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© imagepro - FOTOLIAWollten Sie immer schon einmal wissen, ob Sie den Entscheidungsfallen, die ich in meinem Buch bespreche ein Schnippchen schlagen?

Jetzt können Sie die Probe aufs Exempel machen, denn manager-magazin.de und der Entscheidungserfolg Coach (ich) haben in den letzten Wochen zusammen den ultimativen Entscheider-Test entwickelt. Hier geht´s zum Test!

Machen Sie sich keine Sorgen, das ist keine Schleichwerbung, sondern “wenn schon denn schon”, richtige Werbung für den Test. Ich habe Ihn heute morgen gemacht und freue mich, dass es endlich eine so intelligente Anwendung für mein Thema gibt 🙂

Vielleicht haben Sie ja auch ein paar Minuten Zeit, um Ihr Entscheidungsverhalten für immer zu verändern?

OK! Das ist ein wenig dick aufgetragen, aber vielleicht machen Sie den Test ja trotzdem und schreiben mir hier Ihre Meinung?

Update: Jetzt ist der Test auch auf Spiegel online 🙂  🙂  😛

Wie können wir Entscheidungen über Bereiche treffen, mit denen wir noch keine Erfahrungen gemacht haben? Die Antwort ist leicht, wir müssen nur unsere eigenen Auftrag in unserem Markt kennen…© Kirsty Pargeter - FOTOLIA

Die FAZ berichtet in seiner Online-Ausgabe über die Ausbildungsmesse in Wiesbaden. Junge Menschen sollen dabei in ihrer Berufswahl unterstützt werden. Für viele junge Menschen ist es Realität, dass Sie sich massenhaft um die limitierte Anzahl von Lehrstellen im Friseur- und Mechatroniker-Bereich o.ä. bewerben. Wer es dann schafft und die begehrte Lehrstelle bekommt, ist nicht automatisch glücklich damit. Unglücklicherweise wissen die wenigsten in dem Alter, was sie wirklich wollen. Ein Grund dafür könnte die geringe Lebenserfahrung sein.

Tatsächlich stehen die Schüler in den Abschlussklassen nicht alleine. Wir leben in einer Welt der Möglichkeiten. Da liegt es auf der Hand, sich an dem zu orientieren, was ich wahrnehme. Ein Kleinkind, das einen Schnuller sieht, wird diesen haben wollen und nicht sagen: “Nein, Mami ich möchte lieber einen Schnuller mit extra weicher Gummilippe, auch wenn ich noch nie einen gesehen habe”. Das ändert sich, wenn das Begehrte ein Teil der eigenen Erfahrung wird. Dann spuckt das Kind den Schnuller aus, weil er vielleicht unbequem ist. Der Lehrling merkt, dass der angestrebte Beruf vielleicht doch nichts ist und der Selbständige stellt fest, dass er sich aufs falsche Arbeitsfeld gestürzt hat. Weiterlesen

© Maksim Shmeljov - FOTOLIA

Virales Marketing, das haben wir inzwischen gelernt, funktioniert bestens online im Internet. Heute verschicken tausende von Nutzern Links auf virale Videos mit meist witzigem Inhalt, wer bei einem Freemailer sein E-Mail-Konto hat, schickt mit jeder E-Mail eine virale Botschaft an seine eigenen Kontakte, da eine kleine Signatur auf den kostenfreien Service hinweist.

Was vor Jahren bei Hotmail für eine lawinenartige Ausweitung der Nutzer geführt hat, ist längst ein alter Hut. Deshalb war Google mit seinem Googlemail etwas geschickter. In den ersten Jahren konnten sich zunächst nur Nutzer anmelden, die zuvor von einem anderen Nutzer eingeladen worden waren.

