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Sorge »… und dann habe ich den größten Schwachsinn überhaupt gemacht! Können Sie sich vorstellen, dass ich den Mann gefeuert habe?«

Realität ist so eine Sache. Aufgrund der Art, wie wir Informationen verar­beiten, sehen wir nur das was wir sehen wollen bzw. was Teil unserer Erfahrungswelt ist.

Allerdings bewerten wir viele Dinge, die zunächst einfache Fakten sind. Im Beispiel könnte der Unternehmer auch einfach sagen, » … daraufhin habe ich ihm gekündigt. Jetzt be­reue ich das …«

Wer entscheidet, bewertet seine Handlungsalternativen. Dabei spielt das Selbstbild eine große Rolle. Unser Unterbewusstsein nimmt alles für bare Münze, egal ob wir nur »Drama« machen oder sogar bewusst unser Licht unter den Scheffel stellen.

Achten Sie in den nächsten Tagen einmal darauf, wie oft sie die Dinge unnötig einfärben und welche Konsequenzen das für Ihre Entschei­dungen haben könnte.

image Wir alle haben täglich mit Fakten zu tun. Sie sind unbestechlich und sind die wichtigste Grundlage für Entscheidungen. Leider verlieren sie ihre Neu-tralität, sobald wir sie wahr-nehmen. Denn wir entscheiden, was sie für uns bedeuten.

Der Junior

Bernhard Redemacher* ist Junior-Unternehmer und wird in nicht allzu ferner Zeit die Firma seines Vaters übernehmen. Allerdings scheint das ein schwerer Job zu sein. So erzählt er letztens, dass sie aufgrund von Qualitätsproblemen sich einen neuen Lieferanten suchen mussten. Kurz zuvor hatte ein Wassereinbruch die eine halbe Monatsproduktion vernichtet. Im Rahmen der Krise musste das Unternehmen eine ganze Produktlinie einstellen und etwas Neues entwickeln. Rademacher Junior ist also nicht zu beneiden.

Der Senior

Auch wenn der Junior eines Tages das Zepter übernehmen wird. Noch ist Otto Rademacher* der Senior-Unternehmer und er scheint jenes beneidenswerte Leben zu führen, das der Junior vermissen lässt.

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