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üble SuppeJeder von uns hat seine eigene Vorstellung vom Leben und dem was wichtig ist. Stellen wir uns vor, wir mögen gerne Erbsensuppe. Eine gute Erbsensuppe kann sensationell gut schmecken! Jemand anderes mag vielleicht Kürbissuppe und ein weiterer Curry-Bananensuppe und Kartoffelsuppe ist auch ganz toll. Was passiert, wenn wir alle diese Suppen zusammenschütten? Schmeckt das Ergebnis vier Mal so gut?

Eine Information ist wie eine gute Suppe.

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imageDas Informationszeitalter ist realer denn je. Google sucht uns jede nur erdenkliche Klein­ig­keit heraus. Wenn wir nicht aktiv suchen, unterstützen uns unsere sozialen Netzwerke mit Nachrichten, die wir ansonsten nie gelesen hätten. Unser E-Mail-Eingang kocht geradezu vor Informationen und Newslet­tern über.

Wenn ich noch an die gute alte Zeit zurückdenke, in der Post in einem Kasten am Haus einge­steckt wurde, sind das gewal­ti­ge Fortschritte. Damals fand ich viel Werbung darin und wenig Informationen. Wie sehr haben sich doch die Zeiten geändert.

Ständig dabei

Früher haben wir die Nachrichten am Abend im Fernsehen gesehen und die Zeitung am nächsten Morgen gelesen. Doch da war meistens ja schon alles passiert. Heute dagegen sind wir fast dabei. Sobald etwas passiert, läuft das Ereignis schon über den Ticker der Nachrichtenseiten.

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imageReden ist Silber, Schweigen ist Gold. Das kennen wir alle. Und nicht erst seit der schwarz-goldenen Koalition in Berlin wissen wir, wie sinnvoll diese Maxime in der Praxis ist.

Ich persönlich würde die stille Einigung hinter den Kulissen der öffentlichen Schlammschlacht vorziehen..

In meinem Bauch regt sich allerdings Widerspruch, wenn das für alle Lebensbereiche gelten soll. Denn oft ist es sinnvoll, dass andere über uns Bescheid wissen.

Freie Information – freie Hilfe

Zum Beispiel wenn wir einen Job suchen oder wenn wir selbst eine neue Stelle zu besetzen haben. Unsere hoffentlich zahlreichen Kontakte haben dann die Möglichkeit, uns etwas Gutes zu tun.

Unser Umgang mit Informationen bestimmt, inwieweit unsere Umgebung auf uns reagieren kann. Für unsere Entscheidungen brauchen wir die zu unserem Bedarf passenden Alternativen. Die meisten schweigen sich über ihre Probleme und ihren Bedarf aus. So stellen wir unfehlbar sicher, dass uns von außen keiner helfen kann.

Ich weiß, dass viele die Möglichkeiten ihres Netzwerkes unterschätzen. Daher sollten wir einfach die Probe aufs Exempel machen.

Ein Experiment

Vielleicht haben wir gerade noch freie Kapazitäten und möchten damit einen neuen Kunden beglücken. Wir überlegen uns daher, wie unser Wunschkunde aussieht, welche Probleme er hat, die wir für ihn lösen können.

Im nächsten Schritt rufen wir genau zehn Kontakte unseres Netzwerkes an. Wir brauchen dringend einen Neukunden und so uns so sieht der ideale Kunde aus.

“Aussichtslos!” sagen jetzt vermutlich die meisten Veteranen. “Wir leben doch nicht im Wunschkonzert.”

Eine Frage der Offenheit

Die Frage ist doch nur, ob wir bereit sind, uns überraschen zu lassen. Denn wir bitten unsere Kontakte, ob sie so nett sind, mit drei weiteren Menschen aus ihrem Netzwerk über unseren Bedarf zu sprechen. Ergebnis: 40 Menschen machen sich Gedanken darüber, ob sie den richten Kunden für uns kennen.

Ich könnte jetzt hier etwas über Rücklaufquote schreiben und wie oft dieses Experiment zu erstaunlichen Erfolgen geführt hat. Aber tatsächlich werden wir unsere Überzeugung nur ändern, wenn wir es selbst erleben. Daher tun Sie es oder lassen Sie es, ganz wie Sie wollen.

Erfahrung schafft Einsicht

Wer es ausprobiert hat, weiß die Hilfe seines Netzwerks zu schätzen und wird sich Gedanken darüber machen, was er wie zukünftig kommuniziert.

Die Goldkehlchen-Liste

Stellen wir daher immer sicher, dass wir nicht generell schmallippig durchs Leben gehen. Ein guter Tipp ist eine Liste mit “öffentlichen” Informationen, die wir ständig aktuell halten. Das sind die Dinge, über die wir immer reden wollen.

Schweigen im Walde

Alle anderen Aspekte, wie Kooperationsverhandlungen, zukünftige Strategien, usw. halten wir dagegen lieber unter Verschluss.

Berliner Gassenhauer

Wie es gehen kann, wenn wir es falsch handhaben, dürfen wir beispielhaft an den Herren Seehofer, Westerwelle und Lindner beobachten. Wie das wohl Frau Merkel sieht?

imageWir leben in einer schönen Zeit. Alle denkbaren Informationen sind nur einen Klick entfernt. Freunde und Bekannte sind nur eine E-Mail entfernt. Wir verlie­ren nur mit denjenigen Kontakt, mit denen wir das auch wollen. Handys machen unser Büro mobil und uns jederzeit für die wichtigen Dinge erreichbar. SMS gehen schnell und halten uns auf dem Laufenden.

