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ArtRagepro “Das haben wir immer schon so gemacht”. Mit diesem Satz werden wir gerne konfrontiert, wenn wir von außen zu einem Unternehmen stoßen. Jedes Unternehmen standardisiert seine Routineaufgaben.

Der Entscheider macht sich dann keine Gedanken mehr darum, was das eigentliche Ziel ist oder welche Handlungsalternativen es gibt. Und weil man es ja schon “immer” so macht, gibt es auch keine Widerstände zu befürchten.

Wenn-Dann anstatt Entscheidung

Wir können hier von einer Wenn-Dann-Regel sprechen. Also zum Beispiel: “Wenn der Überlauf des Prozessbeckens voll ist, muss die Produktion angehalten werden, um den Inhalt in Tanks zur Entsorgung abzufüllen.” Das ist sehr bequem und gibt Sicherheit

Bedrohung einer Idylle

Kommt dann einer von außen mit neuen Ideen, schlägt ihm die pure Ablehnung entgegen. Ich stelle dann regelmäßig fest, dass der Entscheider selbst nicht weiß, warum die gewählte Vorgehensweise die einzig richtige sein soll.

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Nichts ist so schwer, wie das eigene Verhalten zu verändern. Denn der Alltag verschlingt die meisten guten Vorsätze. In diesem Artikel lesen Sie, wie Sie trotzdem die Veränderung schaffen.

Vor kurzem konnten wir die Lebensgeschichte von Reinhard Mohn im Fernsehen sehen. Darin beschreibt ein langjähriger Begleitung den Unternehmer so: “Er war eine echte Führungspersönlichkeit. Er hörte sich immer an, was die Leute zu sagen hatten und ließ sie ausreden. Am Ende traf er seine Entscheidung.”

Meistens erleben wir es anders. Viele Menschen  lassen ihr Gegenüber seine Gedankengänge nicht zuende bringen und unterbrechen ihn schon lange vorher. Vielleicht hat sich der eine oder andere gedacht, “das mache ich ab jetzt auch”.

Kaum tauchen wir dann wieder in unseren Alltag ein, ist dieser Vorsatz aber schon vergessen und wir merken dann vielleicht nicht einmal, dass wir ihn gerade brechen, wenn wir das nächste Mal jemandem ins Wort fallen.

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Routine-Entscheidungen treffen wir häufig intuitiv aus dem Bauch heraus. Irgendwann einmal haben wir uns noch bewusst Gedanken darüber gemacht, aber inzwischen ist es mit diesen Entscheidungen wie mit dem Autofahren. Wir denken nicht weiter darüber nach.

Auch beim Autofahren gibt es Veränderungen. Neue Verkehrszeichen kommen dazu, die Autos verändern sich. Wer dann nicht aufmerksam ist, baut schnell einen Unfall.

Machen Sie es sich daher zur Gewohnheit, auch bei Routineentscheidungen von Fall zu Fall genauer hin zu schauen, wieder die Gestaltung zu übernehmen und sich nach neuen Handlungsalternativen umzusehen.

Sonst geht es Ihnen wie mir vor einiger Zeit mit meinem Navi auf der Autobahn. Dort hieß es: “wenn möglich, bitte wenden”! Ich habe dann doch lieber bis zur nächsten Ausfahrt gewartet. 🙂