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ArtRagepro “Das haben wir immer schon so gemacht”. Mit diesem Satz werden wir gerne konfrontiert, wenn wir von außen zu einem Unternehmen stoßen. Jedes Unternehmen standardisiert seine Routineaufgaben.

Der Entscheider macht sich dann keine Gedanken mehr darum, was das eigentliche Ziel ist oder welche Handlungsalternativen es gibt. Und weil man es ja schon “immer” so macht, gibt es auch keine Widerstände zu befürchten.

Wenn-Dann anstatt Entscheidung

Wir können hier von einer Wenn-Dann-Regel sprechen. Also zum Beispiel: “Wenn der Überlauf des Prozessbeckens voll ist, muss die Produktion angehalten werden, um den Inhalt in Tanks zur Entsorgung abzufüllen.” Das ist sehr bequem und gibt Sicherheit

Bedrohung einer Idylle

Kommt dann einer von außen mit neuen Ideen, schlägt ihm die pure Ablehnung entgegen. Ich stelle dann regelmäßig fest, dass der Entscheider selbst nicht weiß, warum die gewählte Vorgehensweise die einzig richtige sein soll.

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ArtRage Pro Studio Entscheider sind Menschen mit Überblick. So eines unser gängigen Vorurteile. Allerdings kennt auch jeder von uns die Situation, in der eine einzelne Entscheidung im Mittelpunkt unserer Betrachtung steht und nicht das große Ganze.

Das mag hin und wieder hilfreich sein. Aber machen wir uns bewusst, was unsere Entscheidung tatsächlich ist: Jede Entscheidung, die wir treffen dient entweder dazu, unsere langfristige Vision umzusetzen oder nicht.

Es ist wie ein langer Marsch durch unwegsames Gelände. Hin und wieder müssen wir Umwege in Kauf nehmen, aber wir bleiben grundsätzlich auf Zielkurs. Der einzelne Schritt (Entscheidung) hat keine große Bedeutung. Es kommt auf die Masse der Schritte an, die letztlich unseren Weg festlegen.

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image Eine Entscheidung ist wie der gelöste Schuss einer Pistole. Letzteren bekommt man nicht mehr in den Lauf zurück und zum Entscheidungszeitpunkt können wir auch nicht mehr zurückkehren.

Wie heißt es so schön? Wir steigen niemals in denselben Fluss.

Berufsrisiko

Mein Beruf bringt es so mit sich, dass ich immer wieder Menschen spreche, die liebend gern ihre Entscheidung rückgängig machen würden.

Zum Beispiel haben wir ohne es zu wissen den einzigen Know-How-Träger einer Arbeitsgruppe fristlos entlassen. Jetzt stümpert das Team vor sich hin und verärgert den Kunden.

Dumm nur, dass der wertvolle Mitarbeiter geopfert wurde, weil er sich respektlos über seinen Chef geäußert hatte, ohne zu wissen, dass dieser gerade hinter ihm steht und zuhört!

Was würde wohl passieren, machte dieser Chef seine Entscheidung nun rückgängig?

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image Entscheidungen treffen ist eine Grundfertigkeit aller Menschen. Jeder kann es, jeder tut es und manche sind mit den Ergebnissen zufrieden. 🙂

Da wir so natürlich entscheiden, machen wir uns bei Schwierigkeiten und Widerständen kaum Gedanken über deren Ursachen.

Wenn es klemmt

Ich kann mich nicht zwischen den verschiedenen Jobangeboten entscheiden? Na ja, das ist ja auch schwer.

Meine Handlungsoptionen sind alle nicht das gelbe vom Ei? Na ja, das Leben ist schließlich kein Ponyhof.

Meine Mitarbeiter sabotieren mein Reorganisationsprojekt? Na ja, das war ja auch nicht anders zu erwarten.

Gründe liefern keine Resultate

Bei diesen Begründungen handelt es sich um Geschichten, mit denen wir dem eigentlichen Problem ausweichen. Tony Robbins hat einmal sinngemäß gesagt: Deine Gründe mögen gut und berechtigt sein, aber sie liefern keine Resultate.

Resultate bekommen wir nur, wenn wir die Dinge richtig anpacken und uns nicht mit elaborierten Entschuldigungen aufhalten.

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image Das Thema Storytelling ist gerade sehr aktuell. Sogar die Neurowissenschaften beschäftigen sich damit. Obwohl Gehirnforschung zur Zeit kein Fokusthema bräuchte. So viel Begeisterung wie den Gehirnforschern entgegenschlägt, möchte man meinen, der Stein der Weisen sei nun endlich gefunden.