Die Geschwindigkeit der Zeit

Das ist auch notwendig. Denn wir müssen heute Entscheidungen schneller treffen als jemals zuvor. Denn die Welt verändert sich in einem unglaublich schnellen Tempo.

Über das Internet erfahren wir Nachrichten wenn sie passieren. Schlägt irgendwo in der Welt ein Wirbelsturm zu, wissen wir das noch schneller als unser Repräsentant vor Ort melden kann, dass unser dortiger Lagerbetrieb in den nächsten Tagen beeinträchtigt sein wird.

Vor einigen Jahren noch, hätten wir erst einige Tage später davon erfahren. Heute können wir unmittelbar reagieren.

Ganz nah dran

Es ist als fände alles nur ein paar Meter von uns entfernst statt. Daher können wir schnell unsere Aufmerksamkeit darauf richten und reagieren.

Vielleicht müssen wir sogar darauf reagieren, weil wir den Eindruck haben, wir wären so nah am Geschehen.

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image Entscheidungen, die wir schon einmal getroffen haben, treffen wir normalerweise auch beim zweiten oder dritten Mal auf die gleiche Weise.

Es sei denn, wir haben uns beim ersten mal geirrt und wir haben es gemerkt. Von der Natur her ist das sinnvoll. Denn warum sollen wir ständig Energie verschwenden, wenn das Ergebnis doch das gleiche sein wird?

Veränderungsgeschwindigkeit

Allerdings haben wir heute dabei oft ein Problem. Denn Informationen sind im Internetzeitalter schneller verfügbar als wir das vielleicht realisieren und der technische Fortschritt schafft ständig neue Alternativen.

Daher verändern sich die Bedingungen für unsere Entscheidungen schneller als wir oft wahrnehmen. Denn natürlich können wir nicht auf Verdacht hin erneut viele Stunden Arbeit in die Suche nach möglichen Veränderungen investieren.

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image Jeder von uns hat ständig mit Entscheidern zu tun. Vermutlich liegt es daran, dass wir alle Entscheider sind.

Viele von uns wenden daher einen Großteil unserer Zeit dafür auf, die Entscheidungen anderer zu beeinflussen.

Warum zum Beispiel haben wir Männer uns heute eine Krawatte umgebunden? Oder warum legen die meisten Frauen Makeup auf? Sicherlich auch, weil wir uns so besser gefallen. Allerdings trage ich in meiner Freizeit nicht immer eine Seidenschlinge um den Hals. Genauso wie die wenigsten Geschäftsfrauen dann Kostüm tragen.

Solche Äußerlichkeiten sind Teil unseres Einfluss-Rituals.

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image “Das Social Media Netzwerk Facebook hat im Monat Januar in Deutschland von 6 Millionen Nutzern auf 7 Millionen Nutzer zugelegt. Das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent.”

Treffen wir Entscheidungen, brauchen Informationen. Auf ihrer Grundlage erkennen wir, welche Alternative uns am besten ins Konzept passt.

Auch wenn uns gerne verkauft wird, dass Informationen neutral wären. Sie sind es nicht.

Ein Social-Media Marketer wird diese Meldung über Facebook anders wahrnehmen als ein Mittelständler, der sich gerade von der Krise erholt.

Ersterer wird von neuen Geschäftsmöglichkeiten sprechen. Denn Facebook ist für die meisten Firmen in Deutschland ein Buch mit sieben Siegeln.

Der Mittelständler wird vielleicht mit den Schultern zucken und sich wünschen, er könnte auch einmal ein Wachstum von 15 Prozent innerhalb eines Monats hinlegen.

Kontext

Informationen gewinnen ihre Bedeutung durch den Kontext in dem wir stehen. Daher sind sie niemals neutral. Auch wenn die Presse uns das jeden Tag so zu verkaufen sucht. Oft sind es gerade die Informationsverbreiter, die den Kontext dazu liefern.

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Fotolia_10285498_S_Maßstab Erfolgreiche Unternehmer machen nicht alles selbst. Sie sind auf gute Dienstleister und Lieferanten angewiesen. Hier sind wir allerdings mit dem Grundproblem jeder Entscheidung konfrontiert. Wir brauchen Informationen, um unser Gegenüber als den richtigen oder falschen Partner identifizieren zu können.

Manche Entscheider lassen sich über potentielle Partner große Dossiers anlegen, in den es nicht nur ums Geschäftliche geht. Nach dem Motto: Wenn der Geschäftsführer eines Lieferanten bereits mehrere gescheiterte Ehen hinter sich hat, werden auch seine Geschäftsbeziehungen nicht harmonisch verlaufen.

Von derlei Methoden halte ich allerdings nicht viel. Schließlich möchte ich ja auch nicht, dass andere mich ausforschen. Auch wenn ich damit nur verhindern will, dass meine potentiellen Kunden vor Langeweile sterben. 🙂

Persönliche Informationsgrenzen

Welche und wie viele Informationen wir über Partner einholen, hängt allein von unseren Entscheidungskriterien ab. Wenn wir sie festlegen, sagen wir damit, dass außer diesen Kriterien nichts anderes eine Rolle spielt.

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PreisballonWir treffen unsere Entscheidungen auf der Grundlage von Informationen. Zumindest glauben wir das. Die Realität sieht anders aus. Tatsächlich treffen wir unsere Entscheidungen meistens auf der Grundlage der einfach zugänglichen Informationen.

Kein Wunder also, dass bei einer Mehrzahl der Kaufentscheidungen der Preis die Hauptrolle spielt.

Allerdings hat der Preis meistens wenig mit dem zu tun, was wir in einer Situation wollen. Oder sagen Sie dem Autoverkäufer “Ich suche ein Auto für 42.320,- Euro”?

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