arbeit voran zu bringen. 😉 Wir stoßen vielleicht wichtige Menschen vor den Kopf, weil wir ungeduldig oder gar aggressiv sind. Oder wir lassen uns selbst herum schubsen und andere dürfen uns sagen, was wir zu tun haben.

Wann immer uns das bewusst wird, haben wir schnell ein schlechtes Gewissen. Wir werden unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Wir können es doch besser, oder? Warum machen wir es dann nicht?

Selbstvorwürfe

Eine gute Frage, doch damit halten wir uns natürlich nicht auf. Denn wir haben seit frühester Jugend gelernt, dass wir jetzt einen Schwall von Selbstvorwürfen brauchen.

»Armleuchter«, »faule Sau«, »rückgratlose Mickey Mouse« – so lauten die Ausdrücke und Bilder, mit denen wir uns auf den Pfad der Tugend zurückbringen wollen.

Mit dieser motivierenden Selbstansprache und und Bildern vor Augen entwickeln wir unser Zukunftsbild in den schönsten Farben. 😮

Natürlich kann das so nicht funktionieren. Wir sind, was wir über uns denken. Eine »rückgratlose Mickey Mouse« hat vermutlich ein trostlo­ses Zukunftsbild und kein motivierendes.

Perfektion ist langweilig

Schon in der Bibel steht: »Der Gerechte fällt sieben Mal am Tag und steht wieder auf.« In religiösen Fragen verstehen wir Menschen in der Regel keinen Spaß. Trotzdem finden wir diesen von allen Fehlern befreienden Spruch im oft dogmatischen Christentum.

Denn es ist überaus normal und menschlich, dass wir Fehler machen und wir nicht perfekt sind. Wenn schon ein Gott uns Fehler erlaubt, sollten wir vielleicht ähnlich großzügig sein, zumal es auch ziemlich langweilig wäre, perfekt zu sein. 🙂

Sei Du selbst

Wenn wir uns dagegen zugestehen, Fehler machen zu dürfen und akzeptieren, nicht perfekt zu sein, geben wir uns damit den Raum, wir selbst zu sein. Denn ansonsten sind wir ständig nur damit beschäftigt, Entschuldigungen zu suchen, warum wir nicht so sind, wie wir sein sollten.

Besser ist es doch, anzuerkennen, dass wir es besser machen könn­ten und es dann tun. Ohne Selbstvorwürfe, die bei Licht betrachtet nur unsere Zukunft zerstören und nichts bringen.

image

Erfahrung macht klug heißt es. Das gilt natürlich auch für unsere Entscheidungen. Manches was wir ursprünglich gerne haben wollten, macht uns nicht halb so zufrieden, wie wir das vielleicht erwartet hatten.

So bringt der neue Job zwar mehr Geld, doch der Alltag ist ein ständiger Kampf gegen Windmühlen.

Die neuen Nachbarn nach dem Umzug sind die Hölle.

Das gerade gekaufte Luxusauto bringt uns auch nur von A nach B und vermittelt wegen seines Spritverbrauchs ein ständiges schlechtes Gewissen.

Negatives ist nicht positiv

Mit Erfahrung hätten wir die Fehler vermeiden können. Ältere Ent­scheider wissen deshalb sehr genau, was sie nicht möchten. Dennoch macht sie das nicht notwendigerweise zu zufriedeneren Entscheidern.

Weiterlesen

Verschiedenes im Mai 001 Überraschungen bereichern das Leben. Das Innovationsportal Die-Erfinder.com von 3M hat mich gestern mit einem Care-Paket überrascht.

3M stellt Post- its und viele an­dere Büroprodukte her, die ich selbst täglich im Einsatz habe.

Daher habe ich mich wie ein Bürokönig gefreut, als ich mein Paket geöffnet habe.

Natürlich machen die Absender das nicht aus reiner Nächstenliebe. Vielmehr sollen themenaffine Blogger das Portal besuchen und darüber schreiben.

Was soll ich sagen? Es hat funktioniert! 😉

Die Idee stammt offensichtlich von einer Social Media Beratung. Die Beratung trommsdorff + drüner liegt schon richtig, wenn sie annimmt, dass 3M für viele Menschen ein Synonym für Innovation ist. Daher passt das Portal gewissermaßen wie die Faust aufs Auge.

Auch Entscheider sollten ihren Blick für Innovationen offen halten. Denn die Welt verändert sich ständig. Daher müssen wir auch ständig neue Optionen für unser Handeln schaffen.

Ich selbst arbeite dann gerne mit Post-its. Damit kann ich den Sachverhalt mit ein paar Stichworten darstellen und dann assoziativ Lösungen entwickeln. Die Klebezettel lassen sich jederzeit anders anordnen, was wie von selbst auch neue Ideen schafft.

Hier ein Beispiel für die Ausarbeitung meines letzten Vortrags.

Post it 001