Paradoxerweise handelten diese teilweise die Einladungen zu dem kostenfreien Service bei Ebay für bis zu 10 $ das Stück! Gar kein schlechter Deal, wenn man bedenkt, dass ein Googlemail-Nutzer bis zu 50 Einladungen aussprechen konnte. Vor wenigen Tagen hat Google seinen Dienst aber allgemein frei gegeben. Denn inzwischen gibt es wohl so viele Nutzer, dass auch genügend Einladungen zur Verfügung stehen 🙂

Als Unternehmer stelle ich mir gerne Fragen. Die Antworten darauf bringen mir neue Ideen. Und neue Ideen bringen neues Geschäft 🙂 Nachdem mein Blog mir viele Leser, gute Positionierungen bei Google-Suchen und regelmäßige Coaching-Anfragen gebracht hat, bin ich von viralen Medien mehr als überzeugt. Ganz nebenbei: Ein Blog ist ein virales Medium, kann man auch bei Martin Oetting lernen 🙂

Meine Schlüsselfrage: Virales Marketing, geht das denn auch offline?

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© Dieter Beselt - FOTOLIA

Nächste Woche begleite ich einen Kunden zu Vertragsverhandlungen.

Was hat da ein Entscheidungserfolg Coach zu suchen?

Verhandlungen sind nicht anderes als Entscheidungen, die mehrere Parteien zusammen vereinbaren. Also ganz fehl bin ich dabei nicht am Platz. 🙂

Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, wer gute Entscheidungen treffen will, der muss wissen, was er will. Wie sieht das wohl bei Vertragsverhandlungen aus?

Stellen Sie sich vor, Sie haben für sich herausgefunden, welche Bedingungen für Sie ideal sind. Bei Ihren Verhandlungen treffen Sie auf einen Partner, der nach dem Motto “schau’n mer mal” gekommen ist. Wer glauben Sie, wird nach den Verhandlungen den Champagner stiften? 😎

Wenn Sie allerdings mit jemanden zu tun haben, der seinen Job ernst nimmt, wird es wohl nicht ganz so leicht. Außer die Vertragsparteien ergänzen sich so gut, dass sie auf Kompromisse verzichten können.

Damit Sie genau wissen, was Sie wollen, sollten Sie mehrere Fragen für sich klären:

  1. Was ist das Ziel?
  2. Warum führe ich die Verhandlungen? -> Wie erreiche ich, dass…?
  3. Was sind erwünschte Ergebnisse?
  4. Was sind unerwünschte Ergebnisse?
  5. Was sind meine Status quo Ergebnisse (was ist gut an der heutigen Situation und sollte bewahrt werden)?

Die letzten drei Fragen nenne ich auch die “Kontrollelemente einer Entscheidung”. Denn wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen, was Sie vermeiden wollen und was vom Status quo erhalten bleiben soll, wird Sie niemand über den Tisch ziehen können.

Für erfolgreiche Verhandlungen reicht das natürlich nicht. Denn Sie müssen wissen, was Ihnen davon besonders wichtig ist und wo Sie möglicherweise Kompromisse eingehen können.

Was glauben Sie, welche fünf Fragen ich meinem Kunden als Hausaufgabe mitgegeben habe? 😛

Ja, ich habe Sie meine lieben Leser in der letzten Zeit vernachlässigt. Das hat auch einen Grund. Ich war sehr damit beschäftigt, eine Konferenzveranstaltung in RheinMain auf den Weg zu bringen, die mir sehr am Herzen liegt.

Vor gar nicht so langer Zeit bin ich landauf landab mit meinen Vortägen über besseres Entscheiden unterwegs gewesen. Nach meinen ca. 40 minütigen Vorträgen haben mich zahlreiche Teilnehmer angesprochen, wie interessant für sie das Thema “Entscheidungsfallen” gewesen sei. Natürlich freue ich mich, wenn ich ein tolles Feedback auf meine Voträge bekomme. Es hat mir allerdings auch zu denken gegeben, dass ein Teil meines Vortrages, der nicht länger als 10 Minuten ist, immer wieder als das Highligt hervorgehoben wird. Allerdings ergab eine Umfrage im Kollegenkreis, dass dort ähnlich Erfahrungen gemacht wurden.

Mein Schluss daraus: Warum nicht den Vortrag auf diese Aha-Effekte eindampfen, die für die Teilnehmer wirklich einen Anstoß bringen und alles, was in Richtung “das kenne ich schon, aber es ist eine gute Wiederholung” auslassen? Sicher, das ist eine Möglichkeit, aber welcher Unternehmer kommt zu einem Vortragsabend, der nur 10 Minuten lang ist? 😉

Die Lösung: Es gibt sechs solcher zehnminütigen Vorträge, angefüllt mit Augenöffnern und AHA-Effekten. Was wäre das dann? Ein Feuerwerk an Anregungen! Ich nenne es eine Sternstunde für Unternehmer!

