Spielball unserer Angst

Der SchreiAngst macht eng”, heißt es. Gerade für Entscheidungen trifft dieser Spruch zu. Manche Alterna­tiven könnten uns schneller zum Ziel führen. Doch wenn uns unsere Ängste dazwischen funken, ent­scheiden wir uns lieber für die risikoloseren Varianten.

Das “Risiko” findet allerdings eher im Kopf des Entscheiders statt. Möchte er sich beispielweise nicht bei der Kaltakquise oder in öffent­lichen Vorträgen blamieren, engt das seine Möglichkeiten zur Kundenakquise deutlich ein.

Was tun wir dann?

Es kommt darauf an. Auf der einen Seite stellen unsere Ängste ein selbstgeschaffenes Gefängnis dar. Auf der anderen Seite sollten wir uns nicht in Aktivitäten aufreiben, die nicht zu unseren persönlichen Talenten zählen.

Es ist zwar richtig, dass unsere Ängste uns von potentiellen Lösungen abschneiden. Da es allerdings in jeder Situation unendlich viele Alternativen gibt, ist der Wegfall von zweien nicht dramatisch.

Allerdings müssen wir dann die Standardwege verlassen und kreativ werden. Zum Beispiel könnten wir einen Blog führen, Bücher veröffent­lichen und intensiv netzwerken.

Entscheidungsfreiheit

Ganz unabhängig davon, ob wir zukünftig auf Kaltakquise oder Vorträge setzen wollten, können wir uns natürlich auch von unseren Ängsten befreien.

Vielleicht sind wir dann kein Spitzenverkäufer oder bewegen einen Saal mit unserem Vortrag zu Tränen. Aber etwas aus freien Stücken nicht zu tun, hat eine andere Qualität als es nicht tun zu können, weil uns der Mut fehlt.

Für nahezu jedes Thema gibt es heute Seminare und Workshops, bei denen wir uns in einer geschützten Umgebung versuchen können. Gleichzeitig bekommen wir das Handwerkzeug an die Hand, um dabei auch gleich erste Erfolge zu verbuchen. Einfacher geht es nicht.

Freie Wege

Danach treffen wir unsere Entscheidungen aus freien Stücken. Nicht selten haben wir dann aber auch Blut geleckt und wollen unsere neue Freiheit auch nutzen.

Wenn wir entscheiden, üben wir unsere Freiheit aus, einen Weg zu gehen. Warum nicht dafür sorgen, dass es jeder Weg sein könnte? 🙂

2 Kommentare
  1. Tanja Handl
    Tanja Handl says:

    Ein sehr guter Artikel. Entscheidungen vor uns herzuschieben, schützt uns ja nicht davor, dass etwas passiert. Im Gegenteil – auch das Zögern und die Angst schicken uns auf einen Weg. Leider keinen besonders lebenswerten. Deshalb: Nur Mut!

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