Richtungsänderung unmöglich

Fotolia_1643736_S Viele Menschen nehmen Misserfolg als einen Hinweis dafür, dass Sie sich auf dem falschen Weg befinden. Erfolg dagegen soll ihnen den Weg weisen.

Das ist verständlich, möchte doch niemand gerne einen schmerz- und entbehrungsreichen Weg auf sich nehmen. Leider lässt genau diese Einstellung viele Menschen bei der Umsetzung ihrer Entscheidungen scheitern. Denn Richtungsänderungen sind anfänglich oft von Entbehrungen geprägt.

Sabotage

Entscheidungen geben nur dann unserem Handeln eine Richtung, wenn wir sie auch umsetzen. Lassen wir uns dabei von falschen “Signalen” leiten, sabotieren wir uns selbst.

Betrachten wir es doch einmal von einer anderen Seite: Wollen wir wachsen, nutzt es uns nichts, innerhalb unserer Komfortzone zu bleiben. Wir müssen daraus ausbrechen. Etwas Neues wagen. Doch etwas Neues beinhaltet auch Lernerfahrungen.

Lernen

Nicht in jedem Fall können wir das Notwendige in der kontrollierten Umgebung einer Schule lernen. Vieles eignen uns durch Versuch und Irrtum an. Wer den Irrtum dann als Entbehrung oder Misserfolg deutet, lernt das Falsche.

Eine Frage der richtigen Einstellung

Erfolg bedeutet, dass wir die richtigen Dinge getan haben, um auf unserem eingeschlagenen Weg voranzukommen. Damit treffen wir noch keine Aussage darüber, ob wir uns überhaupt auf dem richtigen Weg befinden.

Das ist die Krux bei Richtungsänderungen (Entscheidungen). Wir begeben uns vielleicht endlich auf den richtigen Weg, bringen aber nicht die richtige Einstellung mit, ihn dauerhaft zu verfolgen.

Aus Misserfolgen das Richtige lernen

Genau das bedeutet aber auch ultimatives Versagen. Denn unsere Entscheidungen lassen uns letztlich immer irgendwo in der Zukunft ankommen. Wo das sein wird, bestimmen wir mit unseren Entscheidungen bzw. mit deren Umsetzung.

Akzeptieren wir Misserfolge und Entbehrungen als Teil unserer Ausbildung, kommen wir auf Dauer weiter, als Entscheider, die äußerlich von Erfolg zu Erfolg eilen.