Das Motiv

Sinn »Das Leben ist so unfair! Wenn ich auch solche Chancen bekä­me, würde ich mich mehr an­strengen!«

Gestaltungsspielraum ist das  Er­gebnis unserer vergangenen Entscheidungen. Das ist trivial, wird aber von vielen schnell ver­gessen.

Ein motivierter Mitarbeiter bekommt mehr interessante Aufgaben als einer, der nur Dienst nach Vorschrift verrichtet.

Motivation nach Vorschrift

Mit der Motivation ist das allerdings so eine Sache. Denn viele glauben, das habe etwas mit dem eigenen Chef zu tun. Also ist der Chef in Ordnung, dann sind die Mitarbeiter motiviert.

Doch der Grat auf dem wir uns mit dieser These bewegen ist schmal. Wenn der Chef zu nett ist, dann tanzen ihm die Mitarbeiter auf der Nase herum.

Am ehesten funktioniert die Chefmotivation durch Sinn. Wenn der Chef seinen Mitarbeitern ein Bild vermittelt, an dem sie alle arbeiten, dann erfüllt die Arbeit und solchermaßen erfüllt, ist die Motivation bedeutend höher.

»So einen Chef brauche ich!« Könnte unser erster Gedanke sein.

Abhängig vom Chef

Doch was machen wir hier? Wir lassen uns fremdsteuern. Es mag sie ja geben, die Chefs mit sinnorientierter Führung. Aber die Mehrzahl wird das nicht leisten. Dann haben wir Chefs oder »Kunden«, die uns permanent demotivieren.

Ein eigenes Bild

Wie wäre es, wenn wir unserem Leben und Arbeiten selbst einen Sinn gäben? Wenn wir uns ein klares Zukunftsbild schaffen, an dem wir täglich arbeiten? Wenn wir uns jeden Abend vor Augen führen, was wir alles getan haben, um unserem Ziel näher zu kommen? Wenn Rückschläge zu Erfahrungen werden und wir so jeden Tag etwas dazu lernen?

Könnte es sein, dass wir dann alle Gestaltungsspielräume hätten, die wir uns erträumen?

5 Kommentare
  1. Lutz Breunig
    Lutz Breunig says:

    Gestaltungsspielräume erweitern?

    Also: Über den Tellerrand blicken – Eigene Kompetenzen überschreiten – Kompetenzen anderer in Frage stellen – Richtlinien ignorieren – Nur tun was einem Spaß macht…

    Eine spannende Sache! 😉

  2. Kai-Jürgen Lietz
    Kai-Jürgen Lietz says:

    Ich bin ein großer Covey-Fan! Seine Bücher gehören für mich zu den Meilensteinen der Persönlichkeitsentwicklung.
    Ich habe zwar in dem Moment nicht an Covey sondern an Viktor E. Frankl gedacht, aber Sie haben Recht. 🙂

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