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schwindeln»Der Partner ist der richtige. Nur die Umstände sind es nicht!«

Vor zwei Jahren hatten sich Markus und sein bester Freund Hannes mit einer innovativen Geschäftsidee selbständig gemacht. Doch während Markus gleich gekündigt hatte, ging es bei Hannes nicht ganz so schnell. Erst musste ein passender Nachfolger für ihn gefunden werden. Dann wollte er noch ein wichtiges Projekt für seinen Chef zu Ende bringen und dann war da noch der Wasserschaden im Hannes Haus. Jetzt braucht er sein festes Gehalt, um die Renovierungskosten zu bezahlen.

Markus arbeitet also ganz allein an dem gemeinsamen Geschäft. Hannes gibt nur »gute Ratschläge«, das war es auch schon. Inzwischen hat das kleine Unternehmen Aufträge und die Mitarbeit des Partners ist dringend erforderlich.

Ich: »Wie denken Sie über Ihren Partner?«

Markus: »Sie meinen, ob ich mir nicht den falschen Partner ausgesucht haben?«

Ich: »Das ist doch die Frage, die Sie sich selbst stellen, oder?«

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image Laut Hirnforschung treffen wir pro Tag rund 20.000 Entscheidungen. Der Mensch ist also eine wahre Ent­schei­dungs­ma­schi­ne. Unser Bewusstsein wäre von so vielen Entscheidungen überfordert. Daher neh­men wir die meisten davon nicht be­wusst war.

Unbewusste Entscheidungen sind in der Re­gel konditioniert. Davon haben wir schon gehört. Meistens wenn es um ne­ga­ti­ve Verhaltensweisen geht, wie et­was nicht tun zu können oder plötzliche, un­er­klär­li­che Reizbarkeit. Sehen wir, wie ne­ga­tiv Konditionierungen wirken können, fragen wir uns vielleicht, wa­rum die Natur uns damit belastet.

Was soll der Sinn davon sein?

Gutes und schlechtes Verhalten

Konditionierungen sind nichts anderes als in der Vergangenheit von uns festgelegte Wenn-Dann-Programmierungen. Also, wenn kein Auto kommt, können wir die Straße überqueren. Wenn es uns schlecht geht, dann essen wir eine Tafel Schokolade. Dann geht es uns wieder gut.

Autofahrer danken es uns, wenn wir nicht direkt in ihren Fahrweg lau­fen. Was aber als Kind aufgrund der ganzen Bewegung kein Problem ist, führt uns als Erwachsene im Computerzeitalter zu ungeahnten Konfektionsmaßen. Die Schokokonditionierung könnte also negativ sein.

Jeder Mensch hat Tausende solcher bereits getroffener Ent­schei­dun­gen abgespeichert. Die Mehrzahl davon ist hilfreich. Manche davon lassen uns allerdings an uns selbst zweifeln.

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Wenn wir immer wieder die gleichen Dinge auf die gleiche Weise machen, bekommen wir auch immer die gleichen Ergebnisse.

Diesen Spruch hat vermutlich jeder von uns schon in der einen oder anderen Form gesehen. Ursprünglich stammt er aus der Psychiatrie.

Unbewusst wiederholen manche von uns ihr untaugliches Verhalten, in der falschen Hoffnung, dass irgendwann das Schicksal zuschlägt und sich unser Leben (das Ergebnis) ändern möge.

Umstände ändern nichts

Natürlich passiert das nicht. Denn selbst wenn das Schicksal außer der Reihe einen Glücksfall wie einen Lottogewinn produziert, ist das Glück selten von Dauer.

So ein Glücksfall verändert allerdings manche Menschen. Sie werfen dann alte Glaubenssätze und Werte über Bord und bilden nützlichere neue. Sie erkennen, was sie anders machen müssen und verändern so die Ergebnisse des eigenen Handelns.

Der Entscheidercoach würde sagen, “sie treffen andere Ent­schei­dun­gen und geben ihrem Handeln eine andere Richtung.” 🙂

Allerdings verlieren viele der unverhofften Lottogewinner ihr Geld wieder ganz schnell und sind genauso arm wie vorher. Weil sich le­dig­lich die äußeren Umstände verändert haben und nicht der Mensch, der in ihnen lebt.

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“Zeit ist Mangelware. Wir können kaum Aufgaben delegieren, da niemand mehr da ist, der sie machen könnte. Ich kann mir den Luxus nicht leisten, Zeit für meine Entscheidungen zu nehmen.”

Ob Hochkonjunktur, Wirtschaftskrise oder Erholungsphase, diese Aussage können wir überall in der Republik täglich hören.

Spannend finde ich dabei den Bezug von Zeit und Entscheidungen. Denn diejenigen die so sprechen, sind sich oftmals nicht bewusst, was sie da sagen.

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