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image Unsere Gene machen jeden von uns einzigartig. Jeder von uns ist ein Individuum. Doch wie einzigartig ist unser Leben? Meistens nicht so sehr. Denn wir gehen die gleichen Wege, die viele andere auch schon gegangen sind.

Wir befolgen die Regeln unse­rer Gemeinschaft. Denn egal wie einzigartig wir sind, allein können wir nichts bewirken.

Regeln

Viele Regeln sind sehr sinnvoll. So sollen alle unsere Kinder die Schu­le durchlaufen, um das Wissen und die Fähigkeiten der Generationen vor uns zu erwerben.

Regeln veralten. So war es früher eine Tugend, von Anfang bis Ende seines Arbeitslebens bei einem Arbeitgeber zu bleiben. Heute sehen wir es als flexibel an, wenn einer alle zwei Jahre den Job wechselt.

Gemeinschaft

Die Zeiten ändern sich. Aber sie tun es langsam. Denn die meisten Menschen warten auf die Mehrheit, bis sie selbst etwas verändern. Sie bleiben lieber im Schutz der Gemeinschaft.

Die Anonymität der Gemeinschaft schützt uns und ist gleichzeitig un­ser größter Fluch. Denn wir vergessen über die Gemeinschaft unsere Individualität.

Jeder von uns ist dazu bestimmt, seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen. Nicht die ausgetretenen Pfade, die unsere Gesellschaft im Rahmen ihrer Regeln anbietet sind unser Schicksal. Sondern unseren Sinn und unsere Erfüllung finden wir meist abseits davon.

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image Vieles von dem was wir heute tun ist anerzogen. Kommt jemand mit ausgestreckter Hand auf uns zu, haben die meisten Menschen den Reflex, die Hand zu schütteln. In anderen Kulturen ist das Händeschütteln nicht üblich. Daher würde die ausgestreckte Hand auf wenig Verständnis stoßen.

Wenn ich “anerzogen” sage, meine ich eigentlich konditioniert. Automatisch würden wir die Hand reichen, außer wir konzentrieren uns bewusst darauf, es nicht zu tun.

Spielregeln

Aber warum sollten wir das? Hier geht es um die Spielregeln unserer Gesellschaft. Da ist es gut, wenn wir darüber nicht weiter nachdenken müssen.

Dem einen oder anderen von uns ist es schon passiert, dass wir jemanden die Hand reichten, der sie geflissentlich übersah. Na viel Glück, sollte dieser Regelbrecher jemals etwas von uns brauchen. :mrgreen:

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Weihnachtsmütze Das vierte Adventswochenende. Da bedeutet jeder Tag viel Stress. Denn Weihnachten kommt dieses Jahr wieder so unerwartet. Fast möchte man sich wünschen, dass es einen festen Termin im Jahr hätte! :mrgreen:

Wir Erwachsene haben oft die Fähigkeit verloren, uns dem Zauber dieser Zeit hinzugeben. Das mag an Leistungsgesellschaft, Areligiosität und Kinderlosigkeit liegen, hat aber auch etwas mit unserem Selbstverständnis zu tun.

“Ich muss noch Geschenke für die halbe Familie finden!” Das hören wir in diesen Tagen oft, manchmal sogar aus dem eigenen Mund.

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499 Viele Entscheidungen, die wir treffen, führen nicht direkt zu einer Handlung, sondern zu weiteren Entscheidungen. So müssen wir nach dem Entschluss, in den Urlaub zu fahren, darüber nachdenken, wohin die Reise geht, welchen Veranstalter wir wählen, wo wir wohnen werden, was wir alles sehen wollen, etc.

Ich nenne so etwas einen Entscheidungsschwarm.

Schwärme bringen die Wissenschaftler in den letzten Jahren immer wieder zum Staunen. Denn zum einen sind sie Überlebenskünstler und zum anderen finden wir eine sog. Schwarmintelligenz wieder, die dem einzelnen Fisch oder der Ameise fehlt. Ameisenvölker lösen beispielsweise sehr komplexe Aufgaben, um wesentliche größere Insekten zu erlegen oder ihren Bau gegen Feinde zu verteidigen. Starenschwärme “erledigen” Raubvögel, in dem sie sie in die Mitte nehmen und so dicht fliegen, dass der Räuber nicht mehr fliegen kann und wie ein Stein abstürzt.

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