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image Ob es Geschichte ist, weiß man immer erst hinterher. Doch die Zuschauer der Amtseinsetzungs-Feierlichkeiten von Präsident Barack Obama können mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass sie Zeuge eines geschichtlichen Ereignisses wurden. Hier in Deutschland wird man insbesondere als nativer Deutscher dem Thema Diskriminierung nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Doch für die Amerikaner wurde ein Durchbruch erzielt.

Besonders interessant finde ich, dass Obama die Diskriminierungskarte nie so gespielt hat, wie beispielsweise ein Jesse Jackson. So ist es ihm tatsächlich gelungen, die Menschen “farbenblind” zu machen. Für seine Wähler zählte vermutlich, was er tun wird und nicht zu welcher Minderheit er gehört. Darin ist er auch seinen ganzen Wahlkampf über authentisch geblieben. Selbst über Parteigrenzen hinweg integriert er und schüttet die Gräben von Jahrzehnten zu.

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