Polaroid oder Panorama? Deshalb brauchen Sie Ihre eigene Vision!

Helmut Schmidt soll einmal gesagt haben, “wer eine Vision hat, sollte zum Arzt gehen”. Dieses Zitat nutzt dann der eine oder andere auch gerne, um nicht zugeben zu müssen, dass er keinen blassen Schimmer hat, wo er in zehn Jahren stehen wird.

Ganz ohne Scheuklappen

Vielleicht sollten wir uns dem Thema ohne jede Scheuklappen nähern. Es kostet natürlich Arbeit, ein Bild der eigenen Zukunft zu entwerfen und es kostet auch Mut sich dazu zu bekennen. Viele fürchten das Verdikt ihrer Umgebung, sollten sie ihre Vision nicht umsetzen können.

Das ist schade. Denn das Risiko ist ohne Vision groß, ein erfolgloses und sinnentleertes Leben zu führen. Natürlich könnten wir dabei trotzdem glücklich sein. Ich bezweifle das aber.

Stellen Sie sich vor, unsere Vision ist wie die Nabe eines großen Rades. Alle Ziele kennen nur eine Richtung: Unsere Vision. Alles läuft darauf zu. Unsere Ziele und das damit verbundene Handeln sind damit die Speichen dieses Rads.

Wie könnte dieses Rad funktionieren, gäbe es keine Nabe?

Tatsächlich hat jeder Mensch eine unbewusste Vision von seiner Zukunft. Sie wurde ihm von seinen Eltern, Umgebung, Medien, etc. eingepflanzt.

Auf dieser Basis trifft er alle seine unbewussten Entscheidungen. Leider ist dieses Bild nicht für große Geister geschaffen. Es spiegelt das klassische Mittelmaß wieder. Daher ist dieses Rad nicht sonderlich groß und niemand muss sich sonderlich strecken, um es zu erreichen.

Das eigene Leben braucht ein eigenes Bild der Zukunft

Wäre es nicht schlauer, wenn ich mir ein eigenes Bild meiner Zukunft schaffe, das meiner Persönlichkeit, meinen Fähigkeiten und meinen Werten gerecht wird?

Entscheiden Sie selbst!

3 Kommentare
  1. Ralf Hiltmann
    Ralf Hiltmann says:

    Kleines Wortspiel zum Wochenende 🙂

    V_ertrauen
    I_nspiration
    S_elbstbewusstsein
    I_ntention
    O_ffenheit
    N_eubeginn

    * Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Absichten, den eigenen Lebensweg selbstbestimmt zu gestalten.

    * Inspiration in der Gewissheit, dass das, was bisher unmöglich schien, tatsächlich möglich ist.

    * Selbstbewusstsein, gewachsen aus den vielen kleinen Schritten des eigenen Lebensweges.

    * Intention, die kraftvolle Ausrichtung auf das, was in die Welt gebracht werden will.

    * Offenheit für die vielen bunten Blumen, die jenseits der (mentalen) Scheuklappen am Wegesrand blühen.

    * Neubeginn – jeder Tag bringt neue Möglichkeiten, jeder Augenblick ist neu für den, der hellwach im gegenwärtigen Augenblick ruht. Zengeist = Anfängergeist 🙂

    Schöne Grüße
    Ralf

  2. Ralf Hiltmann
    Ralf Hiltmann says:

    hrmpf whow mit H.S in einem Atemzug … *stolzgeschwellte Brust* 😉

    Doch bin ich mir nicht so ganz sicher, ob dieses Zitat (Vision – Arzt) nicht irgendwie aus einem Zusammenhang gerissen worden ist und ständig weiter kolportiert wird, denn ohne Vision (H.S. würde es dann vielleicht auch anders nennen) hätte dieser Mensch es sicher nicht zu einem solchen Leben gebracht.

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