BannerIn wenigen Tagen, am 5. Juni 2012 findet wieder Entscheidend besser! in Bad Homburg statt. Zwei Mal im Jahr widmet sich meine Veranstaltung unserer Persönlichkeit. Der rote Faden des Abends ist dieses Mal »einfluss­reich und überzeugend.«

Entscheidend besser! ist meine Veranstaltung. Dort präsentiere ich meine jeweils neueste Keynote, die im folgenden halben Jahr nur bei exklusiven Management-Events zu hören sein wird. Entscheidend besser! ist daher DIE CHANCE, meine Keynote vor allen anderen zu hören und sich inspirieren zu lassen. (PDF)

Passend zum roten Faden lade ich zu Entscheidend besser! die interessantesten Referenten ein. Dieses Mal sind es Anja Hampel, Clemens Adam und André Loibl.

Wie das Leben manchmal so spielt, habe ich André über ein YouTube-Video kennen gelernt. Gute Referenten erkenne ich auf den ersten Blick. Aber André ist ein Ausnahmereferent. In sieben Minuten fesselt er seine Zuschauer und unterhält sie glänzend.

Ich dachte mir damals: Den solltest Du unbedingt kennen lernen. Zu verlieren hatte ich nichts. Eine Email und ein Telefongespräch später hatte ich meinen ihn als Referenten für diesen Entscheidend besser! Abend gewonnen.

André LoiblAndré Loibl ist ein moderner Multimedia-Trainer. Wer ihn als Redner erlebt hat und toll findet, muss zu neuen Begriffen greifen, wenn man seine Audioprodukte hört. Denn der Mann sprengt einfach den Maßstab.

Nicht von ungefähr konnte er schon kurze Zeit nach seiner Selbständigkeit 2008 vom Kauf seiner Audio- und Multimediaprodukte leben.

Er schreibt über sich selbst:

André ist ein Experte für persönliche Veränderungen und das Erreichen von Zielen. Er vermittelt Inhalte auf seine unnachahmliche lockere und entspannte Weise.

Als seine Markenzeichen sind das “Sönnchen” und sein “Hüpfen” bekannt. 🙂

Er liebt es, das Glücklich sein mit vielen Menschen zu teilen – und will einen Beitrag dazu leisten “mehr glückliche und vom Leben begeisterte Menschen auf diesem Planeten” zu haben.

changenow.de “über André Loibl”

André gibt regelmäßig einen Podcast heraus, der sehr hörenswert ist und so manchem anderen Trainer die Tränen der Verzweiflung in die Augen treibt. Denn jeder andere würde solche hochwertigen Inhalte nicht kostenfrei abgeben. Auf http://changenow.de können wir jeweils seinen aktuellen Podcast anhören.

Bei Entscheidend besser! wird André passend zum roten Faden des Abends seinen Vortrag »Die Flamme der Überzeugung« halten

Ich freue mich darauf. Wollen Sie auch mit dabei sein? Nichts leichter als das. Ticket kaufen und dabei sein! Hier geht es zum Ticketkauf.

Entscheidend besser!: 5. Juni 2012 ab 19:00 im KongressCenter im Kurhaus in Bad Homburg, Salon Lenné

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Erfolgreich Präsentieren mit PowerPoint 2010. Das umfassende Training für perfekte Vorträge – inklusive Coaching für einen souveränen Auftritt.

PowerPoint ist eine feine Sache. Das geduldige Programm ist für jede Schandtat zu haben. Für das Publikum gilt das nicht. Es muss Bleiwüsten ertragen, genauso wie Ozeane der Langeweile.

Legendär sind die sogenannten Bullet Points, was übersetzt nichts anderes als »Schusslöcher« heißt. PowerPoint gilt daher bei vielen Menschen daher als potenziell tödlich – für unsere Aufmerksamkeit.

Dabei ist PowerPoint tatsächlich eine feine Sache. Wer mit dem Programm umzugehen weiß, kann sein Publikum begeistern. Doch wie so häufig sitzt der Fehler vor dem Rechner.

Wer geht schon zu einer PowerPoint-Schulung? Das wäre ja auch lächerlich. Denn PowerPoint lässt sich genauso einfach wie ein Textprogramm bedienen.

PowerPoint ist keine Textverarbeitung

Leider übersehen wir dabei, dass PowerPoint kein Textprogramm ist, sondern nur ähnliche Funktionen bietet. Zwar gibt es zahllose Bücher zum Thema, aber die meisten überfliegen die Grundlagen und lesen dann vielleicht etwas über Animationen, ohne das Programm wirklich jemals zu verstehen.

Das DVD-Training vom Profi

Matthias Garten ist eine Experte für überzeugende Präsentationen. Er arbeitet seit vielen Jahren mit dem Microsoft Programm. Er kennt seine Glanzlichter, wie auch seine Tücken. Von ihm gibt es seit einiger Zeit das DVD-Training »Erfolgreich Präsentieren mit PowerPoint 2010«.

