Zukunft schenken

image Jedes Jahr stellt Weihnachten die ultimative Ziellinie des Jahres dar. Wir hetzen diesem Fixpunkt entgegen und werden mit mehr oder weniger hängen­der Zunge dieses Datum errei­chen.

Vorher müssen wir noch viele Aufgaben erledigen. Zum Bei­spiel Geschenke für unsere Lieben kaufen. Das ist nicht ganz einfach. Denn was sollen wir nur kaufen, damit viele Augen unter dem Baum vor Freude leuchten und nicht aus anderen Gründen?:shock:

Das richtige Geschenk

Geht es tatsächlich nur um den Moment unterm Baum ist die Frage nicht ganz so schwierig. Denn seit Wochen schon bekommen wir kleine Tipps. Soll die Freude längerfristig sein, wird es allerdings schwierig. Denn dann geht es nicht um die kurzfristigen Wünsche, die die Werbung in uns weckt.

Es geht um etwas, was viele von uns in der Überflussgesellschaft aus den Augen verloren haben, um Bedarf. Wieso sollten wir das aus den Augen verlieren?

Ahnungslos

Ganz einfach. Wir wissen oft selbst nicht, was wir brauchen. Denn bei unseren Kaufentscheidungen beschäftigen wir uns gerne mit den Produkten. Doch die spielen erst im zweiten Schritt eine Rolle.

Im ersten Schritt geht es um uns selbst. Wo wollen wir in einigen Jah­ren stehen? Was müssen wir dazu lernen? Was brauchen wir dazu?

Zu Weihnachten bekommen wir gerne kleine Gegenstände, die noch dazu edel im Licht funkeln. Doch wie viele davon machen uns zu einer besseren Ausgabe unserer selbst in der Zukunft?

Zukunft schenken

Was wäre, wenn uns jemand ein gutes Buch, ein Training oder ein Coaching schenkte? Vielleicht wären wir im ersten Moment nicht ganz so begeistert, wie von einer tollen neuen Uhr.

Aber spätestens nach Lektüre des Buches, nach dem Training oder nach der ersten Coachingstunde sieht das ganz anders aus.

Meine Frau hat mir vor Jahren einmal ein paar Stunden individuelles Coaching bei einem Stimmtrainer geschenkt.

Sprachlos

Im ersten Moment dachte ich erst einmal gar nichts. Ich hatte schlichtweg nicht damit gerechnet. Dann dachte ich mir: Das ist lieb. Aber was soll ich da lernen? Sprechen haben mir meine Eltern ganz gut beigebracht.

Tatsächlich ist dieses Coaching und die Techniken, die ich dabei gelernt habe heute wichtiger für mich denn je. Ich profitiere davon, wann immer ich einen Vortrag oder ein Training halte.

Richtig gut

Meine Stimme ist heute voller und hat mehr Tiefen. Sie ist auch ausdauernder. Selbst in meinen Coachings kann ich mehr mit der dazu gewonnen Tonalität meiner Stimme anfangen.

Natürlich zaubert ein solches Coaching allein noch keine Mörderstimme. Aber ich musste ja zuerst die Techniken lernen, die ich inzwischen fast täglich trainiere.

Zur Zeit nehme ich gerade ein Audiotraining auf, damit meine vielen Auto fahrenden Kunden diese ansonsten leere Zeit für sich nutzen können. Während viele meiner Kollegen auf professionelle Sprecher zurückgreifen müssen, kann ich mein Training selbst einsprechen.

Auftrag erfüllt

Mein langfristiges Ziel war es immer, ein mitreißender charismatischer Redner zu werden. Hin und wieder geben mir meine Zuhörer genau dieses Feedback. 🙂

Das Stimmcoaching war für mich also genau das Richtige.

Apropos Geschenke: die Entscheider-Bibel eignet sich ganz hervorra­gend als Weihnachtsgeschenk. Denn ihr goldener Einband passt zur Jahreszeit wie das Jesuskind zur Krippe. 😎