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Mit Vorsatz frustriert

Mit Vorsatz frustriert

Die Erfahrung lehrt uns, dass die meisten Vorsätze bereits in den ersten Tagen des Jahres dem Leben zum Opfer fallen. Die Tasse Kaffee, die Sie morgens nicht mehr trinken wollten? Ja, das war leider nicht umsetzbar, weil sie zu müde waren, um überhaupt daran zu denken. Der morgendliche Workout? Na, wenn Sie dazu in der Lage gewesen wären, dann hätte Sie vermutlich auch keine Tasse Kaffee gebraucht, oder? Andere Menschen ausreden lassen? Haben Sie echt versucht, aber warum können sich die Menschen um Sie herum partout nicht kurz fassen? Vielleicht sollten die weniger Kaffee trinken? Egal! Wir haben es versucht und es geht nicht. Warum sich also jeden Tag aufs Neue frustrieren?

Wem es so geht, weiß sich auf der Seite der Mehrheit. Eigentlich geht es fast jedem so. Vorsätze sind leicht gefasst. Wir sind motiviert, aber unsere Gewohnheiten sind stärker. Vielleicht haben Sie schon einige Tipps gelesen, wie Sie mit Ihren Vorsätzen erfolgreicher sein können. Einer ist besonders wirksam. Seien wir nachsichtig mit uns! Denn mit größter Sicherheit werden wir gegen die meisten unserer guten Vorsätze verstoßen. Das ist jedoch kein Grund, sie aufzugeben.

Japanisch in einem Tag

Nehmen wir einmal an, Sie wollten eine neue Sprache lernen. Vielleicht etwas Exotisches, wie Japanisch. Gleich in der ersten Woche treffen Sie durch Zufall einen Japaner. Doch mehr als die korrekte Begrüßung ist nicht drin. Den Rest Ihrer Unterhaltung bestreiten Sie in Englisch. Denn natürlich müssen Sie erst die Grundlagen der Sprache und die Vokabeln lernen. Würden Sie sich im Anschluss an das Treffen Vorwürfe machen, weil Sie Ihre Unterhaltung nicht auf Japanisch geführt haben?

Gewohnheiten verlernen

Alte Gewohnheiten sind hartnäckig. Wer sie durch neue, bessere Gewohnheiten ersetzen will, sollte sich Zeit geben. Es ist wie mit dem Japanischen. Wir müssen üben, bevor wir uns eines Tages flüssig in der Sprache unterhalten. Jeder Versuch zählt. Jedes Mal, wenn wir die neue Gewohnheit in die Tag umsetzen, dürfen wir uns selbst feiern.

Unser erster erfolgreich umgesetzter Vorsatz könnte sein, nicht mehr von Vorsätzen zu sprechen. Denn eigentlich formulieren wir “Entwicklungsziele”. Ich finde, das trifft es besser als mit Vorsatz zu scheitern. Meinen Sie nicht auch?

imageDie eigene Vision ist Grundlage für unsere Erfolge. Doch wie komme ich an sie? Muss ich auf eine Eingebung von höchster Stelle hoffen oder erarbeite ich sie mir?

Für viele von uns ist der Entwurf der eigenen Vision eine schwe­re Aufgabe. Jeder Mensch ist an­ders. Rezepte, wie wir un­se­re Vision ausdenken und stru­ktu­rie­ren sollen funk­tio­nie­ren sel­ten.

Denn jeder von uns hat seine eigene Art, Probleme zu lösen. Und genau das ist Teil dessen, was später unsere Vision auszeichnen sollte.

Jeden Künstler erkennt man an seinem Pinselstrick bzw. an seiner Arbeitsweise, von Leonardo da Vinci über Monet bis zu Andy Warhol. Genau so ist es auch, wenn wir unsere eigene Vision schöpfen. Sie ist zwangsläufig ein Zeugnis unserer Einzigartigkeit.

Keine Schablone!

Jede vorgegebene Methode raubt daher unserer Vision ihre Einzigartigkeit. Doch wie machen wir er es sonst?

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SpurenNon scholae sed vitae discimus” habe ich noch im Lateinunterricht gelernt. Doch wenn ich zurück­blicke, könnte ich mit dem Schul­wissen keinen Blumentopf ge­winnen.

Die Geschwindigkeit, mit der unser Wissen veraltet ist er­schreckend. Wer jetzt glaubt, dass diese Entwicklung Grund­sätzliches wie Lesen und Schrei­ben nicht tangiert, wird schnell eines Besseren belehrt.

So diskutieren Pädagogen gerade, ob es überhaupt sinnvoll ist, Schul­anfängern eine Schreibschrift beizubringen, wenn sie in Zukunft ohnehin an der QWERTZ-Tastatur schreiben werden.

Wenn wir so radikal auf die neuen Verhältnisse eingehen, sollten wir allerdings auch Nägel mit Köpfen machen. Denn die bekannte Anordnung unserer Tastatur entstand nicht etwa aus dem Bemühen, besonders schnelles Tippen zu ermöglichen, sondern es im Gegenteil zu verlangsamen. Denn die frühen Schreibmaschinentypen tendierten dazu, sich ineinander zu verhakeln, wenn man zu schnell tippte.

Doch das ist natürlich ein Nebenschauplatz.

Der Entscheidercoach im Gespräch

Für uns alle ist eine Realität, dass wir unser Wissen ständig aktuell halten müssen. So beschäftige ich mich zum Beispiel immer wieder mit den Ergebnissen der aktuellen Gehirnforschung.

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image “Meine Vision ist es, dass ich mich in 5 Jahren zur Ruhe setzen kann und nie mehr arbeiten muss”, so der Schweizer Unternehmer Frank Meyer.

Leider läuft es bei ihm nicht ganz so, als dass er darauf hoffen könnte, seine Vision tatsächlich umzusetzen. Das muss uns nicht wundern.

Denn was hat Meyer tatsächlich gesagt? Er will nie wieder arbeiten!

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