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SchachViele verstehen unter »Positionierung« in erster Linie eine Marketingaussage. Du, lieber Markt, sollst mich so und nicht anders wahrnehmen. Zum Beispiel könnte sich ja jemand als »der frische Wind im Unternehmen« positionieren.

Unabhängig davon, ob dieses Angebot wirklich gesucht ist, kostet jede Positionierung Geld und Zeit. Unser Marketing-Material muss eine gute Geschichte erzählen und wir brauchen Veröffentlichungen, in denen wir den »frischen Wind« glaubwürdig vertreten.

So weit so gut. Die ersten Kunden werden aufmerksam und wir sprechen mit ihnen darüber, was wir für sie tun können. Nicht selten kommt es dann schon zum Lackmustest.

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hemdtaschenmanager

Entscheidungen geben unserem Handeln eine Richtung. Daher braucht ein Entscheider eine Vision. Das weiß doch jedes Kind! 🙂 Wie sieht das aber bei einem Ma­nager aus, der in einem großen Unterneh­men Karriere macht?

Welche Freiheiten hat ein Manager?

Sein Einfluss auf die Mission (was ist mein Auftrag) und die Vision seines Arbeitgebers ist gering. Wenn ihm die Vision des Unternehmes nicht passt, ist er also zur Sinnlosigkeit verdammt. Denn jede Entscheidung, die er richtigerweise an der Unternehmens-Vision orientiert, könnte ihm gegen den Strich gehen.

Ich bedaure das sagen zu müssen, aber die wenigsten Unternehmen verfügen über eine Vision, die dem Entscheider eine Richtung geben würde. Hier zum Beispiel die Vision von Siemens und hier die Vision von der Siemens Tochterfirma PTD.

Bei einer Vision geht es ja nicht darum, ein Streberdokument zu verfassen, sondern sie soll den Menschen mitnehmen, ihn sowohl vom Verstand als auch emotional begeistern. Dazu muss jeder Mitarbeiter in der Lage sein, die Vision auch in eigenen Worten wiederzugeben. Im Falle der Siemens AG sind die Worte zu schwach und zu wenig konkret im Falle der Firmen-Tochter würde ich eher einen Knoten in der Zunge bekommen, als die mit der Mission vermixte Vision wieder geben zu können. 😮 Weiterlesen

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Die 7 Erfolgsprinzipien Ihrer Entscheidung in meinem gestrigen Beitrag haben gezeigt, wie wir unsere Entscheidungen organisieren, um großartige Entscheidungen zu treffen.

Hinter jedem dieser  7 Erfolgsprinzipien liegt allerdings auch ein ganz eigener Nutzen ganz unabhängig von jeder Entscheidungssituation.

Vision

Ich treffe immer wieder Menschen, die sich nicht trauen, sich ein Bild einer weiter entfernten Zukunft auszumalen. Was wäre, wenn es das falsche Bild ist? Ich glaube, ein falsches Bild hat in etwa so wenig Auswirkung, wie gar kein Bild von der Zukunft. Das falsche Bild motiviert mich nicht. Ich werde es daher schnell vergessen und weiterhin nach Gelegenheit entscheiden.

Wir können also nichts falsch machen.

Wer dagegen eine klare Vorstellung davon hat, wo er hin will, wird sich durch dieses Bild jeden Tag aufs Neue motivieren. Ob wir uns die richtige Vision von der Zukunft erarbeitet haben, wird daher ganz von selbst klar.

Ich habe Menschen gesehen, die danach geradezu losgestürmt sind, ihr Schicksal anpackten und viele Unannehmlichkeiten in Kauf nahmen. Gleichzeitig hatten sie ein Leuchten in den Augen, das wir sonst eher selten zu sehen bekommen. Die gleichen Menschen hatten vorher mehr oder weniger in den Tag hinein gelebt und sich nur schwer motivieren können.

Wer seine Vision kennt, gestaltet sein Leben. Hinter allem was er tut, steckt eine Absicht. Könnte das besser sein, als Tag ein Tag aus auf eine “günstige Gelegenheit” zu warten? 🙂

Alle, die sich jetzt schlecht fühlen, weil sie noch keine eigene Vision haben: Du bist nicht allein. Die Mehrheit schafft es nicht, sich eine eigene Vision zu schaffen. Ich arbeite daher gerade an einem Audio-Programm, um das zu ändern. 🙂

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image Zweifeln Sie manchmal an Ihren Fähigkeiten als Entscheider?

Das sollten Sie nicht! Das Ent­schei­den an sich, ist eine Fähig­keit, die die Natur uns geschenkt hat. Wir treffen täglich bis zu 20.000 Entscheidungen, ohne dass wir viel Aufhebens darum machen. Jeder kann es also. Nur ist nicht jeder nachher mit den Ergebnissen zufrieden.

Dafür gibt es Gründe. Die Qualität meiner Entscheidung hängt davon ab, wie gut ich sie organisiere. Und hier liegt der Hund begraben.

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image Robert Schmitz freut sich auf seine Wandertour, die ihn von Hierstadt nach Sinnigen führen wird. Auf den Karten sieht die Strecke ganz einfach aus.

Aber kaum hat er Hierstadt verlassen, beginnen die Pro­ble­me.

Schlecht beschildert

Wegweiser gibt es kaum und keiner weist nach Sinnigen. Vielmehr sind es Orte, wir Reichmannsdorf, Wolkenkuckucksheim und Verschul­din­gen.

Eigentlich müsste es laut Karte auch Spardorf geben. Aber die Leute, denen Robert begegnet lachen nur. Es sei so klein, dass die meisten es nur von Erzählungen kennen.

