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Eine Millarde Chinesen – da können Unternehmer schon ins Schwärmen geraten. Aber auch, wer noch keinen Ansatzpunkt für diesen Markt sieht, überlegt sich, wie er von den Niedriglöhnen profitieren kann. Wer nicht schon seit Jahren dabei ist, wird von den Kollegen mild belächelt. “Da hat einer nicht rechnen können”, wird da gerne hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Eine Studie von Price Waterhouse Coopers (PWC) dürfte jetzt für einige Unruhe sorgen. Denn die meisten Unternehmern verlieren mit ihrem Fernostabenteuer Geld. So sind die Transportkosten bei steigenden Rohölpreisen ein Damoklesschwert, das inzwischen häufiger niederfährt, als es über den Köpfen der Entscheider hängt. Zudem sind die Qualitätsprobleme gravierend. Jedes gelieferte Teil muss aufwändig überprüft werden.

Fragt sich, wer jetzt milde lächeln darf. Viele Unternehmen sind sich der Kosten allerdings bewußt und nehmen sie in Kauf, um Ihre Produkte auf dem Boommarkt China absetzen zu können. Denn die Beamten vor Ort achten sehr genau darauf, wieviel chinesische Wertschöpfung darin steckt. Im Einzelfall kann ein chinesischer Lieferant sogar bis zu 30% teurer kommen, als sein europäischer Konkurrent.

Interessant werden diese Verflechtungen der europäischen und chinesischen Industrie vor dem Hintergrund der Unruhen in Tibet. Die politische Option eines Boykotts des Landes, gibt es eigentlich nicht mehr. Zu groß ist die Abhängigkeit unserer international agierenden Unternehmen.

Gut, dass ich mein Coaching ohne chinesische Unterstützung durchführen kann. 🙂

via SPON

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Grundsätzlich lesen Sie hier im Excellence-Blog nur originäre Inhalte. Allerdings habe ich meine Blogroll nicht aus Jux und Dollerei. Daher schreibe ich in der Rubrik “frisch aus der Blogroll” über andere spannende Beiträge aus der Blogosphäre.

Manchmal gibt es doch auch noch Überraschungen. Da hat die Financial Times Deutschland ein eigenes Unternehmerportal aufgebaut und ich wußte nichts davon. Zum Glück lese ich ja Thomas H. Lemkes Blog. Vielen Dank für den Tipp!

Hannes Treichel hat ein spannendes Beispiel für die Positionierung eines Apfels gefunden. Eines Apfels? Gleicht da nicht ein Apfel dem anderen? Ja und nein. Lassen Sie sich überraschen. 🙂

Jörg Weisner geht dem Wirtschaftsfaktor “Lächeln” nach. Oder wie es mein guter Freund Graham P. Rogers ausdrücken würde: “Hängen Sie Mal öfters die Zähne zum Trocknen raus – die sind dafür gemacht!” 😛

In “Vorsicht Persönlichkeitsentwicklung” macht sich Roland Kopp-Wichman Gedanken, wohin unsere Lebenszeit fließt und hat auch gleich einen WebTipp, um Alltagsprobleme schneller zu lösen.

Jochen Mai macht sich seit Tagen sehr viel Gedanken um unseren Ruf im Google-Netz (the net formerly known as the internet) 😉 . Sein Projekt “Reiner Fakemann” geht in die zweite Runde und da geht’s um die Rufpolitur. Ergänzend dazu, schreibt er, inwiefern der Ruf im G-Netz heute bei Personalentscheidungen eine Rolle spielt. Und gibt dann gleich noch eine Anleitung, wie wir selbst an unserem Ruf arbeiten können. Damit das alles nicht reine Theorie bleibt, gibt’s auch gleich ein Zwischenfazit, was die Rufpolitur in einem Zeitraum von drei Tagen gebracht hat. 🙂