Ihr Plan

image “Pläne sind sinnlos, weil sie morgen schon überholt sind.” Diesen Satz höre ich oft und der zweite Teil stimmt. Ich halte Pläne trotzdem für sinnvoll.

Denn ohne Plan können wir nicht gestalten. Wir müssen dann immer auf geeignete Chancen warten, die selten so kommen, wie wir das gerne hätte.

Damit wir uns selbst in Bewegung setzen und etwas tun, braucht es drei Zutaten. Wir müssen unser Ziel kennen. Was wollen wir? Zudem brauchen wir zumindest einen guten Grund. Warum wollen wir das? Die letzte Zutat schließlich ist der Plan. Wie wollen wir das erreichen?

Mangelnde Erfahrung

Pläne sind oft deshalb so schnell überholt, weil es uns an Vorstellungskraft mangelt, unsere Umgebung einzuschätzen. Wie werden Mitarbeiter, Kunden, Wettbewerber agieren? Welche Reserven sollte ich in der Hinterhand behalten?

Oft fehlt es also an Erfahrung. Wenn wir dagegen bereits das fünfte Mal ein Unternehmen aufbauen, dann gibt es wenig, was uns überrascht. In so einem Fall ist der Plan schon in uns, bevor wir uns bewusst Gedanken darüber machen.

Mit unserem Plan entwickeln wir mit unseren beschränkten Erfahrungen einen Weg in die Zukunft. Finden wir unterwegs einen besseren Weg, dann werden wir ihn nehmen. Flexibilität ist also wichtig.

Selbst der schlechteste Plan ist daher besser als keiner. Stellen Sie sich vor, Sie wissen genau, was Sie wollen und sind unglaublich motiviert. Aber einen Plan wollen Sie nicht aufstellen, weil Sie an das Schicksal glauben.

Das können Sie natürlich gerne machen. Meine Erfahrung ist allerdings: Das Schicksal hilft denen, die Handeln. Ohne Plan bleibt es bei der Absichtserklärung.

Unser Plan ist also der Samen, den wir planzen, damit daraus einmal ein realisiertes Ziel wird.

Wie stellen wir einen guten Plan auf?

  1. Das Ziel. Was wollen wir erreichen
  2. Der Grund. Warum ist das so wichtig für uns?
  3. Die Inhalte. Was soll der Plan abdecken?
  4. Informationen sammeln. Welche Informationen haben wir, welche brauchen wir?
  5. Vorausschau. Was könnte alles passieren?
  6. Umsetzungsschritte und Zwischenziele. Welchen Schritte führen uns zum Ziel? Was müssen wir alles erreichen und erledigen?
  7. Notfallplan. Für den Fall der Fälle. Welche Aktionen könnten unseren Plan durchkreuzen und wie gehen wir damit um, um trotzdem unser Ziel zu erreichen?
  8. Umsetzung. Wir handeln und sind dabei flexibel.
  9. Fortschreibung. Wo befinden wir uns im Plan und wie schreiben wir ihn aktuell fort?
  10. Die Feier. Was werden wir tun, wenn das Ziel erreicht ist?

Erfahrung nutzen

Unser Plan hat noch einen weiteren Vorteil für uns. Wir können ihn anderen Personen zeigen und uns Verbesserungs-Vorschläge machen lassen. Wie wertvoll ist das wohl?

Wie sieht es jetzt bei Ihnen aus? Haben Sie einen Plan?

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