Schlechter Rat

Überhaupt ist es offensichtlich keine gute Idee, andere Wanderer nach dem Weg zu fragen. Zum einen haben viele von Sinningen gar nicht gehört und andere führen ihn auf gut ausgebaute Wege, die sich bald als Sackgasse erweisen.

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imageAm Anfang ist alles immer ganz einfach. Treffen wir eine Entscheidung, wissen wir, dass sie allein unsere Zukunft betrifft. Anders sieht es aus, wenn wir uns bereits etwas aufgebaut haben.

Ich stelle immer wieder fest, dass viele von uns über kurz oder lang in einer Falle landen. Wir machen uns mehr Gedanken um das Bestehende als über die Zukunft.

Die gelebte Fehlentscheidung

“Ich habe mir jetzt soviel aufgebaut. Das kann ich jetzt nicht einfach aufgeben”. Dieser Satz könnte von vielen Menschen kommen, die mit ihrem derzeitigen Leben nicht zufrieden sind.

Also machen wir einfach mit unserer gelebten Fehlentscheidung weiter. Aber es wird nicht besser. Natürlich kommt irgendwann die Pensionierung. Aber was hilft das?

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image Unterhalten wir uns mit kleinen Kindern, so ist für jedes klar, dass es eines Tages etwas Besonderes leisten wird. Das mag damit zu tun haben, dass sich Kinder so schnell ent­wickeln, dass es beinahe jeden Tag etwas Neues an sich zu entdecken gibt.

Es mag auch an den Eltern liegen, die ihre Kinder ermutigen, die Welt zu erkunden.

Die Gründe sind letztlich egal. Denn diese Klarheit weicht schnell.

Sinnverlust

Wir Erwachsene tragen stattdessen oft ein dumpfes Gefühl mit uns herum, dass die Dinge nicht richtig sind. Vorgesetzte und andere, die Einfluss auf unser Leben haben, können es uns nie recht machen und eine tiefe Unzufriedenheit mach sich breit.

Was fehlt ist oft ganz einfach. Wir suchen den Sinn in unserem Leben uns können ihn in den Spuren die wir hinterlassen nicht erkennen.

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image Als ich den Betrag “Die Logik des Erfolgs” schrieb, wurde mir selbst klar, wie viel uns unser kleines schnuckeliges Mittel­klas­se­da­sein kostet.

Jeder hat dabei natürlich einen anderen Aus­gangspunkt.

Wenn unser Selbstvertrauen gerade am Boden liegt, kostet uns das mehr, als wenn wir noch keine klare Vorstellung von unserer Zukunft haben.

Fehlende Klarheit in der einen oder anderen Ent­schei­dungs­situation ist zwar nicht schön, solange wir aber wissen, was wir langfristig erreichen wollen, lässt sich das ausgleichen.

Schaffen wir es nicht, unsere Gestaltungsmacht in Lösungen umzusetzen, hilft es uns wenig, dass wir eigentlich wissen, was wir wollen. Denn wir bekommen es nicht.

Engpässe sind unvermeidlich

Alles hängt zusammen und baut aufeinander auf. So kann es leicht passieren, dass wir den einen oder anderen Engpass entwickeln und uns nicht darüber im Klaren sind.

Wir leben dann unter unseren Möglichkeiten und wissen nicht so recht warum.

Wir können allerdings eine Vorstellung davon bekommen, wenn wir genauer hinschauen.
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Wegweiser Erfolg Der Mensch ist das einzige Wesen auf diesem Planeten, das sich seine Lebensumstände nach seinen eigenen Ideen formt. Einige machen das ausgesprochen gut, andere dagegen sind Teil der Idee eines anderen.

Der gesellschaftliche und technische Fort­schritt bringt es mit sich, dass wir fast unabhängig von unserer Geburt alles erreichen können.

Selbstvertrauen

Dieses “Alles” bestimmen wir durch unserer Vertrauen in uns selbst. Wie vieles andere auch, lernen wir das schon in unserer Kindheit. Da unser Selbst die wichtigste Ressource ist, mit der wir arbeiten, bestimmt unser Vertrauen darin, das Maximum, was wir erreichen können.

Es ist wie mit einem Auto. Trauen wir ihm nicht zu, dass es schneller als 80 Km pro Stunde sicher fahren kann, werden wir auch auf der Autobahn selten schneller sein. Auch wenn der Hersteller es für 180 Stundenkilometer ausgelegt hat.

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image Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Menschen und ihren Entscheidungen. Ich habe dabei kleine und große Menschen, dicke und dünne, extrovertierte und introvertierte Menschen kennengelernt. Menschen mit großem Ego und manche mit fast keinem.

Ein Sache war aber immer hervorstechend.

Einige sahen sich selbst als etwas Besonderes an. Sie trauten sich zu, ein besseres Leben zu haben und wussten nur noch nicht, wie dieses bessere Leben aussah.

Alles was sie anfingen wurde ein Erfolg. Sie fühlten sich davon zwar selten erfüllt, aber zumindest mussten sie sich um Geld keine Sorgen machen.

Viele andere aber waren mutlos, glaubten nicht an sich selbst und steckten irgendwie im Leben fest. Die persönlichen Pleiten wiederholten sich ständig und verschütteten damit das eigene Selbstwertgefühl immer tiefer.

So überzeugen wir jeden

Ganz egal, ob wir nun die eigene Vision umsetzen wollen oder an der Kopie eines Wohlstands im Mittelstand arbeiten. Wir brauchen Selbstvertrauen, um Erfolg zu haben.

Wir können niemandem etwas geben, was wir nicht haben. Daher können wir auch niemanden von uns selbst überzeugen,  wenn wir von uns selbst nicht überzeugt sind.

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