Das Leben ist jetzt – So setzen Sie Standards

 Fotolia_8258901_S_Aus der Reihe tanzen

Nicht erst seit Benjamin Franklin bewundern wir Menschen, die offensichtlich so viel mehr in ihrer Lebenszeit machen, als Lieschen und Hänschen Müller. Jedem ist klar, dass solche Erfolgsvorbilder ihre Abende nicht vor dem Fernseher verbringen.

“Das mache ich auch so, wenn ich es erst geschafft habe”, höre ich von vielen, die sich mehr vom Leben erhoffen.

Voll da sein, wenn es darauf ankommt

Zum Beispiel beim Thema Mentaltraining. Unser Erfolg ist direkt an die Momente gekoppelt, auf die es ankommt.

Wenn wir  nach monatelanger Arbeit endlich das Treffen mit dem wichtigen potentiellen Kunden bekommen und wir dann nicht so gut sind, wie wir es eigentlich könnten, war alles umsonst. Nicht ganz: So haben  wir wenigstens etwas, worüber wir uns ärgern können. 😮

Dabei hilft  Mentaltraining nachweislich, weil  wir uns wie ein Sportler auf seinen Wettkampf vorbereiten, um zum richtigen Zeitpunkt unsere beste Leistung abzurufen.

Aber Mentaltraining kostet Zeit. Stattdessen machen wir uns lieber wochenlang vorher schon Sorgen, dass wir vielleicht nicht überzeugend genug sein könnten. Das ist auch Mentaltraining, nur so, dass wir versagen müssen. 🙁

Lebensunterhalt oder Leidenschaft?

Oder das Thema Arbeit. Manche beschäftigen sich damit bis zum frühen Abend und freuen sich dann auf den Feierabend. Daran ist nichts Falsches. Oder vielleicht doch?

Andere brennen dagegen regelrecht für das was sie tun. Sie müssen sich  losreißen, um zu ihrem Partner nach Hause zu gehen.

Leidenschaft für die eigene Arbeit – das ist etwas, was viele auf die Zeit ihres großen Erfolges verschieben.

Der kleine Unterschied

Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den Erfolgreichen und dem Mittelmaß sind deren Standards. Der Erfolgreiche lebt nach klaren Standards, er verplempert seine Zeit nicht mit sinnlosen Daily Soaps und er ist es sich selbst wert, zum Beispiel Mentaltraining zur eigenen Leistungssteigerung zu nutzen. Leidenschaft für seine Arbeit ist für ihn selbstverständlich. Die Liste dieser Standards ließe sich endlos fortsetzen.

Die Frage, die wir uns stellen dürfen: Was war früher da? Die Standards oder der Erfolg? Meine Vermutung: Die Standards machen einen großen Teil des Erfolgs aus.

Denn es sind unsere Standards, die uns sagen was wir vom Leben mindestens erwarten. Das bestimmt maßgeblich unsere weiteren Entscheidungen.

Gute Entscheider werden zumindest so lange nach besseren Alternativen in einer Situation suchen, bis ihre Mindeststandards erreicht sind. Sie werden solange arbeiten, bis sie den Erfolg haben, den sie glauben, verdient zu haben.

Das Leben ist jetzt

Viele leben so, als müssten sie sich erst noch auf ihr Leben vorbereiten. Aber das Leben ist jetzt. Ein Später gibt es nicht. Gestalten wir es besser gleich nach den Standards, die wir uns wünschen.

Dann müssen wir auch niemals bedauern, kein so gutes Leben wie eines unserer Erfolgsvorbilder gelebt zu haben.