Die falsche Frage

ArtRage Pro Stehen wir vor einer wichtigen Entscheidung, sollten wir eigentlich wissen was wir wollen und nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sein. Aber so leicht ist es oft nicht. Denn viele gute Handlungsalternativen entdecken wir erst mit fremder Hilfe.

Schon als Kind waren wir froh, wenn wir auf die Erfahrung unserer Eltern setzen konnten. Sie haben uns neue Wege gezeigt, die wir noch gar nicht kennen konnten.

Der falsche Weg

Daher ist es die natürlichste Sache der Welt, andere um ihre Hilfe zu bitten. Leider gibt es dafür auch einen falschen Weg. Manchmal sind wir faul und fragen einfach: “Was würdest Du in dieser Situation machen?” Jeder Entscheider ist anders. Daher kann diese Frage und die Antwort darauf ziemlich ins Auge gehen.

Wie der andere sich entscheiden würde – das ist der Hintergrund der Frage – ist nicht relevant.

Entscheidungsklarheit

Wir müssen selbst wissen, was wir wollen, bevor wir uns mit dazu passenden Handlungsalternativen beschäftigen.

Ansonsten geht es uns wie jenem jungen Mann, der einen motorisierten Untersatz brauchte und sich von der brüllenden Kraft eines Motorrads verführen ließ. Dumm nur, dass er ständig Lautsprecher und Verstärker transportieren muss, um als DJ aufzutreten. Wieder ein Opfer der Angebotsfalle. 🙂

Der erste Schritt jeder Entscheidung lautet daher immer, Entscheidungsklarheit schaffen. Ich muss genau wissen, was sich will. Das schafft Freiheit.

Allein aus diesem Wissen wird unser Blick für potentielle Alternativen geschärft. Unser Gestaltungsspielraum hat sich dadurch vergrößert.

Die richtige Frage

Trotzdem ist es sinnvoll von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Dabei kommt es aber auf die richtige Frage an.

Sie lautet: “Welche weiteren Möglichkeiten sieht der andere für meine Situation und meinen Bedarf.”

Die Antwort unseres Gegenübers wird wahrscheinlich trotzdem eine Empfehlung enthalten. Gleichzeitig wird er seine Erfahrung hinterforschen und uns neue Alternativen präsentieren. Genau das wollen wir.

Ich bin immer wieder erstaunt, welche guten Ideen diese Frage produziert. Zum Beispiel hat mir ein Kollege daraufhin einmal empfohlen, ein Coaching zu meinem Buch anzubieten. Der Kunde kauft sich also z.B. meine Entscheider-Bibel und kommt bei bestimmten Fragen, die ihm trotz der Lektüre und der enthaltenen Workshops Probleme bereiten gezielt auf mich zu.

Im Ergebnis würde ein solches Buchcoaching wahrscheinlich nur 1 bis 4 Coaching-Stunden beinhalten. Ich hätte so ohne Preissenkungen die Möglichkeit, für ganz neue Kundenschichten aktiv zu werden.

Wenn es passt

Das Coaching zum Buch habe ich noch nicht angeboten. Aber für die Zukunft ist es eine sinnvolle Option.

Lasen Sie uns an den guten Ideen unserer Umgebung partizipieren, ohne uns davon beeinflussen zu lassen.