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“Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung!”

Kennen Sie auch diesen Spruch? Viele Menschen, die ihn nachbeten, fühlen sich im Recht damit.

Er hat in etwa die gleiche Qualität, wie wenn ich im Stau als Beifahrer sage: “Wer nicht fährt, kommt auch wo an.”

Oberflächlich betrachtet ist das zwar richtig, aber ohne dahinter liegende Absicht erwähnen wir nur das Offensichtliche. Die Absicht macht aus dem Überflüssigen einen Irrtum.

Der Fahrer wird aus gutem Grund nicht reagieren. Denn wenn er jetzt Gas gibt, hängt er danach im Stoßfänger des Vorausfahrenden.

Der Entscheider hat auch einen guten Grund, die Entscheidung jetzt (noch) nicht zu treffen. Würde er sich von uns dazu verleiten lassen, irgendeine Entscheidung zu treffen (unsere Absicht), dann wäre das nicht nur wenig souverän, es wäre auch falsch.

image »Will ich mich verschulden und mein Leben lang ab­bezahlen, will ich aufgeben oder einen Geschäfts­part­ner übers Ohr hauen?«

»Am liebsten keines davon. Aber ich wähle das klein­ste Übel und ver­schulde mich.«

Entscheidungen geben unserem Handeln eine Rich­tung. Ein Ziele Coach würde vielleicht betonen, dass Entscheidungen dazu dienen unsere Ziele umzuset­zen. Aus seiner Perspektive ist auch diese Ein­schät­zung absolut richtig.

Der lästige Alltag

Allerdings sehen wir das oft im Alltag ganz anders.

Entscheidungen stellen uns dann vor ganz eigene Probleme. Denn oft »müssen« wir entscheiden. Wir stehen vor einigen meist weniger attraktiven Alternativen und können uns gar nicht erklären, wie es dazu kommen konnte. 😯

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image “Das Social Media Netzwerk Facebook hat im Monat Januar in Deutschland von 6 Millionen Nutzern auf 7 Millionen Nutzer zugelegt. Das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent.”

Treffen wir Entscheidungen, brauchen Informationen. Auf ihrer Grundlage erkennen wir, welche Alternative uns am besten ins Konzept passt.

Auch wenn uns gerne verkauft wird, dass Informationen neutral wären. Sie sind es nicht.

Ein Social-Media Marketer wird diese Meldung über Facebook anders wahrnehmen als ein Mittelständler, der sich gerade von der Krise erholt.

Ersterer wird von neuen Geschäftsmöglichkeiten sprechen. Denn Facebook ist für die meisten Firmen in Deutschland ein Buch mit sieben Siegeln.

Der Mittelständler wird vielleicht mit den Schultern zucken und sich wünschen, er könnte auch einmal ein Wachstum von 15 Prozent innerhalb eines Monats hinlegen.

Kontext

Informationen gewinnen ihre Bedeutung durch den Kontext in dem wir stehen. Daher sind sie niemals neutral. Auch wenn die Presse uns das jeden Tag so zu verkaufen sucht. Oft sind es gerade die Informationsverbreiter, die den Kontext dazu liefern.

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