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imageMeine Blogger-Kollegin Gitte Härter verwendet in Unternehmenskick eine schöne Metapher. Wer Seilspringen erlernen will macht ähnliche Erfahrungen, wie ein Unternehmensgründer.

Ich selbst habe vor einigen Jahren das Jong­lieren gelernt. Das Prinzip, wie es funktionieren muss, hatte ich schnell ver­stan­den. Doch mein Körper wollte nicht so, wie ich das wollte.

Verstehen ist nicht alles

Zudem gab es noch das eine oder andere zu lernen. Zum Beispiel kommt es beim Jonglieren so gut wie gar nicht aufs Fangen an. Viel wichtiger ist der Wurf. Denn landet der in der Raumecke, müsste selbst Manuel Neuer kapitulieren. Die Würfe müssen so exakt sein, dass der Ball fast direkt in der anderen Hand landet.

Da drängt sich der Vergleich mit Entscheidungen geradezu auf. Wir müssen wissen, wo uns unsere Entscheidung hin führen soll. Die Alternative, die wir dann suchen, sollte uns so nah wie möglich daran heranführen.

Zeitmangel ist die Folge schlechter Entscheidungen

Schlechte Entscheidungen verursachen uns oft später so viel mühevolle Konsequenzen in der Umsetzung, wie der besagte Ball, der in die Ecke fliegt. Zeitmangel hat oft etwas damit zu tun, dass wir Entscheidungen wieder einfangen müssen, die völlig daneben gegangen sind.

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In “Wir retten keinen Musterknaben” habe ich darüber geschrieben, dass eine kaum fassbare Summe an Geld ausgegeben wird, eine Wirtschaft zu retten, die unsere Welt mittelfristig in den Klimakollaps treibt.

Den einen oder anderen mag das empören. Doch sind wir als Privatentscheider wirklich besser? Wieviel Menschen rennen einem Menschen nach, der ihre Liebe gar nicht wert ist? Wie viele Führungskräfte halten an einem Job fest, der sie krank macht? Wie viele Unternehmer geben ihr letztes Hemd, um ein Unternehmen zu retten, das noch nicht mal eine mittelfristige Überlebenschance hat?

Wir halten gerne an dem Bekannten fest, egal wie schlecht es ist. Dabei können wir die Energie, die in solchen Situationen steckt nutzen, um endlich reinen Tisch zu machen.

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