Das Training ist abwechslungsreich, so dass wir uns endlich auch einmal mit den Grundlagen des Programms beschäftigen. Selbst ein alter PowerPoint-Hase wie ich konnte hier noch einiges dazu lernen. Zum Beispiel die Importmöglichkeiten für Folien aus einer anderen Präsentation. Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan, ohne dass es mir bewusst gewesen wäre.

Das Training via DVD ist einem normalen Kurs überlegen. Man kann es sich so einteilen, wie es die eigene Zeit zulässt. Bei vielen Schulungen wird man sonst mit so vielen Details überschwemmt, dass nur die Hälfte hängen bleibt. Das Videotraining dagegen können wir jederzeit unterbrechen, bevor uns das PowerPoint-Wissen wieder aus der Nase kommt. 😯

Mehr als nur PowerPoint

Über das PPT-Training hinaus führt Matthias Garten den Zuschauer auch in die Kunst der souveränen Präsentation ein. Auch hier gilt: manches kennen wir schon. Aber Meisterschaft entsteht bei den Grundlagen. Herr Garten vermittelt dazu wichtige Einsichten in Körpersprache, Artikulation, Tonalität und Inszenierung.

Viele der dort gezeigten Übungen sind ausgesprochen wichtig. Aus meiner eigenen Erfahrung mit semiprofessionellen Rednern weiß ich, dass deren Wirkung leider oft unterschätzt wird. Aber hier findet selbst der Profi noch das eine oder andere Schätzchen, zum Beispiel eine Atemübung, mit dem die wir einen längeren Atem bekommen.

Meine Empfehlung

Ich finde »Erfolgreich präsentieren mit PowerPoint 2010« ist ein ausgesprochen pfiffiges Produkt, das ich ohne Einschränkungen empfehle.

Ich kenne Matthias Garten persönlich. Daher hat er mich auch gefragt, sein Videotraining hier im Entscheiderblog zu rezensieren. Für diese Rezension gilt das, wie ich es auch bei anderen Rezensionen halte. Wenn das Produkt gut ist, bespreche ich es. Wenn es nicht gut ist, brauche ich es auch nicht negativ zu erwähnen. Es gibt also keinen Freundschafts-Bonus.

image»Der Weg zum Topspeaker: Wie Trainer sich wandeln, um als Redner zu begeistern« von Hermann Scherer ist ein Augenöffner.

Wer heute sein Geld mit dem harten Job als Management-Trainer verdient, wird sich verblüfft die Augen reiben, wenn Hermann Scherer aus dem Nähkästchen plaudert.

Denn fast jeder Trainer hält hin und wieder Vorträge. Für ihn sind sie ein Mittel zum Zweck. Er will damit sein Training verkau­fen.

Wie es anders gehen kann, zeigt der Mann, »der Bill Clinton nach Deutschland holte« in diesem Buch. Messerscharf zeigt er auf, warum gute Trainer zwar die Fähigkeiten zum Topspeaker mitbringen, aber sich mit dem Denken ihres Standes die eigenen Chancen als Topspeaker systematisch verbauen.

Der Autor

Hermann Scherer ist selbst ein Topspeaker mit rund 200 Auftritten pro Jahr. Er weiß genau, welches Honorar ein Keynote Speaker für seinen Auftritt bekommt und vergleicht es mit den bekannten Zahlen, was Trainer durchschnittlich in Rechnung stellen.

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Geradeausdenken ist auch ganz gut

Bei all der Querdenkerei ist es gut, wenn auch einer noch geradeaus denken kann

Kai-Jürgen Lietz

image»Wohin soll`s denn gehen?« Fragt mich der freundliche Mann am Bahnschalter.

Eigentlich wollte ich »Hamburg« sagen. Aber die Szene erinnert mich an etwas und ich starte stattdessen ein kurzes Experi­ment. »Ich weiß nicht so recht. Was gibt es denn so?«

Der junge Mann ist offensichtlich gut geschult. Denn er interpretiert meine absurde Frage professionell und nimmt es sportlich. »Im Laufe der nächsten Stunde fahren Züge in jede Deutsche Großstadt ab. Sie haben die freie Auswahl! Worauf haben Sie Lust?«

Da war sie wieder, die Frage, die uns alle bei unseren Entscheidungen bewegt. Weil ich nicht weiß, wo ich hin will, könnte ich mir jetzt jede Verbindung anschauen und überlegen, was mich da wohl erwartet. Doch das scheint anstrengend zu sein. »Was empfehlen Sie mir?«

Mit einem verschmitzten Lächeln, empfiehlt er mir seine Lieblings­stadt. »Mir persönlich gefällt München am besten. Da haben Sie einen guten Mix aus Lebensart, Kultur und Unterhaltung.«

Ich weiß, warum er sich so freut. Denn folge ich seiner Empfehlung, lebe ich in dem Moment sein Leben und nicht meines.

Zeit, das Experiment zu beenden. Denn fast habe ich Lust, den Zug nach München zu buchen. Zum Glück weiß ich ja, wo ich hin möchte. »Vielen Dank! Ich fahre doch lieber nach Hamburg!«

Entscheidungen geben unserem Leben seine Richtung. Wissen wir immer, wo wir hin wollen? Noch bevor wir vor der Entscheidungs­situation stehen? Besser wäre es.