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Kaninchen vor der SchlangeKrisen gibt es immer wieder. Doch wenn die Welt verrückt spielt, fallen wir gerne in eine Handlungsstarre. Die Börsianer haben dann oft einen klugen Spruch auf Lager.

Können wir von den Investoren, Zockern und Spekulanten etwas für diese Situation lernen?

Entscheidungen geben unserem Handeln zwar eine Richtung, aber wir stehen dabei immer im Spannungsfeld zwischen der Situation und unserem Zukunftsbild.

Was nutzt uns die schönste Vision, wenn es uns in dieser Zukunft nicht gibt?

Fehler in der Perspektive

Wenn wir uns davon einschüchtern lassen, machen wir allerdings einen Beobachtungsfehler. Natürlich lassen sich Pläne, die vor kurzem gut funktioniert haben nicht mehr gefahrlos umsetzen. Stattdessen ergeben sich in solchen Situationen ganz neue Chancen und Wege.

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Würfel Chancen muss man nutzen – das lernen wir schon im Kinder­garten. Sonderangebote machen sich diesen Glauben zunutze. So gelten sie immer nur eine be­grenzte Zeit. Da wollen wir zu­greifen, solange es noch geht.

Das Schick­sal braucht kein Mar­ke­ting und doch bietet es uns im­mer wieder Chancen, mit de­nen wir unser Leben verändern können.

Chancen konkret machen

Da bietet sich ein neuer Job mit mehr Verantwortung und Gehalt oder wir können in eine attraktive Anlage investieren.

Doch wer jeder Chance nachläuft, wird damit auch nicht glücklich. Wer gerade die Probezeit in seinem neuen Job hinter sich gebracht hat, kann auf absehbare Zeit nicht wechseln, wer sein Geld schon ausgegeben hat, kann nicht in das Geschäft des Freundes einsteigen.

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image Hin und wieder bereuen wir eine Entscheidung. Sei es, dass wir die Zukunft nicht richtig eingeschätzt haben oder eine viel bessere Chance übersehen haben.

Wie sollen wir damit umgehen? Ich könnte es mir jetzt leicht machen. Wer genau weiß, wo er in zehn Jahren stehen will, wird solche Reue nicht kennen.

Die Mehrheit der Menschheit weiß das allerdings nicht. Daher findet die Reue reiche Beute.

Reue ist sinnlos

Reue ist vermutlich nicht die richtige Einstellung zu den eigenen Entscheidungen.

Katholiken mögen das bestreiten, doch im Grunde tun wir uns nur selbst leid, weil wir das Falsche gemacht haben. Tragen andere einen Schaden davon, hilft ihnen unsere Reue auch nichts.

Wiedergutmachung

Wir können allerdings versuchen, es wieder gut zu machen. Auch das ist meistens Quatsch. Denn wir steigen niemals in den selben Fluss.

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Margit Finster ärgert sich. Gerade erst ist sie mit ihrer Internet-Seite online gegangen. Sie hat viel Geld für das tolle Design investiert, aber kein Kunde verirrt sich auf ihre Seiten. Auch die teure Werbung fruchtet nicht. Denn die Konkurrenz ist hier erheblich mächtiger als in ihrer kleinen Stadt.

Ein schleichender Prozess

Viele Jahre hat sie Finanzanlagen verkauft, ohne dass sie einen Internetauftritt brauchte. Aber die Kunden haben heute nicht nur viele Alternativen, sie können sogar die Produkte online vergleichen. Wer nicht online ist, wird nicht gefunden und büßt sogar Reputation ein. So verabschiedete sich ein langjähriger Kunde von ihr mit den Worten: “Sie sind ja nicht einmal online”.

Jede Chance verpassen wir nur einmal

Sie wünschte sich, es wäre wieder 1996 und sie hätte sich damals eine erste Website programmieren lassen. Zu der Zeit fand sie das teuer und überflüssig. Doch heute sieht sie das in einem ganz anderen Licht.

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© Irochka - Fotolia.com

Jeder Mensch ist darauf aus, Erfolg zu haben. Allerdings ist Erfolg für jeden etwas anderes. Ich habe vor einiger Zeit einmal gelesen: “Erfolg ist all das Gute, das aus unseren Handlungen erfolgt.”

Ohne entschlossenes Handeln – kein Erfolg

Ohne unser Handeln gibt es also keinen Erfolg, egal ob sich dieser in Karriere, Familie, Spiritualität, Prominenz oder anderem äußert.

Ohne Entscheidung – kein Erfolg

Der regelmäßige Leser dieses Blogs kennt es: “Entscheidungen sind richtungsgetriebenes Handeln”. Ohne Entscheidungen handeln wir nicht. Weiterlesen

ink176820600607.pngEntscheidungen sind richtungsgetriebenes Handeln, daher brauchen wir Ziele. Sonst können wir keine sinnvollen Entscheidungen treffen. Viele Menschen sehen das anders, insbesondere bei langfristigen Zielen.

“Nein! ich will mich nicht festlegen! Da könnten mir ja die besten Chancen durch die Lappen gehen”. So Frank Reichel*, ein Unternehmer, auf die Frage, ob er denn wüsste, wo er in zehn Jahren stehen will.

Ziele sind Mist

Also: Ziele sind Mist, weil Sie den Blick für Chancen verstellen. So hatte ich das bisher gar nicht betrachtet… 😉 Weiterlesen