Doch das Eine hat mit dem Anderen natürlich nichts zu tun. Der Stein der Weisen oder wie er im engl. Sprachraum heißt, “Philosopher’s Stone” sollte minderwertige Metalle in Gold verwandeln können.

Die Überlegenheit von Geschichten

Und damit sind wir auch schon bei der ersten Geschichte. Ganz offensichtlich haben wir Menschen ein Faible dafür. Wäre dem nicht so, hätten unsere Vorfahren vielleicht lieber eine Liste aufgestellt, wie man als guter Mensch sein Leben zu führen habe.

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imageWer ein Bild seiner Zukunft hat, gewinnt diese für sich. Wem es fehlt, stolpert  in sie hinein.

Das ist nicht neu. Schon in den 50er Jahre des letzten Jahrhunderts begannen Langfrist-Studien.

Deren Ergebnisse sind eindeutig. So zeigt eine 1953 initiierte Studie mit Yale-Absolventen, dass lediglich eine Minderheit von 3 Prozent  seine Ziele fixierte.

Zwanzig Jahre später stellte sich heraus, dass diese kleine Minderheit  finanziell erfolgreicher abgeschnitten hatte als die restlichen 97 Prozent der Absolventen zusammengenommen. 😮 Auch bei den nichtmessbaren Faktoren, wie subjektiv wahrgenommenem Glück stand die Minderheit an der Spitze.

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ZEN – Das Höchste Wenn es eine Sache gibt, durch die die meisten Menschen die Qualität ihres Lebens grundlegend ändern können, dann ist es eine klare Vorstellung, welche Zukunft sie eines Tages haben wollen.

Viele glauben zwar, dass Sie genau das haben. Überprüfen wir das, stellt sich heraus, dass wir es “ungefähr” wissen. Wir wissen, dass wir mehr Geld, mehr Freizeit, mehr Liebe, mehr Erfolg, mehr Anerkennung usw. wollen. Wir sagen damit eigentlich nichts anderes, als dass wir die Qualität unseres bisherigen Lebens verbessern wollen.

Das hat nichts mit einer klaren Vorstellung von der Zukunft zu tun.

Kein Kompass

Auf dieser Grundlage können wir keine Entscheidungen treffen. Uns fehlt damit ein wesentliches Merkmal erfolgreicher Menschen: Der innere Kompass.

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stop Wenn wir unsere Aufgaben liegen lassen und erst spät umsetzen. Dann spricht man neudeutsch von Aufschieberitis. Die Bezeichnung ist typisch deutsch. Denn sie klingt wie eine Krankheit und der Kranke ist das Opfer “böser” Bakterien und Viren. Der Kranke ist also nicht schuld, sondern irgendetwas anderes.

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“Was ich brauche, sind Aufträge, Geld und Freunde”, so die kürzlich gescheiterte Unternehmerin Karla Blockhaus*.

Die weitaus meisten Menschen, die am Ende ihrer Gestaltungsspielräume angelangt sind, verantworten dies selbst.

Viele der Kontakte und Freunde zu denen sie die Brücken über einen langen Zeitraum abgebrochen hat, könnten ihr heute aus der Notlage heraushelfen. Sie stehen aber nicht mehr zur Verfügung.

Dynamit für die Brückensprengung

Meist sind es kleine Dinge, wo der andere sich unbedacht geäußert hat und damit bei uns eine heftige Reaktion hervorruft. “Ich kann das nicht nicht persönlich nehmen”, denken wir dann vielleicht. Weiterlesen

Entscheidungsstress

Wir stehen vor einer wichtigen Entscheidung. Vielleicht müssen wir unser Unternehmen verkaufen, vielleicht sind wir aber auch der Käufer, der die Unternehmer-Nachfolge antreten möchte. Oder wir stehen vor der Entscheidung, uns selbständig zu machen. Oder wir bekommen einen neuen Job angeboten.

Solche Entscheidungen haben eines gemeinsam. Sie beschäftigen uns intensiv. Schließlich hängt unsere Zukunft davon ab. Ob wir glücklich und zufrieden leben oder ob wir täglich ums Überleben kämpfen müssen. Alles hängt an dieser Entscheidung. Daher überlegen wir hin und her. Was sollen wir nur machen?

Achtung Warnsignal!

Es gibt wohl keinen, der diese Situation nicht schon einmal erlebt hätte. So nachvollziehbar dieser Entscheidungsstress ist, sollten wir trotzdem aufpassen. Denn tatsächlich geht es hier nicht um die Entscheidungssituation, sondern um ein Warnsignal, das wir zu ignorieren versuchen.

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