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image »Was meinen Sie damit, ich spiele unterschiedliche Rollen? Ich bin doch schließlich ich!«

Das stimmt. Aber unser Leben besteht aus so vielen verschiedenen Aufgaben und Anforderungen, dass wir oftmals den Überblick verlieren.

Eine Rolle ist also ein relativ willkürlich gewählter Oberbegriff, mit dem wir Klarheit und Ordnung in unser Leben bringen können.

Rolle

Typische Rollen sind zum Beispiel Ehemann/-frau, Unternehmer, Sohn/­Tochter und andere. Solange wir unsere Rollen allerdings so harmlos benennen, erfahren wir erst einmal nicht viel über uns selbst.

Charakter

Daher gibt es eine zweite Runde, in der wir charakterisieren, wie wir unsere Rollen ausfüllen. Nicht selten sehen wir uns dabei eher nega­tiv. So wird die Tochter zur »Dienstmagd« und der Unternehmer zum »Hampelmann«, der Einkäufer zum »Superman auf Kryptonit« und die »Führungskraft« zum »Papi«. 😮

Den anderen Fall gibt es allerdings auch. Ein mittelständischer Unter­nehmer sieht sich als »General«, ein anderer als »Erstligatrainer«, ein Sohn als »bester Freund« und ein Ehemann als »Lernender auf dem Weg zur idealen Partnerschaft«. 🙂

Rollenzwang und Erfolgsrollen

Wir mögen also manche Rollen und andere gefallen uns nicht so gut.

»Ja und? Das Leben ist schließlich kein Ponyhof!« So könnten wir denken.

Doch wenn wir schon einmal Ordnung und Klarheit in unsere Situation gebracht haben, könnten wir damit bestimmt Besseres anfangen.

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iStock_000004055404XSmall Wer als Selbständiger ein großes Rad drehen will, braucht viel Unterstützung. Daran führt kein Weg vorbei. Das Schlüsselwort hierfür ist Netzwerken. Das ist nichts Neues. Dennoch fällt es vielen schwer. Denn der eine oder andere sieht dabei die Gefahr, anderen etwas schuldig zu sein.

Gegenleistung ist der Schmierstoff des Netzwerkens

Denken wir genauer darüber nach, stellen wir allerdings fest, dass es ohne gegenseitige Verpflichtungen kein Networking gibt.

So fragte mich letztens ein Berater, ob ich nicht meine Pressekontakte für ihn aktivieren könnte.

Nun muss man wissen, dass Journalisten selten etwas aus Gefälligkeit tun, aber meistens aus Interesse. Was nichts anderes heißt, dass man sich seinen Kontakt auch selbst aufbauen kann.

Allerdings hatte diese Frage schon Chuzpe. Denn ich war im Kennenlerngespräch mit dem Berater für mein Referenten-Netzwerk “Sternstunde für Unternehmer”. An dem sind viele interessiert, weshalb ich ihm mit der Aufnahme bereits einen Gefallen getan hatte.

Wenn sich einer immer nur Gedanken darüber macht, was wir für ihn tun könnten (viel), dann fragen wir uns vermutlich alle, ob da jemals eine Gegenleistung zustande kommt.

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