Genau das findet derzeit in verschiedenen Städten im Rhein-Main-Gebiet statt. Dabei arbeite ich jeweils mit einem lokalen Partner zusammen, der den Kontakt zu Selbständigen und Unternehmern hat. Dies sind in der Regel die lokalen Wirtschaftsförderungen. Auf diese Weise bekomme ich genügend Teilnehmer für die Sternstunde, so dass es auch für die Referenten interessant ist, aufzutreten.

Der Erfolg hat sich mittlerweile verselbständigt. Sind es diesen Herbst noch fünf Veranstaltungen, so sind bereit über 20 Veranstaltungen für 2007 geplant. Vielleicht wollen Sie ja auch einmal als Teilnehmer dabei sein? Dann folgen Sie diesem Link

Einige wohlmeinende Geschäftsfreunde haben mich davor gewarnt, selbst auf einer Messe auszustellen. Zum Glück habe ich das in den Wind geschlagen. Denn die B2D Unternehmerkontaktmesse in Darmstadt war speziell für Domain of Excellence ein großer Erfolg. Beinahe von der ersten Minute an, führte ich nonstop Gespräche mit interessierten Unternehmern. Dies ging so weit, dass ich selbst während der Messe keine Chance hatte, selbst die Runde bei anderen Ausstellern zu machen 🙂

Ich weiß allerdings, dass andere Aussteller andere Erfahrungen gemacht haben.

Wer als Unternehmer auf eine Messe geht, sollte sich daher in einem Gesamtkonzept überlegen, wie er Kontakt zu potentiellen Interessenten herstellt. Das Ganze darf sich nicht allein auf schöne, aber nutzlose Werbegeschenke beschränken.

Interesse und Neugierde wecken

Ein wichtiger Teil des Konzepts war meine klare Positionierung als Spezialist für unternehmerische Entscheidungen und deren widerstandsfreie Umsetzung.

Dazu passte meine Präsentationstafel mit den drei Schlüsselelementen der Entscheidung

Praesentationstafel

Das allein wäre natürlich zu schwach gewesen. Gerade wenn Sie kein Produkt zu präsentieren haben, müssen Sie auch einmal zu unkonventionellen Mitteln greifen. Ich habe auf meinem Stand alle 1,5 Stunden ein Mini-Seminar über 15 Minuten angeboten. Eine Stilisierte Uhr kündigte den jeweiligen Start an.

Seminarankuendigung

Mit den Seminaren war es mir zum einen möglich, weiteres Interesse zu wecken und zum anderen meine Kompetenz überzeugend zu transportieren. Denn meine Teilnehmer haben alle neue Erkenntnisse für sich mit nach Hause nehmen können. Noch besser war der Effekt auf die Vorbeigehenden. Wenn sich so viele Menschen auf so einem kleinen Stand drängen, dann muss sich das lohnen, selbst einmal dabei zu sein. Nach jedem Seminar hatte ich daher nicht nur mit den Teilnehmern tolle Gespräche, sondern auch mit Unternehmern, die dadurch neugierig geworden waren.

Eine Kooperation mit der Fa. Curriculum sorgte für zusätzliche Seminarbesucher. Für meine Seminare brauchte ich zusätzliche Stühle. Diese hätte ich natürlich auch von Ikea kaufen können. Frau Müller von Curriculum verkauft “Möbel mit Berufserfahrung”. Da ihr Stand auf der Messe keine allzu große Präsentation zuließ, lieh Sie mir für die Messe 4 Designerstühle, die bestens zu meiner Firmenfarbe passten. Zusätzlich schickte Sie Interessenten zu meinem Mini-Seminaren zum Probesitzen. Auf den Stühlen brachten wir im Gegenzug einen Hinweis auf Curriculum an.

