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FranklinEntscheidungen geben unserem Handeln eine Richtung. Daher müssen wir wissen, wohin wir wollen. “Ich lese immer wieder von erfolgrei­chen Musikern und Künstlern, die offensichtlich keine Ziele haben und sich mehr oder weniger treiben lassen”, warf meine Frau während unseres Abendspaziergangs ein. “Wie können sie dann erfolgreich sein?”

Eine gute Frage. Intensiv hatte ich selbst darüber noch nicht nachgedacht. Die Antwort ist verblüffend einfach. Solche Künstler haben ein Management, dass die Ziele für sie setzt.

Erfolgreiches Management

Das Unterhaltungsgeschäft ist ausgesprochen anstrengend, heißt es immer wieder. Die Künstler hetzen von einem Termin zum nächsten. So wie ihr Management das vorgibt. Nicht ganz von ungefähr wer­den die Kandidaten der Castingshows schon frühzeitig unter Stress gesetzt, um ihre Widerstandsfähigkeit zu testen.

Denn in den Händen ihres Managements sind die unter Vertrag stehenden Künstler nicht viel mehr als Werkzeuge, um die eigenen Ziele umzusetzen. So wie ein Koch seine Messer oder ein Schreiner seine Sägen, Feilen und Hobel hat. Kaputte Werkzeuge werden schnell entsorgt. Ähnliches erleben wir auch oft im Unterhaltungsge­schäft.

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image Unsere Gene machen jeden von uns einzigartig. Jeder von uns ist ein Individuum. Doch wie einzigartig ist unser Leben? Meistens nicht so sehr. Denn wir gehen die gleichen Wege, die viele andere auch schon gegangen sind.

Wir befolgen die Regeln unse­rer Gemeinschaft. Denn egal wie einzigartig wir sind, allein können wir nichts bewirken.

Regeln

Viele Regeln sind sehr sinnvoll. So sollen alle unsere Kinder die Schu­le durchlaufen, um das Wissen und die Fähigkeiten der Generationen vor uns zu erwerben.

Regeln veralten. So war es früher eine Tugend, von Anfang bis Ende seines Arbeitslebens bei einem Arbeitgeber zu bleiben. Heute sehen wir es als flexibel an, wenn einer alle zwei Jahre den Job wechselt.

Gemeinschaft

Die Zeiten ändern sich. Aber sie tun es langsam. Denn die meisten Menschen warten auf die Mehrheit, bis sie selbst etwas verändern. Sie bleiben lieber im Schutz der Gemeinschaft.

Die Anonymität der Gemeinschaft schützt uns und ist gleichzeitig un­ser größter Fluch. Denn wir vergessen über die Gemeinschaft unsere Individualität.

Jeder von uns ist dazu bestimmt, seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen. Nicht die ausgetretenen Pfade, die unsere Gesellschaft im Rahmen ihrer Regeln anbietet sind unser Schicksal. Sondern unseren Sinn und unsere Erfüllung finden wir meist abseits davon.

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