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In diesem Beitrag schreibe ich darüber, wie wir Mindmapping für unser Entscheider-Tagebuch einsetzen. Einerseits sparen wir so Zeit ein, andererseits nutzen wir die Fähigkeiten beider Gehirnhälften.

Wer Tagebuch führt, der gewinnt Klarheit und arbeitet bewusst an sich und seinen Zielen. Ich werde allerdings auch immer wieder von Menschen angesprochen, die den Zeitaufwand scheuen.

Es stimmt. Die fünf Fragen am Morgen kosten etwas Zeit. Wobei ich selten länger als eine Viertelstunde damit beschäftigt bin.

Anders ist das mit der Ventilfunktion. Wenn ich mich z.B. über jemanden geärgert habe oder eine Situation mich belastet, dann schreibe ich darüber.

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Freunde moderner Technik propagieren immer wieder das papierlose Büro.

Marcel Widmer schreibt in seinem von mir sehr geschätzten Jobblog davon, wie er von der Organisation seines Lebens via PDA wieder abgekommen ist, ihm das Arbeiten damit “irgendwie kalt” vorkam.

Ich kenne das Problem auch. Auf der einen Seite schätze ich die Struktur, einer intelligenten Software, auf der anderen Seite verfluche ich sie, weil meine rechte Gehirnhälfte auf Urlaub geschickt wird. Bestes Beispiel: der Mindmanager. Eigentlich ein tolles Programm. Nur leider “malt” der Anwender keine Mindmaps mehr. Dieser kreative Aspekt macht Mindmapping aber so mächtig. Der Erfinder der Methode Tony Buzan, stellt das in seinen Büchern klar heraus. Wer dagegen eine gestylte Mindmap per Computer erstellt, erntet vielleicht anerkennende Blicke, aber lässt sein kreatives Potential einfach stecken.

Vor Jahren habe ich jeden Morgen in ein Computer-Journal geschrieben und damit ganz leidliche Ergebnisse erzielt. Als der PC auf einer Urlaubsreise nicht zur Verfügung stand, habe ich mir eine Kladde gekauft und wieder alles handschriftlich notiert. Der Unterschied zwischen den beiden Medien war so groß, wie Tag und Nacht. Meine Kreativität ist von einem Hoch zum nächsten geeilt und meine Genialität – nun, das müssen meine Kunden beurteilen 😎

Seitdem arbeite ich das Meiste wieder auf Papier aus und bringe es später dann in den Computer. Trotz des Doppelaufwands bin ich damit produktiver als vorher. 🙂

Vielleicht werde ich das eines Tages ändern. Dann nämlich, wenn elektronisches Papier sich genauso verhält, wie das Original und Computer meine Handschrift entziffern können. Das allerdings ist eine Aufgabe, die selbst mir hin und wieder schwer fällt 😉

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“Was muss denn alles in einer unternehmerischen Vision enthalten sein?”

Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt. Darin schwingt die Befürchtung mit, dass es wie in der Schule nur eine richtige Lösung gibt.

In der Vergangenheit bin ich dabei so vorgegangen, dass wir alles aufgenommen haben, was der Unternehmer sich vorstellen kann. Das führt dazu, dass jeder seine individuelle Vision hat. Bei dem einen sind finanzielle Ziele enthalten, beim anderen mehr Ziele der persönlichen Fortentwicklung durch den Aufbau des Unternehmens.

Wichtig ist nur, dass die unternehmerische Vision für ihren Schöpfer motivierend ist und er sich vorstellen kann, wie er sie umsetzt.

Vielleicht denken Sie jetzt, kein Problem, meine Vision ist der große Lottogewinn und meine Umsetzung ist der Kauf eines Lottoscheins. 😛

So soll es natürlich nicht laufen. Die Umsetzung darf fordernd sein, aber Sie muss weitestgehend im Kontrollbereich des visionären Unternehmers liegen. Wenn Sie z.B. der innovativste Betrieb in Ihrer Branche sein wollen, dann sollten Sie sich vielleicht überlegen, wie Sie sich im Bereich Innovationsmanagement weiterbilden können und dafür terminierte Teilziele in Ihrem Umsetzungsplan festlegen.

Eine unternehmerische Vision geht zwangsläufig nur bis zum Rand Ihres Vorstellungsvermögens. Das macht aber nichts, denn auch so haben Sie Ihre Richtung. Im Laufe der Umsetzung erweitert sich auch Ihre Vorstellungsvermögen und Sie erweitern und konkretisieren Ihre Vision.

Struktur einer unternehmerischen Vision

Manchmal ist es vielleicht schwierig, eine Vision ohne eine Struktur zu bilden. Daher habe ich Ihnen hier eine Struktur-Mindmap beigelegt. 🙂