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Mission, Auftrag, Delphi, Orakel Wenn ein großes Gebäude gebaut werden soll, gibt es eine feierliche Grundsteinlegung. Oft werden bekannte Persönlichkeiten gebeten, den ersten Spatenstich zu tun. Denn der Grundstein ist der erste Stein, an dem sich das ganze Gebäude ausrichtigen wird.

Wir haben auch so einen Grundstein für unser ganzes Handeln. Bei manchen wird dieser Grundstein als Leitmotiv, bei anderen als Losung oder Wahlspruch bezeichnet. Ich nenne es meinen Auftrag vom Markt, meine Mission.

Auf Autopilot

Die meisten Dinge über den Tag machen wir unbewusst. Wir haben auf Autopilot geschaltet. Daher ist vielen ihre Mission nicht bewusst. Sie leben sie nicht. Intuitive Menschen sind im Vorteil. Da sie auf ihr Unterbewusstsein vertrauen, leben sie meistens auch ihre Mission.

Doch auch das hat Nachteile. Denn wer eine Mission nicht kennt, kann auf ihrer Basis auch kein Bild von der Zukunft entwerfen.

Fehlgeleitete Intuition

Zudem lernt unser Unterbewusstsein über die Zeit viel Nützliches und ebenso viel Schädliches.

Zum Beispiel empfinden wir oft auf völlig unerklärliche Weise Angst vor alltäglichen Aufgaben. Nicht wenige hochbegabte Menschen bringen es nicht fertig, einen Telefonhörer in die Hand zu nehmen und mit einem potentiellen Kunden zu sprechen. Die Angst vor der Kaltakquise ist irrational. Denn es droht keine existentielle Gefahr.

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Wer gute Entscheidungen treffen will, muss wissen wo er in einigen Jahren stehen will. Damit haben allerdings viele Menschen Probleme. Zum einen fällt es ihnen schwer, ein langfristiges Bild Ihrer Zukunft zu entwerfen, zum anderen ist eine neue erschaffene Vision nicht automatisch die richtige.

Der unbeteiligte Visionär

Es ist frustrierend. Da hat es jemand geschafft, eine Vision für sich zu entwerfen und müsste jetzt mit voller Motivation in die Zukunft steuern. Er hat alles klar ausgearbeitet. Die neue Vision ist so toll, dass ihn viele andere darum beneiden und sich wünschen, sie könnten auch so eine Vision entwerfen.

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ichwillwasichmuss Gestern haben wir herausgefunden, dass wir in der Mehrzahl der Fälle gar nicht wissen, was wir selbst wollen. Wir wissen zwar, was andere für uns wollen. Denn wir sind es gewohnt, uns von unserer Umgebung beeinflussen zu lassen. Das ist auch wichtig für uns. Denn während unserer Kindheit sollten wir lernen was wir tun und lassen sollen, um mit anderen Menschen zurecht zu kommen.

Als Kinder haben wir wenig eigene Handlungsoptionen und sind abhängig von unseren Eltern. Allerdings als Erwachsene können wir die Dinge selbst in die Hand nehmen und unser Leben nach unseren Vorstellungen gestalten.

Schwierig gestaltet sich das nur, wenn wir die Annehmlichkeit zu schätzen gelernt haben, dass andere für uns denken. Wenn wir konstant zulassen, dass andere uns sagen können, was wir zu wollen haben, fehlt uns ein wichtiger Schritt in unserem Leben.

Allein sind wir damit freilich nicht. Denn schon seit Anbeginn der Zeit haben sich Menschen Führungspersönlichkeiten angeschlossen und deren Vorstellungen umgesetzt.

Alle Forscher sind sich allerdings einig. Wir haben genau die gleiche Ausstattung, wie solche Macher. Wir alle haben ein Gehirn, das eigenes Denken zulässt und die überwältigende Mehrheit der Menschen hat zwei Arme und zwei Beine und alles andere was dazu gehört.

Das Einzige was uns unterscheidet: Macher wissen was sie WIRKLICH wollen, während Ließchen und Hänschen Müller das nicht wissen.

Dabei gibt es zahllose Wege, es für sich herauszufinden.

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Augen

Seit Jahren leben Sie in derselben Stadt. Sie kennen jede Ecke und wissen, wo Sie was bekommen, kennen die Geheimtipps. Sie sind also ein Ortskundiger. Interessant wird es, wenn Sie Besuch bekommen. Denn der “sieht” die Stadt mit ganz anderen Augen: “Toll, schau mal der Schlossturm leuchtet ja richtig in der Sonne” und “das ist ja mal eine einmalige Fußgängerzone!”

Kleine Augenoperation

Plötzlich sehen auch wir unsere Stadt mit den Augen des Ortfremden und entdecken sie neu. Ich finde solche Momente immer spannend. Denn wir “sehen” ja das Offensichtliche, das die ganze Zeit vor unserer Nase stand. Aber das Gewohnte kann ja nicht besonders sein, oder?

Sichtung der eigenen Mission

Genau so ist es auch wenn wir unsere eigene Mission entdecken wollen; unsere Aufgabe im Leben. Wer seine Mission kennt, wird alle Herausforderungen auf der Grundlage seiner Talente, Fähigkeiten und Interessen, also seiner Stärken angehen.

Gestern telefonierte ich mit einem Leser meiner Entscheider-Bibel. Er tat sich schwer damit, den roten Faden in seinem Leben zu finden, der die Kernidee für die Mission liefert.

Mit neuen Augen

Sein Problem: Er ist der “Ortskundige” und alles was ihn ausmacht ist selbstverständlich für ihn. So sucht er nach dem Neuen, nach dem Besonderen und kann es nicht finden, obwohl es vermutlich direkt vor seiner Nase ist.

Was kann er also tun, um sich mit den Augen eines Anderen zu sehen?

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