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image Wichtige Angelegenheiten erfordern unsere ungeteilte Aufmerksam­keit. Das klingt toll, lässt sich aber in der Realität kaum durchhalten. Denn wir leben in einer Störer-Kultur. Egal was wir gerade machen, es gibt immer eine kleine oder größere Störung.

Flucht funktioniert nur bedingt

Entziehen wir uns dem ganz bewusst, indem wir uns beispielsweise in Klausur begeben, stört uns das Fehlen von Störungen. 😮

Manche von uns werden dann ganz kribbelig. Denn sie wissen, normalerweise hätte es bereits einige wichtige Störungen gegeben. Nur weil wir in Klausur sind, heißt das ja nicht, dass sich die Welt nicht weiter drehte.

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499 Viele Entscheidungen, die wir treffen, führen nicht direkt zu einer Handlung, sondern zu weiteren Entscheidungen. So müssen wir nach dem Entschluss, in den Urlaub zu fahren, darüber nachdenken, wohin die Reise geht, welchen Veranstalter wir wählen, wo wir wohnen werden, was wir alles sehen wollen, etc.

Ich nenne so etwas einen Entscheidungsschwarm.

Schwärme bringen die Wissenschaftler in den letzten Jahren immer wieder zum Staunen. Denn zum einen sind sie Überlebenskünstler und zum anderen finden wir eine sog. Schwarmintelligenz wieder, die dem einzelnen Fisch oder der Ameise fehlt. Ameisenvölker lösen beispielsweise sehr komplexe Aufgaben, um wesentliche größere Insekten zu erlegen oder ihren Bau gegen Feinde zu verteidigen. Starenschwärme “erledigen” Raubvögel, in dem sie sie in die Mitte nehmen und so dicht fliegen, dass der Räuber nicht mehr fliegen kann und wie ein Stein abstürzt.

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