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Ich lese gerade Rüdiger Jungbluths Biographie “Die Oetkers”. Die Gründungs­ge­schichte des Firmenimperi­ums um Pudding, Backpulver, Fertig-nahrung, Reedereien, Banken, Versicherungen und Tou­ris­ti­kun­ter­neh­men lässt tief blicken.

Dr. August Oetker war bestimmt kein genialer Erfinder, aber er verstand es schon früh, durch intelligentes Marketing eine äußerst langlebige Marke aufzubauen. Er glaubte an langfristige Ziele und an Pläne und Tagebücher, um sie umzusetzen. Denn auch er wusste, wie leicht die Tagesroutine uns ablenkt. Und er war sparsam.

Früher Schicksalsschlag

Leider gehörte sein Sohn Rudolf zu den Gefallenen des ersten Weltkrieges. Sein Vater starb vor Gram darüber kaum ein Jahr später.

Doch dieser Schicksalsschlag ermöglicht den Oetkers heute, eine relativ weiße Weste bezüglich der Nazidiktatur zu haben.

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image Was haben wir nicht in den letzten Jahren an Ver­ände­run­gen erlebt? Eine Wirtschafts- und Finanzkrise hat eine ganze Kaste in die böse Ecke gestellt.

Nicht der Klimawandel sondern die Benzinpreisentwicklung mach­te Elektromobilität zum Trend.

Die USA haben nicht nur ihren ersten  Afro-Amerikaner zum Präsidenten, sondern auch einen, der bereits im ersten Amtsjahr zum Friedensnobelpreisträger wurde. 🙂

Ging es in meiner Jugend noch um den Volkszählungsboykott, so teilen heute Millionen junger Erwachsener ihre intimsten Informationen mit einem Millionenpublikum auf Facebook. 😯

Die Veränderung braucht uns nicht

Veränderungen finden ohne unser Zutun statt. Die meisten von uns reagieren darauf, ohne sich viel Gedanken darüber zu machen. Stellen wir hin und wieder Vergleiche mit der eigenen Vergangenheit an, können wir meist kaum glauben, wie viel wir uns selbst verändert haben.

Fortschritt fehlt

Insofern laufen die Standard-Aufforderungen zur Veränderung ins Leere. Denn daran gibt es keinen Mangel. Woran es mangelt ist Fortschritt.

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