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Fotolia_10285498_S_Maßstab Erfolgreiche Unternehmer machen nicht alles selbst. Sie sind auf gute Dienstleister und Lieferanten angewiesen. Hier sind wir allerdings mit dem Grundproblem jeder Entscheidung konfrontiert. Wir brauchen Informationen, um unser Gegenüber als den richtigen oder falschen Partner identifizieren zu können.

Manche Entscheider lassen sich über potentielle Partner große Dossiers anlegen, in den es nicht nur ums Geschäftliche geht. Nach dem Motto: Wenn der Geschäftsführer eines Lieferanten bereits mehrere gescheiterte Ehen hinter sich hat, werden auch seine Geschäftsbeziehungen nicht harmonisch verlaufen.

Von derlei Methoden halte ich allerdings nicht viel. Schließlich möchte ich ja auch nicht, dass andere mich ausforschen. Auch wenn ich damit nur verhindern will, dass meine potentiellen Kunden vor Langeweile sterben. 🙂

Persönliche Informationsgrenzen

Welche und wie viele Informationen wir über Partner einholen, hängt allein von unseren Entscheidungskriterien ab. Wenn wir sie festlegen, sagen wir damit, dass außer diesen Kriterien nichts anderes eine Rolle spielt.

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© Emilia Stasiak - Fotolia.com

Als Entscheider haben wir es oft nicht leicht. Wenn wir etwas tun, erwarten wir Ergebnisse. Stellen sie sich nicht ein, müssen wir annehmen, dass entweder die Entscheidung nicht richtig war oder wir bei der Umsetzung gepfuscht haben.

Vielleicht ist es aber auch so, dass wir nicht wahrnehmen, was tatsächlich das Resultat ist.

Vor zwei Jahren habe ich auf der B2D-Messe in Darmstadt ausgestellt. Der Auftritt war ein großer Erfolg, denn viele Menschen, die noch nicht einmal geahnt haben, dass es einen Entscheidercoach gibt, haben so von mir erfahren. Auf dieser Messe habe ich auch etwas Geld in die Hand genommen, um einen Vortrag halten zu können.

Ja, das gibt’s auch. Heute bekomme ich Geld dafür, Vorträge zu halten. Damals noch hat es mich 150 Euro gekostet, dort sprechen zu dürfen.

Der Titel damals: “Zehn kleine  Entscheidungsfallen – Das Leben ist zu kurz für schlechte Entscheidungen”. Ich erwartete mir, meine Zuhörer aufzurütteln und den einen oder anderen Kunden darüber zu akquirieren. Kreativ war ich auch und habe eine Kundin gebeten, mich anzukündigen. Das hat sie auch phantastisch gemacht und  dabei den Begriff “Unternehmerflüsterer” für mich geprägt. 🙂

Nach meiner damaligen Wahrnehmung brachte mein Vortrag mir im Nachgang noch mehr Aufmerksamkeit am Stand ein, mehr aber auch nicht. 😐

Gestern wurde ich gefragt, ob ich in 2009 auf einer großen Konferenz sprechen möchte. Das mache ich natürlich gerne und erkundigte mich dann auch, wie man denn auf mich gekommen sei. Wie sich herausstellt, hatte mich meine Gesprächpartnerin auf eben jener Messe gehört und fand meinen Vortrag so unterhaltsam und spritzig, dass sie mich unbedingt als Redner haben wollte! 😎

Das freut den Entscheidercoach, macht mich aber auch nachdenklich. Denn zwischen meinem Vortrag auf der Messe und der Konferenz im Herbst 2009 liegen mehr als drei Jahre!

Also lassen Sie sich nicht ins Boxhorn jagen. Alles was wir tun, hat eine Wirkung, aber vielleicht nicht immer gleich. 🙂

Das Magazin Wirtschaft und Weiterbildung hat in der kommenden Ausgabe einen Schwerpunkt zum Thema “Entscheiden” und empfiehlt auch mein Buch “Das Entscheider-Buch – 15 Entscheidungsfallen und wie man sie vermeidet”.

Im Premium-Bereich des Online-Auftritts des Magazins können noch bis Ende April Arbeitshilfen von den verschiedenen Autoren kostenfrei heruntergeladen werden. Hier kommen Sie zu den Beiträgen.

