Das Erfolgswerkzeug für Gestalter

Wasser bis zum Hals transparent Bestimmt kennen Sie das auch. Sie haben sich morgens kaum an Ihren Schreibtisch gesetzt, da kommen schon die ersten SMS und Anrufe übers Handy. In Ihrem Emailpostfach wartet schon ein ganzer Haufen Mails auf Sie. Na klar und antworten sollen Sie auch noch.

Wann sollten wir da Zeit für Entscheidungen finden? Von Entschei­dungsmethoden haben wir ja alle schon einmal gele­sen, aber das ist ja realitätsfremd! Wenn wir jedes Mal eine Matrix zeichnen würden, hätten wir in der Zwischenzeit fünf Anrufe ver­säumt!

Das Leben ist schon verdammt schnell und es erwartet von uns auch noch, dass wir Entscheidungen treffen. 😮

Es reicht!

So jetzt aber genug mit dem Opfergeschwätz. Wenn wir Gestalter sein wollen, dann seien wir es auch gefälligst. In unserem Leben pas­siert genau das, was wir passieren lassen.

Wenn ich Gestalter bin, dann lasse ich mich doch nicht von anderen terrorisieren, dann mach ich Terror  und zwar genau wann und wo ich es will. 😉

Ganz so martialisch brauchen wir es vermutlich nicht. Als Gestalter haben wir das Heft des Handelns in der Hand. Wir bestimmen, wie unser Tag verläuft und niemand sonst.

Konditioniert bis in die Haarspitzen

Die Realität sieht natürlich bei den meisten ganz anders aus. Wir sind darauf konditioniert, auf Reize zu reagieren und wir sind ein gutes Äffchen und machen unsere Kunststückchen. Das was am Tag passiert, hat eine nahezu hypnotische Wirkung auf uns.

Egal, ob wir morgens beim Aufstehen noch gesagt haben, »heute schaffe ich mal richtig was.« Sobald uns der Alltag in seinen Fängen hat, ist das alles vergessen.

Was gestaltest Du?

Nicht ganz! Zunächst einmal: Wer gestalten will, muss wissen, was er gestalten will. Das haben wir ja schon gehört. Den meisten fehlt es an einem geeigneten Zukunftsbild. Ohne das gibt es nichts zu gestalten.

Unser primäres Gestaltungswerkzeug bliebe wirkungslos. Unsere Entscheidungen.

Die Feedbackmaschine

Lassen Sie uns doch einmal einen neuen Blick auf unseren Alltag werfen.

Es stimmt, jeder Tag beinhaltet Anforderungen, Erfahrungen, Ergebnis­se und Fakten, die auf uns einstürmen. Was machen wir daraus?

Einer meinte einmal: »Unser Leben.« Das stimmt. Die meisten von uns funktionieren im Alltag vor sich hin. Dann ist der Tag vorbei. Klasse! Schlafen und morgen geht es wieder von vorne los.

Dabei ist so ein einzelner Tag eine gigantische Feedbackmaschine. Wenn wir wollten, könnten wir die unterschiedlichsten Dinge testen und daraus etwas lernen.

Aus Fehlern lernen wir

Wer von uns schreibt sich jeden Abend auf, was er aus diesem Tag gelernt hat?

Eine andere Frage. Wann lernen und wachsen wir am meisten? Dann wenn es uns richtig »bescheiden« geht. Wenn wir Fehler gemacht haben und uns die schmerzhaften Konsequenzen einholen. Wir den­ken dann intensiv über uns nach und wissen danach, was wir zu­künftig besser machen wollen.

Schweizer Offiziersmesser der Persönlichkeitsentwicklung

Stellen wir uns vor, was passieren würde, wenn wir genauso viel lernen und wachsen könnten, ohne uns zuvor in eine prekäre Lage gebracht zu haben. Wäre das nicht toll?

Genau das machen wir mit einem ganz simplen und preiswerten Werkzeug, dem Tagebuch.

Wow! Ich sehe gerade die Begeisterung bei Ihnen aufblitzen. Das ist völlig berechtigt. Denn das Tagebuch ist das Schweizer Offiziersmes­ser der Persönlichkeitsentwicklung.

Natürlich schreiben wir keine Gänseblümchen-Geschichten in dieses Tagebuch. Stattdessen überlegen wir uns mit ein paar gezielten Fra­gen jeden Morgen, wie wir unsere Ziele umsetzen und welche Gele­genheiten wir an diesem Tag dafür haben.

Am Ende des Tages ziehen wir Resümee. Was hat geklappt? Was hat nicht geklappt und warum? Was haben wir gelernt und was machen wir am nächsten Tag besser?

Zehn Tage …

Ich verspreche Ihnen: Führen Sie Ihr Tagebuch probeweise nur 10 Tage und sie merken plötzlich, wie bewusst Sie jeden Tag leben. Sie gestalten Ihren Tag und niemand kann sie mehr von ihren Zielen ab­lenken.

Was denken Sie?

1 Antwort
  1. Rainer
    Rainer says:

    100% Zustimmung…
    am Anfang ist es recht zäh, aber nach einiger Zeit mag man nicht mehr ohne den Tag beenden.
    Ich schreibe nach einigen handschriftlichen Versuchen mein Tagebuch mittlerweile in Form eines (privaten) Blogs – es muss nicht immer das Moleskin sein…

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