Kleine Entscheidungen

image »Im Moment Deiner Entscheidun­gen wird Dein Schicksal ge­schmiedet!« Das sagt der amerika­nische Erfolgstrainer Tony Robbins. Recht hat er.

Doch ist das für uns etwas Neues? Eigentlich nicht. Allerdings konzen-trieren wir uns gerne dabei auf die wirklich wichtigen Entscheidun-gen.

Wie zum Beispiel, ob wir uns selbständig machen oder angestellt bleiben sollen.

Da machen wir uns monatelang Gedanken, wälzen Pläne, fragen Kollegen und Freunde um Rat. Am Ende treffen wir unsere Entschei­dung und da wir uns viel Zeit dafür genommen haben, war es sicher auch die richtige.

Angenommen die Entscheidung heißt: »Ich mache mich selbständig.« Alle unsere Freunde staunen über unseren Mut und sind auch ein klein wenig neidisch. Denn wir sind jetzt Herr über unsere Zeit. Niemand scheucht uns mehr hinter sinnlosen Dingen her, traumhaft!

Kleine Entscheidungen gestalten die Umsetzung

So viel Zeit wir auch für die Initialentscheidung aufgewandt haben, im täglichen Fluss des Lebens gehen unsere vielen kleinen Entschei­dungen fast unter. Am Ende des Tages fallen wir vielleicht müde ins Bett und resümieren entweder »guter Tag« oder »mieser Tag« bevor uns die Augen zufallen.

Dabei sind es gerade diese kaum sichtbaren Entscheidungen, die dafür sorgen, ob wie am Ende sagen können, dass unsere »große Entscheidung« richtig oder falsch war.

Konzentrieren wir uns beispielsweise auf eine tolle Website, sind aber kaum auf Kundenakquise, könnte sich das schnell in einer unbe­friedigenden Auftragssituation äußern.

Genauso könnten wir mit einem übergenauen Kunden ungeduldig werden und bei einem anderen vergessen, dass wir ihm einen Ra­batt zugesagt haben.

Wir könnten unsere Fitness und Gesundheit vernachlässigen und für einige Wochen krank werden, die gerade in einen wichtigen Zeitraum für uns fallen.

Es sind diese kleinen Entscheidungen, die über unser Glück und un­ser Unglück entscheiden. Und doch vernachlässigen wir sie oft.

Keine Verzettelung

»Schon einmal etwas von Pareto-Prinzip gehört? Ich habe keine Zeit, mir über jeden Mist Gedanken zu machen!« Diese Idee könnte uns kommen.

Daher ist es so sinnvoll, ein Tagebuch zu führen. Morgens schwören wir uns selbst auf unsere Ziele ein und überlegen, wie wir das um­setzen können, was uns wichtig ist. Abends ziehen wir Resümee, ler­nen aus Fehlern und nehmen uns für den nächsten Tag vor, es besser zu machen.

Allein diese eine Maßnahme führt dazu, dass die Qualität unserer klei­nen Entscheidungen auch der Qualität unserer großen ent­spricht.

Wir können selbst beurteilen, ob das wichtig für uns ist oder nicht.