Seminar

Beziehung Herstellen

Was machen Sie mit Besuchern auf Ihren Stand? Klar, gute Gespräche führen. Wenn Sie gut sind, können Sie Verbindlichkeit durch einen Folgetermin herstellen. Das klappt allerdings eher selten. Daher ist es wichtig, einen mentalen Anker zu setzen, der Ihren Gesprächspartner an Sie erinnert. Die Marketingleute nennen das “Give Away” oder Werbegeschenk. Jetzt hätte ich durchaus Ideen für einige nutzlose Dinge gehabt, wie Würfel, Münzen oder einen auf einer Kugel gelagerten Entscheidungs-Generator. Nur liebe Leser, wo landen denn alle diese schönen und leider auch teuren Dinge? Genau im Kinderzimmer des Filius. Nur da nutzen sie mir herzlich wenig. Der Preis für die sinnvollste Idee geht an meinen Kollegen Mathias Paul Weber (Deutschlands erster Steuerconflictcoach). Mein mentaler Anker ist eine Porzellantasse mit Logo, Webadresse und den drei Schlüsselelementen guter Entscheidungen. So etwas wird nicht so schnell weggeworfen und Porzellan macht einfach mehr her als nur billige Keramik. Wenn Sie so etwas selbst einmal umsetzen wollen, empfehle ich Ihnen Porzellan-Granvogl.

Tasse

Das allein reicht nicht. Sie müssen Ihren Gesprächspartnern auch einen Grund geben, seine Visitenkarte da zu lassen. Wer dies bei mir gemacht hat, bekommt in den nächsten Tagen die Broschüre “15 Entscheidungsfallen für Unternehmer”.

Öffentlichkeit herstellen

Dies paßt auch zu meinem Vortrag, den ich am zweiten Messetag auf dem sog. Marktplatz der B2D-Messe gehalten habe: “10 kleine Entscheidungsfallen – das Leben ist zu kurz für schlechte Entscheidungen”.

Dazu hatte ich eine Kundin gebeten, mich vorab anzukündigen. Netterweise und von mir nicht ganz ungewollt 😉 hielt Sie erst einmal ein kleine Laudatio auf mein Coaching und verlieh mir gleich meinen neuen Titel “Unternehmerflüsterer” 🙂 🙂

Mit diesen genialen Einführung war mein Vortrag auch sehr gut besucht. A pro pos Vorträge: Versuchen Sie bei solchen Gelegenheiten nie Konzepte zu vermitteln. Was immer gut ankommt, sind Beispielgeschichten aus Ihrer Praxis, über die Sie Ihre Lernbotschaften vermitteln.

Zu guter letzt habe ich mich nicht einfach nur auf die Laufkundschaft verlassen., sondern an über 150 potentielle Kunden und Geschäftsfreunde Einladungen verschickt.

Ein Glücksfall

Zu so einer Veranstaltung gehört auch Glück. Im Normalfall nimmt man ja als Assistenz eine langbeinige Blondine o.ä.

In diesem Fall habe ich aber einen ehemaligen Kunden gefragt, ein Feng-Shui-Berater, mir einfach einen Gefallen tun wollte. Ohne Herrn Albert Sans, wäre mein Messestand wahrscheinlich ein Fiasko gewesen.

Denn auf der rückwärtigen Seite meines Standes hatte ein anderes Unternehmen einen Monsterstand gebaut. Eine wilde Collage aus Aluminiumstreben und Pappwänden bildeten einen sehr unruhigen Hintergrund für meinen Stand am Aufbautag.

Überflüssig zu sagen, dass ich darüber nicht sehr glücklich war. Für eine Lösung über einen Messebauer war es zu diesem Zeitpunkt zu spät. Ich würde damit wohl leben müssen.

Als ich dann aber am ersten Messetag zu meinem Stand kam, erwartete mich ein echte Überraschung. Herr Sans hatte über Nacht ein Gestell gebaut und Stoffbahnen gefärbt und noch vor Messebeginn den Rückwand-Albtraum zum Verschwinden gebracht! 🙂

Fazit

Ich kann heute nicht sagen, welche dieser Maßnahmen besonders zum Erfolg beigetragen haben. Ich denke, es war das Gesamtkonzept zu dem maßgeblich auch meine Designerin Frau Cosima Reichwein beigetragen hat.

Lassen Sie mich wissen, was für Sie bei Messen funktioniert hat. Denn ich denke, dass man auch sehr viel Geld mit den falschen Maßnahmen versenken kann 😉