© imagepro - FOTOLIAWollten Sie immer schon einmal wissen, ob Sie den Entscheidungsfallen, die ich in meinem Buch bespreche ein Schnippchen schlagen?

Jetzt können Sie die Probe aufs Exempel machen, denn manager-magazin.de und der Entscheidungserfolg Coach (ich) haben in den letzten Wochen zusammen den ultimativen Entscheider-Test entwickelt. Hier geht´s zum Test!

Machen Sie sich keine Sorgen, das ist keine Schleichwerbung, sondern “wenn schon denn schon”, richtige Werbung für den Test. Ich habe Ihn heute morgen gemacht und freue mich, dass es endlich eine so intelligente Anwendung für mein Thema gibt 🙂

Vielleicht haben Sie ja auch ein paar Minuten Zeit, um Ihr Entscheidungsverhalten für immer zu verändern?

OK! Das ist ein wenig dick aufgetragen, aber vielleicht machen Sie den Test ja trotzdem und schreiben mir hier Ihre Meinung?

Update: Jetzt ist der Test auch auf Spiegel online 🙂  🙂  😛

Das Entscheider-BuchEndlich! Es ist soweit! Der von mir lang erwartete Moment ist da. Mein erstes Buch ist ab heute offiziell erhältlich. Ebenso die Website zum Buch. Wir Autoren müssen sehr langfristig denken, denn für viele ist das Erscheinungsdatum unseres Werkes bei Abschluss unserer Verträge mehr als ein Jahr entfernt. So lange musste ich zwar nicht warten, aber von dem Entschluss, mein Buch zu schreiben, bis zum heutigen Erscheinen verging tatsächlich über ein Jahr.

Nun gut, dass ich einen richtig guten Tag habe, können Sie sich sicher vorstellen. Aber was bringt Ihnen das Buch?

Entscheidungen sind verantwortlich dafür, wie gut wir unsere geschäftlichen und privaten Chancen nutzen. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie hätten besseres verdient, Sie könnten noch mehr aus Ihrem Leben machen, dann sind Ihre persönlichen Entscheidungen der Schlüssel zum Glück. Weiterlesen

© Julián Rovagnati - Fotolia.com

Soll ich wechseln oder nicht?

In der derzeitig günstigen Konjunkturlage fragt sich der eine oder andere, ob er nicht einfach anbeißen soll, wenn ein Headhunter anruft und ein verlockendes Angebot unterbreitet. Ein neuer Job verspricht ja auch einen Schuss Abenteuer, man kann aus dem langweiligen Alltag ausbrechen, bekommt mehr Geld und befreit sich vielleicht aus einer Karrieresackgasse.

Wenn Sie diesen Blog bereits einige Zeit verfolgen, wissen Sie, dass mich diese Frage inhaltlich nicht sonderlich interessiert. Denn für eine gute Entscheidung ist sie schlichtweg falsch. Ich lasse mich dann von der Wahllosfalle einwickeln. 😮

Denn die Frage, “mache ich es oder mache ich es nicht(?)”, ist eine bewußte Verengung des Entscheidungsproblems. Ich schließe damit aus, weitere interessante Alternativen zu betrachten, die mir vielleicht nicht direkt angeboten wurden, aber nichtdestotrotz existieren.

Das eigentliche Entscheidungsproblem ist doch die Frage: “Wo möchte ich die nächsten Jahre meine Arbeitskraft einsetzen?” Je nach meinen Wertvorstellungen spielen dann Kriterien wie Verantwortungsbereich, Entlohnung, Arbeitsplatzsicherheit, usw. eine Rolle in meiner Entscheidung.

Damit das Ganze Sinn macht, muß ich mir auch eine Reihe von Alternativen erarbeiten, das könnte ich entweder über das Studium von Stellenanzeigen mit anschließender Bewerbung oder durch das Einstellen eines aussagekräftigen Profils in einem Jobportal tun.

Wenn Sie dann verschiedene Alternativen vor sich haben, vergesssen Sie nicht, Ihren derzeitigen Job mit in die Bewertung zu nehmen. Denn was nützt es Ihnen, wenn Sie nach der Umsetzung Ihrer Entscheidung schlechter dastehen als zuvor? 😯

Die Wahllosfalle und andere Entscheidungsfallen können Sie übrigens bald in gedruckter Form nachlesen. 🙂 Mein Buch darüber erscheint am 5. September 🙂 🙂 🙂